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Jüdische Monatshefte · 1916-01-01 · 6 (1916) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
3 (1916)
Issue
6 (1916)
Date
1916-01-01
Page
[Seite] (sequence 14)
Language
German
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176!)an orthodoxe JadentuDi in Mitteleuropa. erkennen, wie Hihlesheimer iiher seine .fanatischen" (iegner in Ingarii «lachtewer weiss. vielleicht waren sie im Reelite“ .«iligleieli wir «I«■ aninio nielit weniger Svn1|1at|1ion zu «1«•!! ehrwürdigen Ha11|»tern jener Fraktion halten.“ 1יי> nicht — 11m ein bekannte!» Wort des früheren Reich!»- kanzlcr« Riilow zu variieren — «las orthodoxe Judentum in Deutschland am unverstandenen Hihlesheimer leidet!י---- Wenn si« h noch während des Kongresses innerhalb der un- . gariseheu < •rtlnnhiiie eine?Spaltung vollzog, indem «lie Abgeordneten uin Hildesheimer an «lie Möglichkeit einer Kinigung noch in eiurm Augeiihlicke glauhteii, als «lie hervorragendsten Aut<1rität«M1 der (iegenseite zu einer Trennung entschlossen waren und diese bereits durch Lossagung vom Kongress begonnen hatten, so wäre es ein *chwerer Irrtum zu glauben, «lass die Orüntle dieser Trennung lediglich auf dem tTr-biete — wie—man heute—so—gerne spricht- ,taktischer" Fragen lagen. Auch die .Seminarfrage־, die rR> «>r ganisathm ihr ,*■:׳**'*. die .wissenschaftliehe Ausbildung der Hacliurnn“ kurz, die Rildungslrag«• war es nicht zuletzt, welche die (iemutcr heftig bew-egtvv -Seh«!n «lie l'ersöiiliclrkeit Hildesheimers, «lesst-n edle Absichten auch von denen anerkannt wurden, «lie rihm das L<‘h<,u sauer machten־, war ganz «laz.11 getan, um einer neuen Hildungsdcvisc ein«■ «len jener Zeit unerwünschte (icltuug zu verschaffen Denn je gebildeter Hildesheimer selber war mul je wi'-mger unter seiner Hildiing sein«• Friimmigkeit und seine Thorakünde litt, «lest«! grösser war «li«■ tiefahr. dass «ler Nacbahmuugs■ trieb, d< n ein«■ ungewöhnliche I’«• r-'<tnIi<11 k«-it immer weckt, .■111«׳I1 Solche «,rgriff. «lie an Hildi sheimer nur «las bew uiulerten. wodurch «•r sich \«!n den iingarisclu-n z•‘'*־; unterschied. Vergessen wir nicht was das tiir eine Zeit war. in d«1׳ sich die ungarischen De- 11ווון rl«■ 11 /ii-ainmcntänden, um •ta» ungarisch«׳ .ludentiim /.u .retten־. Auch in D«11׳tM׳hlan«l waren damals «In■ Km.1n/ipat111״skä1nple kaum abgeschlossen. Die Krregung• n!le.r men l<‘|ss1Jn »eben Zeit zitterten iio«־Ii deutlich nach. Man halt«• «lamal«. nicht so wie!!«•Ute. wo wir au! cr>׳rhten1 Hcsit/ geruhsam eiuzuschlatcii pflegen. noch «las deutliche, unniit!«■ It׳ar•׳ Kmptiud«-11 von dt-n katastro|d1al«׳n Ligen schatten und M itkungeii der .,neuen Zeit‘׳. Die Kmigressv« rh.and

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