Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 3 (1916)
- Issue
- 5 (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
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;*:ו llat 11»tj1nti»r!1e IfSt•»•!. vja zwecklos erschien.. «las ist die iinleugharc Tats;r«׳he, dass die Antipathie gegen «lie S|1r:u׳l1׳■ der Ostjndeu nicht a׳!f 111:111 jr*־l 11 at'r**r Funsicht in «len historische!« Frsprung des po nisehen Jargi.1.11 *11־ r'uckz11luhr<-u ist, liit-M’ ' '• wäre nicht ■;Printer, seihst wenn d«׳r Xuchw•■1» geläng«׳. di-s auch (ioetlie und Schiller Jargon ■ >.11 r<x li«■ n lialicii. w״il die \ <■ 1 sp<>ttuii^r des Jargon nicht auf ihn seihst. Mindern lediglich :•ul seinen Sprecher zielt. l>en ,laחיוביו schläft mau. seine Sprecher meint mau. und das wird nicht anders werden, auch wenn der lange Kock dpr sehen Juden noch so modern in der Zeit der .M«׳istcrsTng«׳r war und ,ilawvvcncn“ von d Movere und ׳!״happen" von capcrc kommt. Volksinstinkte setzen sieh nicht aus vvi'sensehatlliehen l-'rki nntuissen zusammen Zudem wild der Jargon von den heutigen .);wgonsprechern nicht aus 1‘ietnt rnr der Zen der Meistersingerheihrhalten. If[« s«‘s~,Tirdisclid<:11t elf ist ein mächtiger Schutzwall lur •lie Frhaltung des .lud« ntiims. Wir wissen sehr wohl, dass es heute eine grosse Jargnnlih ratur gieht, die an Feindseligkeit gegen Tlmra 11 ml Mi/.vvolh gegen ihr«׳ westliche Seliwesterliteraiiir nicht zm ucksteht. Immerhin ist eine völlige F.ntlremdiing «!«•r hreilen ji'nlischeu Volksuiassen vom alten .luilenlum nicht zu hefmehten. so lange sie Jargon sprechen. I>i<• pidisehdeiilscbe Sprache «)cf < Istjudeu ist mit dem al1jti<li*cl1en Lehen «ler Ostpideii zu innig verwachsen, al' «lass ein l’ntergang des alt«■ n Jmlentums dort /.1׳ hefurchten wäre, wo «ler Jargon den Zusamiix'iihaug der jungen mit der alten <icneration wenigstens äiisserlich aufrecht erhält. Solange sieh Fitem und Kinder sprachlieh verstämiigen können, winl der Ki»s zvvisch«>n ihnen uicuuil* auf «las tian/.c gehen. I>!«■ letzten diiuueii Fällen vv1׳rden hleiln n. I ml so glauheu wir im Jargon mit Hecht eine l!remse zu erkennen, di«• den ndigiüsi-u Niedergang vor «lern miiiz in die Tiele. aus «ler es k«*iu Heraiilkoinunn mehr gieht. zum Stellen hringt. Insofern nun «lie Kigeunrt «l«‘s 111«1 i>«־h«• 11 Stammes im .largoii sich ausprägt, ii'olern «h׳r Mille «l«׳s pnlischi'ii Nelke*. seine religiösen r«,hcrlieerungen in all« in Sturm und lhang ih r Zeilen als .|'rötest des ■ wigen (leisti's gegen «len Mahn v«rgängli«h«׳r Menschen diiirh/11 1׳a1.en. in em«׳r |11d1*el;d11׳t'ehen Spiaehe ungleich schärfer zum .ii'druik kommt, als wenn das Ihdiräisch«׳ di«■ I ingaiigssp!ach« 4 9696