Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 3 (1916)
- Issue
- 1 (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 81% known words query
- IRI
…/4900572-5964858-5964908--0902-4901441- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
22 Wollhandel stthiiebediirftig war und es tiir ihn keine andere ,בשי־ר pal» aU Durchschneidung!*einer Adern!׳ * Die Sünde wird in unseren heiligen Sehritten. so 1$. Ne־ darin! dU I» im Au«chluss an Knholoth!1.14, vielfach mit einer Festung verglichen. Kieses Bild verrät uns das (ieheiinnis. wie die Sünde zu bezwingen ist : wie eine Festung. Kine Festunp auszuhunporn, zu warten, his die Sünde durch Krankheit. Alt«־r usw ihr»־ Macht verliert, das ist kehr ttddcnstnck. fter wahre Held. ~ wartet nieht. Ins die Sünde sieh von seihst orgiebt: er nimmt sie im Sturm. .» Wenn im Judentum der Nationalismus seit jeher pehindert war. chauvinistisch auszuarten, so halten wir dieses der grossen Math( zu verdanken, weleln• »li»* Idee d»‘r Menschheit auf tiie Gemiiter aiisgeühf hat. Nun wäre es alter ein Irrtum zu glauben,!las* der Krieg — diese grausamste Verhöhnung der Idee der Menschheil — nussidnTeesTicTrder Feherspaunmtg der nationalen Idee entspringt. Die llau|1t<|11elle des Krieges ist vielmehr die ['cherH|1u11- 1!ung eines reinmeust lilitdien Triebes, des Willens zur Macht. Das zeigt sehr anschaulich eine Midrasi hbetraehtuiig zum Todarhlage Kajins (Taue1111111:1־ zu Gen. 4. א) : run: “ייאבד קי; א־| הבי1 אחיי :!ר, א'־ העילב יאני בבי* ואטי* פי יג:י; א"* הב* אסייר אייי1 קי; א״ב א:יניט*1 יחי ruc: ח^ק ע* חלקי בקוב שנתקבל בי ייבנך א‘•* הב* *א חטי' •;* יני זה •קטטה ביניהב שנא־ י־־י ב־ייהב בג־־ ילהלן כתיב (ירבי־ בי־1 ציין שדה תחיש ״Knjin sprach zu seinem Bruder Hewel. Was sprach er zu ihm;׳ Wir wollen die Welt uuter uns teilen, doch ich als Krstgeltnrener beanspruche das doppelte Mass. Hewel antwortete: Meinst Du wirklich V Daran! Kajin: Dann will ich wenigstens den mir gehiilireuden Teil um das heilige Fleckchen Krile vergrössern, wo dein Opfer wohlgefällig aufgenommen wurde (und wo sieh einmal der heiTige Tempel erholten wird). Hewel erwiderte: Nein, auch das sollst du niclij bekommen — das war’«, was ihren Streit voranlasste. Denn es heisst; ״l'nd es war, als sie sieh auf dem Felde helaiidon“ an und einer anderen Stelle (.firm. 20) heisst es: ״’/.iou wird als Feld gopHiigt“. — Dass Gott Kajins Opfer verschmäht hatte,