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Jüdische Monatshefte · 1915-01-01 · 8/9 (1915) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
2 (1915)
Issue
8/9 (1915)
Date
1915-01-01
Page
[Seite] (sequence 35)
Language
German
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291 Bewertung von Reinheit und Kcinlichkeit ein!• ganze Reih׳• von 1׳eligi״nsgesct/.lichen Itcsiinnuuugen entstammen. *Iז.»ןן«>«• •יו seltsam und unbegreiflich wären. tirundeätze wie :";:־.: :־' יז*א־ א":: :ל יבהב די" עכי״ב;־״: <vgl. י“־ ס/ ט״ז io, ♦ו : dass also ״ו•! Hausgeraten, die im Besitz des :'ע:י sind, Reinlichkeit v .•rnus/usctzeu 1-t. während bezüglich ב״ב״ב בהד״ ב:־": ד־: נדה wenn .בבב־ :ב־■־ וווו (!egenteil an/.unchiucn ist יצ“א :-.בבב vgl. — 1!1י'4.<א. rucken erst in, ein klares l.ichl. wenn wir den (iegensatz zwis! hen Reinheit und Reinlichkeit bsthaltou und h! denken, dass ilie von *ier TI1״ra geforderte , Kei 1111 eit der Ehe ebenso טה־ה wie ״ה“: ist. Ilie ':*־ ״: הא’:,־:,T Stellen ein tircn/gebict dar, aut welchem *ich - ilie beiden Regrifle und —דה begegnen : «Ier Sinn t'n 1־, ־',r: w ird liier durch die?•״ree Ihr —ד־ frcs* hart!. Reinlichkeit ist am 11 jenseits der T|10r««pl1;ir■•—zu Haler—Sie kütiu durch Th״rä gefördert werden, ist aber nicht durch Thora bedingtl>as R« I1gionsgtveg*t/. kennt am h eine Reinlichkeit aus (icschäftsinterf»'■׳. Bei Handwerkern kann vorausgesetzt werden, ׳lass sie nur mit sauberem («erät hantieren. :.״' א'״*־C" שיא weil sie durch 1'□Sauberkeit ihren gescliäftlic.ien Ruf gelnhrdcn wurden (vgl. ־"' 122, יא- Was aber auch aus materiellen Rücksichten geschehen kann, ist noch um Himinelsfci׳neu \״u!euer sittlichen Hohe ent• lernt, die דהרה heisst. l>icse Ihdn׳ kann nur an der Hand des tiotteswortes erklommen werden. Wer jenseits des Thorageistes mit seinem Itenken verwurzelt i*1, wird für die Forderung dieser טהרה niemals Verständnis haben. 1 >•■111• er wird sie aut Schiitt und Tritt mit הייה: verwechseln Er wird nicht einsehen. wa* für ein Unterschied zwischen einem gewöhnlichen Rad und einer .ד־׳־ Anlage besteht und warum die Reinheit der jüdischen Küche Muss nahnien erfordert, die ebenso iiiiiständlich wie absonderlich sind. l’nsere östlichen tHauhensgenosscn mögen m ihrem atisscreu \11ttrelen. ihrer Kleidung, ihrem Wasehhedürfni* nach wes׳,,, h•-n Reinlichkeitsbegrinen manches zu wünschen übrig lassen. Mieses uiangelliafle ־'יה: kann, lalls überhaupt dieser Mangel nicht durch übertreibendes Vorurteil aulgebauscht wird, seinen (■rund in den schlechten l.ebensbedingiingen haben, unter d11״e11 /״ verharren סי! ein widriges tiesehnk seit Jahr uud lag verurteilt hat. i.anr gewiss geht es aber nicht auf einen Mangel an Entschiedenheit

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