Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 2 (1915)
- Issue
- 10 (1915)
- Date
- 1915-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
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Gedankens. und allen unerlrnrhteteu Söhnen unseres Volke», ,denen das Verständnis liir die menseldieiterlöscndc Sendung ihre» Israel• berufe» noch fehlt, weiss das »innige WcisheitHwort die ernste Maliimn^r an» Her/, zu legen: n, wüsstet ihr. was das “■1עבד” *"*דדי, bedeutet, Ihr hegrillet den Kut, der mit '־ח '",j תעבדין אה חא״ליב "i” Zinn Sinai euch lädt! — So liilireii die Flammen des Gehinomachwertcs und die Cherubini vom Sinai zurück ins Paradies. Hin grosses Sehnen geht dureli die Welt* Ibis genügt nicht. Krsehauern denn auch die Menschen im Anblick ihrer Tierheit? Denn erst dann schlägt die grosse Stunde. Des Menschen Leichtsinn hatte einst das Kdcn von der Krde gescheucht. Dorn und Distel sollte sie tortun ihm reichen und das Kraul des Feldes er gemessen. Da perlte der Schwei־»» ihm vom Angesicht: .wie. werde ich an die Krippe gebunden dem Tier gleich?“ בזע״. אפיך האבי1 רחב "eil der Schweins dir geronnen, sollst du Brot essen, denn du hast gebebt vor dem Gedanken, dem Tier gleich zu sein. — אד' יי •יי:אח ־׳,: רי אב חיח עיבר־ בק־־הי חיאיבינח Kesser, da» erste Strafwort יא ב־ ה אח עיצב חיצרח wäre gehlieben! Die Kritik aller .Mensehenkultur birgt diese» eine Wort. /.uriieklnbte der Mensch beim Gedanken, in Gemeinschaft mit dem Tier vom Gras des Feldes zu leben Denn welcher Mensch möchte Tier sein und an die Kripp«* gebunden werden neben sein Tier? Da schenkte Gott ihm das Bro l'nd seitdem erarbeitet, erkämptt der Mensel! sich »ein Brot I suchte inan naeli eiuein Wort, das alle Kulturerrungenschalt in s. 1 birgt, dem alle Sorge und alle Wissenschaft gilt, alle Technik 1 1d jeder er linderische Gedanke dient: חב“ heisst dieses llerrsehwort! l'nd seitdem perlt ihm nicht mehr der Augstschweiss von der Stirn, neben dem Tier das tlras des Fehles gemessen zu müssen — D. die Toren! Lehren cs nicht die Blätter der Geschichte und die Schmier unserer Gegenwart, dass der Mensch mit dem Kiilturbiot in der ilaud oft hündischer und tierischer sein kann als das erbärmlichste Tier? Lud ist es .nicht gerade diesem ״Brot" /.n verdanken, dass die Sr h e 111 h ii 11 e der Kultur dem Menschen um das Bewusstsein seiner Tierhlösse. seiner Tierseele, «einer