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Jüdische Monatshefte · 1915-01-01 · 8/9 (1915) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
2 (1915)
Issue
8/9 (1915)
Date
1915-01-01
Page
[Seite] (sequence 12)
Language
German
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268 «•in«• völlig** Sinnesämh-rung in <I*t bisherigen Ansicht ühcr etwas. Man hat bisher etwas tur liecht gehalten, sich vi> 1■ leicht gar damit gebrüstet, sicht nun plötzlich, *lass cs l’nr«־cht sei, uml man sich dessen zu schämen habe: lieue. So würde wahrer Trost nur ein solcher sein, der *len von einem schmerzlichen l.eid Betroffenen zu der, l'berzougung bringt, dass auch dies /um Heile gereiche, nicht wie der babylonische Trost spricht: .was kann man dazu tun. man muss sich in «las I 'nuhänderlichc fügen“, sondern das Bewusstsein belebt: würde man di«■ Verhältnisse so durchun*l überschauen, wie < iott sie durchschaut und überschaut, so würde man es nicht ändern, selbst wenn man es vermöchte“ (Hirsch, Kom Hen. 5*1, הדר, — .(1 צ: wäre demnach ein«* solche Sinnesändemng. «lie das rnbegreitlicbe begreift. Vermögen Menschen" einen "’solchen Trost zu spenden'׳ רדד,יד ינר: איה,־ lehrt jüdische Weisheit uns zum Trostsuchenden sprechen. Nicht menschlicher Trost, mehl was Menschen an Trostgründen vorzubrimren wissen. ^'^^XTo+tf— der עיי*ס uדקידי »־. *T«‘r Träg*־r ist alles Seins, in «lern alles Seiende und alles (»eschehen letzte Begründung lindel. spende «len Trost Dir, «len K r allein zu g«־b«־n vermag. — <iott tröst«• 1 )ich עב ’:־אי אבי1' צייז "'״:■'־ד. Du bist nicht «ler «•inzig I 'ntröslliche. Auch Zion i*-l untröstlich un«l weigert sich. m«*nschlichen Trost anzunchmen (Jalkut Jes. 40). denn wie r«־i<׳ht«• nvnschliche Kinsicht aus, um Zion restlos mit seinem ihm g«־wordenen schw«־ren (i«־schi«־k auszusöhmn ׳ l'n«l «loch א:די אנדי היא דנחדבב tröstet (iott Zion! (iott braucht Zion nur *־in«‘n Kinblick in di«־ grossen Zusamm«*nhängt* welthistorischen (i>׳sch«־hens zu 1־rs«־hlicssen. «lie aus gotterleuchtetem l*roph«־lcnwort (Jes. 4011) so machtvoll ihm kommen, aus «l«*nen alsbal«! die Notwendigkeit scin*־s lei«lvollen (!«•schicks und «li<■ grossen Heil«־szielc sich «■rgeben. die (iott mit seinem s«־h«inbaren Krli«־g«־n unter Völk«־rwillkür rastlos «•rstr**ht, und alles Leid verliert vor der (>«■• wissh«־it künttiger Krlösung seine tiübe Schwere, und die Trauer wandelt sich m «l«־r Anschauung dämmernder Welterhebung in treydvnlh* I lolfnung künftiger (Üückscligkeit -

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