Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 2 (1915)
- Issue
- 11 (1915)
- Date
- 1915-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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363 Gott oder wie wir es nennen wollen 'J F11d liier wäre d;u1n wie• der eine (Jrenze des Krkennens Alter marlieu wir lins das klar diese Grenze wäre ein logischer Felder, ein faUeher Selilns* von uns. Zwai; ist es sehr wohl luiiglieh. daa* unser KnimtiTänrtTediirfnis, d.tR im Laute der Kntwiekluiig durch fortwährendes 7.11■ riiekführen von Wirkung auf Frsaelie entstand 1111•! sieh befestigte, gewissermassen dem Trägheitsgesetze folgend, noeb eine Weile forttahreu würde, uns die Frage vorzulegen : warnm Vw. aber es liegt auf der Hand, dass wir uns dann eines!)enkfeblers schuld ic machten; denn wären alle Krseheiminpen auf das znruckgeluhrt, waa allein existiert, so wäre es ein vollendeter Wiedera|1rurl1, dies Kxistierende noch erkennen zu wollen dureli etwas w a s nicht existiert. Wir würden also durch das l.cliarrungsvermögen unseres Kaimulitätstriebes nach einer Form des Trägheit*. gesetz.es nur eine Streke weit über unser Ziel, die Krkeuutnis der Welt, hinauegehen wollen.^ olni׳■ es zu merken, wurden aber im Moment, wo wir cs einselieu, stehen bleiben und uns beruhigen. Der Kinwand, dass wir liier aut eine Grenze pestossen wären. 1-t also nur ein sehiuharer 11ml wiul die absurde Forderung enthalten, dass wir nach v o 11 k o in in e u e r Krkenntnis der Welt die Welt noch weiter erkennen wollen“.