Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 2 (1915)
- Issue
- 11 (1915)
- Date
- 1915-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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374 Soldaten. deutscher Siege!»«*wn-Mfs׳*in mul Bckennermut aut• bringen! ־X« kann e* aber 11:tnn wohl kommen. da** die noch Würde- und Charakterloseren. die <1■ 11 Weit des eigenen Besitzes Mehlig zu sehätzen überhaupt ve'lemt halt! 11 und nur den Talmi'des Fremden sehen, diesen, ■las l(üt1sp׳T11 und Spucken, uns abgn־׳kcn und dieses gegen Alles, was sie hüben. il.iliingebcii. S.1 entslobl "•dd der ..Asehkenas •. Der hat •lann selnui gar nielits melir. Mat das ..Schmacken־• der P״len und das .אפיקורב־־ der Deutschen und ist wirklich der Krbär1nliehs*e. Tätlich erlebt man irgend ein kleines ״der grösseres Vors. das deutlich erhellt, wie in der deutschen Verwaltung Polens, die doch mit einem gewaltigen Contingent .Inden zu rechnen hat und rechnen will, ein Kleiueut, das Verständnis tur \rt und Wesen und Bedürfnisse derselhen hat. noch völlig fehlt. Da kamen vergangene Woche ca, 40 Manu zum ßiiickenbau aus Wmschau hierher nach Segrze (mein Standort hat inzwischen wieder ge• ■ wechselt) Die alte Brücke ist auch hier gesprengt und nur eine Molzhrücke, v״n l'ionieren erliaut, vorläutig vorhanden. De 40 Leute sind sämtlich Judeu, seit Monaten heschättigungslos das Elend dort muss entsetzlich sein — darunter noch; bessere Demente, mit langen Bärten. Die haben nun hier an der Brücke Arbeit genommeu. 3 M pr״ Tag und freie Verpflegung — natürlich trefnli. lTnd ׳צבה wird auch gearbeitet .sonst hätte man uns nicht genommen". Ich sagte darauf ״wenn Mir nun gesagt hättet. Ihr wollt täglich 2 Stundenlänger arbeiten?־* — Für Licht konnte gesorgt werden, das wären keine unüherwindliehen Schwierigkeiten l'nd wenn für die Leute, was dei der Menge doch ginge, besonders gekocht würde! Das ist hier doch auch keine Schwierigkeit. Sie sahen sieh ziemlich betroffen an — daran hatten sie nicht gedacht. Natürlich können sie seihst, sie sind zu gedrückt und durch die generationenlange Bearbeitung der russischen Knute jeder eigenen Initiative liinunelfern, das nicht machen, aber warum sollte hier nicht organisiert werden können, was hei uns in Westfalen im Bergbau zu machen ist. Ke fehlt an der Organisation und Initiative von Seiten der deutschen Orthodoxie — und wenn die nicht bald kommt, wird der Krieg hier noch viel furchtbarere Verheerungen anrichten, als es ohnedie■ der Fall 1at. 0184 A1^-C