Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 3 (1916)
- Issue
- 3 (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 14)
- Language
- German
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7« :111* * ׳וייחדו w illkürlnli unw i —;«•!!•'»•11:11tIi«11*. 11־ Auflassung, der vmi den Weisen <11->11 ׳ •111•>111111׳ Vereinigung v11 <י T!1״r.1 mul 1 }■•rorli Krcz t’iir la* jiiili■■• In• Hew11"f*ein und dir jiidi*1 In -Le he 11 *praxi* «'iitstWren k•• 11 *> 111 ו. wie v•»!־ allem •I 1 r Verirrung ah/11wci*en ist, 41 i•• der Thoraseihst dir Anerkennung drr (Sleiehhcrrchtiguug voll jenseits der Tlmrasphäre I11׳imi*cln׳n Anschauungen. I lenkweisen. (•efühlsarlcn, wissenschaftlichen Methoden. künstlerischen |{esfrehungrn, kurz: all••* dessen suggeriert, was man im allgemeinen unter nniderner Kultur vrrstelit. Wir glaubten dir Autninuiiie drr Tlmra im Oegcn*al/. /.וו drr :1 I>l1:i 11 •ri^ru Strlliin•׳■ vmi allem was Nicht-Thora ist, in dir sir hri m1*'»er*tänd)icher Auflassung des jüdischen Hildungs- )iroldeins nur all/.ulrieht gerät, utuso schärfer hervorhehen zu sollen, je tiefer wir überzeugt sind, dass aueli S. K. Hirsch, dein das offene und latente KiTnrmgeliist liberaler und aueli nicht liberaler Kreise als den |{rgni11der_t:incr nriinrthodnxrn Bildungsdcvi.se zu feiern helieht, hri aller Kntsehiedeiiheit, mit welcher er die |>mlane.11 Lehrdis’zipliiicn dem l'rngramm seiner Frankfurter Schule einreihte, keineswegs einer Anschauung huldigte, die auf eine He■ teroui'uiir der Thora hinansläuft. Was wir dort kurz skizziert liahrii. wollen wir heule ausführlicher darlegen. Theoretisch kann und •lall x 1 »in .Standpunkte des iihorlieferlen .liulrnMims aus von einem jüdischen Bildung* pro hl e m iihcrhn11|1t nicht gesprochen werden. Wie |inl1sche Kinder zu erziehen sind, dariilier gieht es im Schiilchan Arin li genau so liindende Vorsidiritten, wie.über sonstige Kragen, die sieh auf die Ordnung und (ie• *taltung des Lehens beziehen. Ls müsste auch seltsam zügelten, wenn ••in so w• itschichtiges Kompendium um Lel1e11*ma\i1ne11, wie es der Schiilchan Aruch ist, in welchem (irüsstes und Kleinstes aut der Wage des IIriligiiiuis gewogen und mildem Stempel des Heiligtum* versehen wird, uns just iiher die Bildungsfragc im Itunkcl ••der auch nur iin Halbdunkel licsse. Tatsächlich anerkennt da* lieligioii'gesetz liehen der Thora keine andei•• Wissenschaft• liehe hi'/iplin al* fäliis und würdig zur Aul 11:1 hiiuin eine jiiilisehe K1nde**ee|e Wa* immer wir au pädagogischen Krkennlin**• n und w 1*se11*chat'tl1chcn Kutdrckungf 11 von jenseits der Tlmra• *pliärc al* zur» A** 111111ati••!! mit unserem Thorawissen geeignet in 11n*ern indischen Lehrplan hiuiiheituliren mochten, *<• müssen wir 1111* •loch *tet* die grundlegende Wahrheit vor Augen halten: die