Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 2 (1915)
- Issue
- 10 (1915)
- Date
- 1915-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 10)
- Language
- German
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f— 330 - ein•״ Veranlagung *I»*r Frau /.u dem, was <1 i•• Mischna rrc.“ ״••״nt uinl «us mau am besten wohl mit Leichtsinn oder Vergnügung*- sucht ״der Flatterhaftigkeit iihcrsetr.en wird — der Itamham ••rklari dieses Wort mit ייב־* ־כאי wie im דש:־ w“־ zu.’rYT 1, 13 festgestellt wird — ilir der notige wissenschaftliche Krnst fehlt, de״ das Tliorastudium voranssetzt. ja, dass ein Eindringeu iu die 'Tiefen der 'l'lmra ihre״ Hang zum פליה“ nu-ht nur nieht ausmerzt, sonder״ nach der Ansieht von B Klieser im Gegenteil nnrh he• festigen dürfte. Naelulem uns unsere Weisen als die uiiantastliaren Siegelheuahrer des göttlichen Wortes dastehen, Italien wir kein Keelit ihnen etwa mangelhatte Kenntnis der Frauenjisxehe vnrzuuerfen. hass diese Aussehliessiiug der Frau von רדידי“ nieht am li zugleieli ihre Aiissehliessung von —'.זבייז ־ bedeute(, geht aus den in der genannten Mischna erwälmten Bestimmungen des Sntn- Gesetze* hervor, mit welehem die Verbannung der Frau ans den Hallen der jüdischen Wissenschaft auch innerlich zusammenhängt. Ihr ־"־־ rot besteht darin, dass sie ihre Kinder zur Tlmra führt oder ihrem Manne erlaubt, sie behufs Thorastudium zu verlassen. Ja. nach .י *a 21a ist dieser indirekte הי־־ “TT höher noch als direkter : ■זכי zu hewerton. Immerhin beweist die Annahme, dass die Fi mehr zu r'“C»־ neigt als der Mann, dass vor einer durchgängige!, Einbeziehung der Frau in das Berufslehen des Mannes erst einmal das l’rohlcm der geschlechtlich differenzierten Moral geklärt werden müsste 2. Itie Weisen des Talmuds kennen auch einen geschlechtlich differenziert«•״ Intellekt. Allerdings gehen hier die Meinungen sehr auseinander. Wahrem! in t'hagiga 13a die interessante Parallele zwischen עכי״ב und איד־ sufgcstellt wird, wonach mau mit dem עכי״ב wohl keine Tlmra lernen, aller seine auf die Thora bezüglichen Fragen beantworten darf, im Gegensatz. zur Frau, der mau, wie die Geschichte von der Matrom• beweist, nicht einmal Fragen In■• autwnrteujlarf. und zwar aus dem Grunde, weil es sich beim עכייב um איד־. bei der Frau dagegen um .כ־יה דע־ handelt, wird in Nedariui :!5b ohne weiteres gefordert: אב' ד“ד־ ~יא א־.!:יי ’א־. בנוידי דר,־א. dass auch die Töchter in das Verständnis der Schrift eingeführt werden müssen, hie Lesart steht freilich nicht fest. Kaue bam und Pur lesen nicht •*“,:יא“. כ und zwar im Hinblick auf den r־־C.־ Streit in der Mischua Sota .5, d Vgl ״ ט “'C"V. zu