Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 2 (1915)
- Issue
- 8/9 (1915)
- Date
- 1915-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 49)
- Language
- German
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305 Behörde anf/.utreten: sn ״nvi« ist •■א doch :111111. dass die dciitsi Im Orthodoxie s«־l11t־t־l1*«•r»lin*rs ausser >1:111110 i'l. <1:»11/ <־ leisten. wa* allein und ausschliesslich den gclmrenen mtd erkorenen Führern des politischen Judentums \<1rl10l1alt1׳n hleihcn muss; an ihnen i»t o-, zu retten, was zu retten, au ihnen, Wege /.11 weinen, /.iel!• zu setzen. Vermittlungen zu schlicssen: der Oenlit' ilrs -jüdisch■•« Volkes seliant aut־ l’olens Kaldiincn : (Soll sei mit ihnen! — Kein Zweifel: hie >c hie ksa I sst 11 n de de» וו ן d i•11 יי ■1 >א Volkes ist gekommen! Itieser Krieg, mit seinen , in die Feine wirkenden Kvolutiiiien, wird darüber entscheiden, welcher (!eMail das Judentum ist. das der inessinnisehen Zeit entgcgengeht. Oh ahoratn ti—oder tltornonilremdet :—die nächste Ziikuntt—wird 's~end gültig kliiten. l'.in zweites |*olen iiaheu wir nicht zu verlieren. In einer solchen Stunde muss das ganze Sinnen tttul Traeliten der deutschen Orthodoxie nach dem Osten gehen. Auch das Schicksal der deutschen Orthodoxie wird im Osten hesiegelt. Oer Zusammenhang ledarf keiner Naehweisung. Mit schwerem Herzen treten wir solchermassen ins uetie.lslir. Weh ist uns um der Leiden icr polnischen Itriider. Mange Sorge!״■schleicht uns um die Zukunft der Lehre. Vielleicht Italien ihre Leiden hereits den Höhepunkt 1il׳״r« liritten. Vielleicht veillcirht! — bringt der Friede, der doch wohl einmal kommen mii's, |״di tische und soziale Metreiung. Noch lässt sieh ja die Zukunft l’olens nicht im entferntesten att'inalen \l״ r uiiergniiidlieher noch, als die politische und soziale, i't die religiöse Zukunft de* Ostens Heute schon hat ein Wettstreit um die Seide des polit s! 10״׳ .luden tums eingesetzt. Schon melden sieh Vormünder an. die ein fertiges Kulturrezept — zionistisch oder lihcral — in der Ta-ehe halten, (in'i sehirme l’olen vor ihnen. Kämen sie zu Macht und \11-ehe11 so wäre l'olen verloren. — l'ttd dennoch hat es vielleicht niemals eju!• Zeit •»«׳.־eben, die ein blühendes. thora'reites .ludentnm so Inner notig hätte, wie gerade die Oegcnwart und die nächste Zukunft. Oie Menschheit hat SchitThriich erlitten In unerhörtem Hass sind die Menschheit׳ ״\lker auseinander gestohen. Oie Idee der Menschheit, diese 111 eigenste Idee des Judeutunis. und die daiaus -1«• 11 ergehende I ■•r• deriing der Staalenxerbrudcriing, gilt es von Neuem aiil/urichteu