Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 2 (1915)
- Issue
- 8/9 (1915)
- Date
- 1915-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 57)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 77% known words query
- IRI
…/4900572-5964855-5964901--0768-4901312- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
3t 3 in;;«•״. «lie an «ien (irineiniie-Parncs pestellt werden. elastisch p«■-!np. welchen (irad der Klaatizität uiopen er!>t die Massstähc ereichen. 1״it welchen di•׳ Kipuimp /.um jüdis<׳hfn Inhalier •■ine■« >taatn|)״litisch«*n Mandats pemessen würde! Die jüdische Wälder .urie setzt, wenn sie nicht mehr schaden als niitr.cn soll. eiuen M'lipiiisen ldeal/ustand vorauf«, der h«*Il!Ht in dem vom Thorageist .«■wiss reeltt tief durchtränkten Polen iu unseren armen Zeitläuften nicht vorausposet/.t werden dart K1» ist daher ni«־htt« andere!« als me phantastische lileolopie, wenn der .,Israelit־ neulich hei Heiner r.csprechunp «les I’rohleins der ji'uliHchen Wählerkurie meinte. ״Kine interne jüdische Aufpahe .würd«■ .cs sein, dafiir-v^ — ■ rpon. dass die jllilisrlicn Ahgeoriltieten ihrer (!csinnunp und Per- «■nlichkeit nach die idealen und wirtschaftlichen Interessen der indischen Bevülkciunp auch in der Tat zu vertreten imstande *!•ien. Schwere Irrungen und Kämpfe wären in dieser Hinsicht i ei der politischen un«l kulturellen l'ngeühtheit der jüdischen Massen 1!n Osten. insheson1l«‘re 11er thorntreuen Kreise, unvermeidlich,!ind leicht wiirile cs nicht sein. Vertreter zu tindeu. die als wahr- 1 ft e Vertreter ihrer Wähler und nicht als volksfremde Berufs-!״■litiker gelten dürfen. Aber die Möglichkeit. ja Wahrscheinlich• keit des Misslirauclis scheint uns kein Orimd zu *«>!11. um eine an » ch verniinftipe orpanisatorische Massnahme ah/ulelmen. /nmal *i 1 es«• |he 11 Oefahren — vielleicht in erlnihtcm Masse auch dann ' stehen, wenn die jüdischen Wähler ohne Wahlknrien als Ktn/ol! וsonen in der Masse des Wahlkürpers aiifgehen. Hier erliel״■״ 11 1 licn für di«• thoratreuen Kreise gross«1 volkserzieherische >1 p ditisehe Aufgaben." 1ler«׳n Kr״rcil'en durch die Kinliihriinp lischer Wahlknrien hei den städtischen Wahlen in Polen am iksamsten erzwungen würde.־ Am wirksamsten erzwungen wurde’ H 1er ist d«־r Punkt, sich das Proldeni des indischen Nationali'imi' mit dem l‘r«dd«‘U1 י jüdischen Krz.ichiingswesens kreuzt. Die jüdische Wahlkurie ו1י־ו■ die Itithodoxie Polens vor die Kraue stellfti. was hesser sei. hisheript■ Methode d«־r Volkserzichun•; so zu helassen wie *n• und wie sit’ seit Oe iieiationen für!11«• Krhaltunp «1er Thoratreue I Thorakundc sich pliiiizcnd hewahrt hat und dafür die (»«•fahr riskieren, im städtischen oder par staatlichen Parlament durch