Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 3 (1916)
- Issue
- 8 (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 15)
- Language
- German
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Hi» ,lahre lü Briete. 24?« dessen Pessaeh-Ilapadah in hnchelepaiiter Ausstattmip AuHape narli A 11tia*rt* erlebt, obwohl man diesem Werk!׳ nirlit /.!1 nalit■ (ritt, man es als ein liebliches K•!111 |u״n<ii 1111^ \on mehr •der weniper piiten ״Wörtchen* charakterisiert. Aber Lehmann kannte sein l’uhlikitm, 11n<l er wusste ein•• idyllische Feiler /.n tiiliren, wie sie /n hehaplichen Snhhuthnachmittnpsverdnuu11p»*tm1den |1a־־s1 In dieser intimen Bckaniitsrhntt Lehmanns mit den spiessliürperlichen Neipunpen und Bedürl'nis.'eii des ernten l'iihlikitinsdtcpt seine grosse literarische Bcdeulunp. während Hir»ch in »einen Schritten aut' das pemtipe Niveau seiner Leser niemal» liinksh'lit nahm, und sie daher auch von •ritten ״Il1r»chianern“ immer tnieli mehr pelnht und irepriesen, als studiert und gelesen werden. hazu kninmt der panz eigenartige Stil dieser Schrillen. Herr l>r. Wohl^reniiith in Berlin •retällt sieht \un Zeit zu Zeit darin, in Hirsch» Schritten sprachliche Inkorrektheiten anlzitweisen Da» ist weder schwer noch neu. I *etlii währeuiLaumst hei- Schülern. deren Aul»1ltzhcne~if1e_l{nt»tiTr s|111ren der ach »o hillipeu Lehreriibcrlepcnheil tragen, das Itcwusstsein der stilistischen l11 ./11 ־ lii 11^Iii-likeit feldt. kann sich der stilistischpema»»repelte^ Verfasser der l'.t Briefe auf da» Vorwort seines .litpendw erke» heruten, all wo e» hei»st : .Was die Briefe hetrilft, so •:ehe ich sie panz so, wie ich »1e Vorland; und habe mir, als an dem W erk eines Anderen. am h nicht erlauht, hie und da Härten im Stil zu verhessern. um nicht manche Kipeiitünilichkeit dessclhen mit zu verwischen*, .lene mi liirchtcrkch ahpeklart. diirchpebildct und wi»»<* 11 »•11 al'f!i<11־ tuende Schreihart. die das reli. plöse henken und Lehen, koste e» wa* c» wolle, m akademische Formen |1re»»t, um mit Breslau konkurrieren zu können, war nicht Ben l'siels <ir»chmack. Kr war »uh »tet» hcwu»»t. da»» ilie Not- Wendigkeit, heilige (o danken mul (״■lulile m profaner S|!ra• he wiederzilpebeu. ein peiährliches Wapni« hleiht. auch wenn ai1»»crl1ch kein direkter Ver»los* der pro!.men Foim ^ווייס 11■!״׳ heiligen Inhalt wahrz.iiiieliineii ist. Wird da», was u h •lenke mul lulile, auch in gleicher If•11111 ׳ it vom Leser nachpcdnehl und naeheiiiptiindcii werden ׳' Fnd peniipt e», wenn die I 'hertrapiiup ohne Ansatz nm Freindkor pern von statten pclieii »••II. die üldichen I.eiHinpsilrahti• der pewohn• liehen Sehrittspraehe zu benutzen':׳ Ist e» nicht nel w 1»»ci1schattl1cl1rr, eigentümliche(»••danken inuKicliihl• auch in einem cipcutumliclien Stile