Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 3 (1916)
- Issue
- 3 (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 30)
- Language
- German
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94 Zusammentreffen dieser »o panz wesen»ver*chiedenen Kulturen nu llt;uu li eimpe wepekundipe Führer, die bereit.» in sich!1:18 l'lmru Kulturproldem. um •len Ausdruck •les einpanps citierteu Aul- »atze.» /.n pebraiichen. gelüst liahen, zupcpen sein werden, diese ltcpcpuuup v״n unheilvollem Kintlu».» für die panzc spätere pcistipe. seelische mul rclipiö»•• Kiitw ieklunp des Ost jmleutums werden könnte. .,״ סיft n<x-ti im l.anle der weeliselvollen jüdischen (iescliielite das Judentum mit einer amtereu Kultur unvermutet in Berührung kam. eine ,*» nu llt •dme pcwaltipe F.rschütterunpen ah. Das erstemal traf das Judentum als sulche» aut dem Wo״(■ seiner Kntwicklunp mit der ihm «vesensfrcnidcu griechischen Kultur zusammen l’nd das Fremde petiel. weil es fremd war. weil ••s hlinkte und plitzerlc. weil cs plan/te und blendete und l'nziiblipe tieleu ah und in diesem Zusammentreffen i»t auch die erste l’rsache des Zusammenbruches des jüdischen Staatswesen» zu suchen. Krst in der Fremde verlor sieh der Wahn, zum pro»»en Teil wohl darum, weil das hcrumirreude. unstete jüdische Volk keine Kulturbostrehiinpen haben konnte, und weil sie ja um den Knltiir'epnunpon ihrer Wirtsvölker auspeschlossen waren. In Spanien traten die Juden wieder mit Iremder Kultur /usammen und mu h da pinp es nicht ohne Kiimptc mul ohne hoklnpcnsweitf Verluste ab. Wir sehen in den grossen Werken der pressen Deuker der »panisch-jüdischen l’eriode, für dir• /.linftipen (!eschicht»»chreiber die (ilanz.|1eriode jüdischer l’hilnsophie und jüdischer l'oesie. da» Bestreben, das Thora •Kultur-Problem zu losen. Theoretisch waren ja vielleicht dies•■ auf uns gekommenen l.osiineen für die damalige Zeit hefriedipend. ob aber mu h in der l’raxi» für die grossen Massen •las l’rohlcin pelöst. jrl 1ickIu■ 11 gelöst wurde. i»t doch »ehr zu he/.weileln. Die letzte Bepcpnunp. deren Fo|. pen wir noch heute spüren, hat nach der und etwas vor der Kmanzipatiou der Juden »tattpefunden. Di•׳ Bowepunp. die mit der Iran- /osischen Kevolution einset/t mul noch heute nicht /um Abschluss cckumi'icii 1»t, /eipt un» wieder, wie peführlieli es ist, wenn das Judentum |äh. un\ermittelt und ohne Tcherpanp mit fremden kulturen /usammeutritVl. Wir wissen ja, welche Vcrheerunpen dieses Ziisamentrelfeii in den westlichen I,nndcn1 anperiehtet hat In Fvankicirh. Italien und in Deut»cbland drohte diese unmittidbar t In rembrechende Kulturwelle da» pan/.e Judentum wop/.uspiilen. •■» waren keine kündigen l,oot«en da. die da» Schiff jüdischen Lehens