Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 3 (1916)
- Issue
- 3 (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 23)
- Language
- German
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— 87 - «1 hiittert werden. Letztere kennen **in Anlass sein, jene Theorie I sieli liernhen nml unverwirklicht /u lassen, sie können aber;cinals stark freu 11 f; sein. jene Tlienrie :11innerlich nnhalthar /*1 seili^en. Ihis l’rohlcm ist sn schwieric. •lass es kein Zt-ucnis , ,«»•ler inneren Kraft •larstellt, wenn nicht einmal •ler Rrie•: uns ■ >her zu einem cründliehen lhtnhdonken •lieses l'mhlciiis an/.ure- _• 11 vermocht hat. Felior •lie sn/iale Hillsarheit, die jeder von . .« jet/.t und später leisten muss, sollten wir unsere ■;••isn^en \nt*r:1 heu. sollten wir vor allem die jüdischen Krzichuufrstrnftcu 1. cht verfressen. In ausserjüdischen Kreisen ist man uns darin v••tan. Sn hat, um nur ein Beispiel herausziifrreiteii. erst in diesen raten (inttt'ried Traul! in \n. S der .,Hilfe־• auch für uns he- .u hienswertc Leitsätze iilier die Zukuuttscntw ickluiif; des deutschen l'mt* stiuitismus veröffentlicht. Wir lesen da u. a.: _I»*•r kirchliche!'rntestaiitismiis hat aus diesem Kliff׳*■ zu lernen: 1 1 >ie lehendifre l i'ömiiiitkeit ist die (juelle der reli<;iöscn Kraft. 2. I>ie ״ l’redifrt“ n ihrer uufreheuren Hedentmifr für Willeushildmif: und (••■danken iieeintlnssune■ hedarl der vertiettesten Allfreiiieinhildiiii(; des IMarrers ׳lesnnders durch Hihelforschuiifr. tiesehichtskenntnis und 1’lNlnsnphie.;. I»it• unersetzliche Krall der .Seelsorge“ in rein menschlicher. nicht in .imtlii hei tlesiah. erfordert die volle llinyahe des |*farrcrs. lie nicht dgreh Vereinslieschäftifruiif: zersplittert, sondern durch i'Vclioloeische. soziale und sexuelle Kenntnisse befördert werilen ־oll.*־ Was können wir aus diesen drei Leitsätzen in den Hereich ■inserer rclifriiisen Anschauniiften liinnherncliincn '■׳ l)en ••Men "atz können wir ohne weiteres unters• hreihen. Auch' tur 1111» ist lie lehendif׳•■ Krömmtftkett die (Quelle ■der relifrioscu Krall, da. wir können uns. in dieser Hinsicht noch weit iilier duchristlich•׳ Aiischaiiun•: I1inn11s<.׳fh<1)׳d, iiherhaupt keine lichiit•׳ ft• -11 tr 1 > 11 vorstellen, die nicht als erste und •horste l'ordcruiii; das Lehen in ler Keliftion mul aus der Kelifriou hinstellte Kine h|os (.111 11.0*•׳••. *rklüpelte und erfühlt•׳ Kcli<;iou. die nie' t zn;:l**1ch evleht und fjeeht wird, möchte uns heinahe als ein•• schlechte und üherllussi(:•• r11iloso|dne erscheinen Was ist aller von •len heulen anderen Sätzen zu halten'׳׳ <!ilt •las, wk» hier vom l'tarnr 1:csn:;l wird. lieh ariulof: l'ur •len Kahhiner '■׳ Wir elauhen nu llt vom Thema ahzuschvveil’eu. wenn wir liier inii.*•• Worte iilier •len Iferut und die Aufirahen des Kahhiner'