Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 3 (1916)
- Issue
- 6 (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 16)
- Language
- German
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17H יו** urthniUm' .tiidcntain in Mittelfurop 1 abgeschlossen hatten. ••ich schon am Tone des,Km1j:res‘scH'stosse11 ■missten, einem Tum*, der!׳in seltsames (!•׳misch von Kcth-Ilnmid- 1׳.׳Kc|1-(;.1>t1111d 11:11tir<l:< 111<*n Itildiin^si lcniciilcn war. l)ie Alikclir von Hildesheimer war dalicr sicherlich mehr ein Ausdruck des Misstrauens, welches die ,.Fanatiker‘־ nicht seiner Persönlichkeit. *V sondern d• tu Sturm und Drau^, der auch die Orthodoxie ergriffen hatte, ent p׳>:en brachten. Wie aher /umeist in einer /eit des Sturmes und Itraiioes liehen wilden. 11nau.s״erei.!tej1, {׳csehmacklnsen (Schilden auch Kwip*s und Fruchtbares, ja <>11 Fnverf׳leichlirhe8 und (icniales gedacht und P'schaffen wird, so hietet auch der ungarische Kongress dieses l)o|1|1elldld: nehen unfertigen (iedanken und Forderungen auch solche von erstaunlicher (Jrösse und Keife. Wir lialien es bereits jresafiti dass die jüdische “ der (!ejrenwart kaum ein Proldem anfw eisen diirlte, das nicht schon auf dem ungarischen Kongress hehandelt. /.uniindest gestreift worden wäre. Wir wüssten keine Versaninilun״. die mit solcher (!riindlichkeit iiher das Wesen der jüdischen Fieineinde und die damit /iisninmcnhüiiKcndcii Fragen sieh Klarheit /u verschaffen gesucht hätte, wie der Kongress es ^etan hat Man muss 7. II die Kcvisionshew•*־״un^r in Kavcrn miterlebt lialien, man muss nur dahei •rcwescii sein, mit welch nervöser An^-t auch in orthodoxen Kr-iscn Ihiverns dem Kern dieser Fragen allste wichen wurde, um die pdstiue Keife und sittliche Khrlichkcil /u licw lindern, mit der man damals in Fn^urn iilicr diese Ihn;:•• vet handelte Finite treffende Aeusserun^cn iiher jüdische lictneitidcfmircu. die damals ^etallen sind und die Iiir t!:1 r weite Kreise ihr deutschen Orthodoxie auch heule noch des helehrenden ״enue enthalten, tnoeeii hier I*lat/ linden. ״Wir stehen an der >chwclle um Keratun^en iiher Organisation der Oemeinden und Schulen. Bevor wo zu dienen Beratun*:eu schreiten. müssen wir uns einige Fragen s eilen: Was ist!1:1' Wesen einer jüdischen (Icnieindc. was!st ihre Auleahe und welche l’iin/1|uen liefen ihrer Organisation /u < •runde׳׳ Ks ist utibe-lritleiie Wahrheit, dass das Wesen einer indischen (Gemeinde ein religiöses ist. I teilII sie ist nichts anderes als eine lie-ellsehaft. die /usanmieiitritt. um die j:eecnseili^en reheiosen Interessen /11 lordern. sonach auch ihre 936741