Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 3 (1916)
- Issue
- 10 (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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30* Z«m jiidiirhen Ebrreeht. .׳nu ll den l־'r:111t»n hcizubringen; ״Versammle das ganze Volk. Männer und Frauen. Hamit sie all!■ (aueli die Frauen) die Lldire verneliineii und damit sie lernen flott zu fiireliten und alle die Worte der Tlmra /.u beachten.״ (!teilt. 31, 12). Neuerdings wurde daher die Warnung l>. FJiesers nur aut ein bestimmtes I,ehrgebiet, wodurch die Freu über »eMielle Verfehlungen zuviel aufgeklärt werden würde, und dcmnneh bei ihr gewisse Begriffe geloekert würden, bezogen. Ibesc Auslegung scheint richtig zu sein, denn die .Miselmah selbst verordnet das Thorastudium tiir <lie Frauen. So lesen wir cNedar. 4. 3»; י ו דקיא r הדיז־י הנאר, דחבייי דיש־ א“* בניי יא־. ב: י ״Wer sieh die Nut/niesgend des-Andem durch ein Beliibde versagt darf seine Söhnt und Töchter in derTlmra unterriehten " Ferner heisst es (Kid. 4. 13 : Z'T'Z ״ -א ר״ל״ד אשהFine Frau darf sieh nicht als Schullehrerin nushildcir‘. Wcun aber die Frau nicht lernen darf, wie sollte sielehren können? Im Talmud tinden wir verschiedene gelehrte Auss|1niehe \!mi Fraueu. Am bekanntesten sind die Arznei- Verordnungen von der Ftleginuttcr der Abaji. F.benso auch die Aussjiruehe der Jaltha. die über das Verbot von Milch und Fleisch in eine gross,• Auseinandersetzung mit ihrem Manu gerät (t'lnill. P>yb1. Hort wird au! h der Salz. angeführt: »rאי “אי דידד־ע "7 דבי נשא 'א ־״ אב־א" .,Wenii er diese gesetzliche Bestimmung von seiner Frau nicht geholt hatte, so hätte er nicht so entschieden iibid. 1 luai. In der די. ד t־־*c יבפ7א בייב. בבא “דא.~ wird in einer schweren Frage שיניא“ יש:—־ ilie Ansicht der Tochter des I!. ('Iianina hon Trudjon aiigenihrt. I ►i»־>e sieht hier mich einer Lesart mit ihrem Urinier, muh einer andren mit ihrem \ ater in Kontroverse, lud schlicss- Inh mochten wir nur nni die bekannt■• und gelehrte Magd von Kabln verweisen. Fiisre b1sheri1r1‘u Ausführungen haben klar und deutlich be■ wiesen, dass du■ jüdische Frau in der Lhr eine m jeder Weise :.־■■achtele Stellung emuinimt. v״n der Behandlung einer (Seknuftcu ist keine S|tur zu. Iiemerken. Iteiracliten wir nun die Besetze, in denen mau :.׳ewisse Wort■• a!» Hinweise auf den Fraiu-nkaut im alten Israel deuten konnte, etwa* näher. W ir glauben luweisen