Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 2 (1915)
- Issue
- 8/9 (1915)
- Date
- 1915-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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ד — 263 — salz zur lliliel gebracht wird). Immerhin ixt ex sicher, dass eine Bedeutung des Segens ״ ,יבבשיהerobert sie“, die Indienststellung der Krdenkräfte zum Gedeihen der Menxehheit ixt. Aber eben nur!•ine Bedeutung; sonxt hätte das NV״rt bei Wiederholung dex Se- _-rnx an die Menxehheit nach der Sintflut nicht fehlen dürfen. Denn xielier war ihr doch auch die Aneignung der Krde und Kr- lengüter alx Aufgabe gegeben, auch ihr Lehen ixt bedingt von <ien llilfxmitteln ־/.um Daxein, welche die Knie gewährt, l’nd dax dürt'en wir auch hei ernxtexter Selbxteinkehr sagen, daxx die Menschheit liri ihrem Weg i<her di«‘ Krdc diesen 'I'eil ihrer Bestiunnung atu (diinzendsten gelöst hatte. So weit uns bis jetzt technische Kräfte bekannt sind, wir haben sie alle unter das .loch.geswungen, wir haben gewaltige I’mbleme der Krdbez.winguug aufgextellt und 'ie auch gelöst. Aber wiederum eine seltsame Verkettung; je mehr sich uns die Krde willig oder gezwungen erxchliesxt, desto mehr haltet die Krdensehwcre an unserem Wesen. Schon Hirsch macht darauf aufmerksam, dass das dritte Segenxwort nur dann inen Siun hat, wenn ex sich in den Dienst der ersten zwei Segeiisworte stellt. Und wären wir zur zweiten Bedeutung der-Mahnung: ״Krohert sie" gelaugt, wenn wir sie, deu Spuren alter Weisen folgend, überführen in die Weisung: Ueberwindct sie. Das wäre daun das ideale Ziel dex MenschhcitxwcgcK, von dem wir dien spracht n. Im Innern sich unahhüngig gestalten von dem mehr oder minder willigen Kiitgegenkomnien der Krde bei «lein stetigen Versuche, sich dieselbe ganz zu erschliessen, fest iu der Krde wurzeln und doch ihr sein Bestes nicht zu opfern, das wäre so recht der Mittelweg zwischen erdenfremder Askctik und froher Krlassung des Gedankens, dass eben über die Krde des Menschen W* *g führet. Unmöglich ist ein solcher Zustand weder für den Kin/.elnen, noch für die Völker Ks müsste freilich «len Formen der Vergesellschaftung der .Menxehheit ein etwas anderer Inhalt gegeben werden, allein es wäre gar nicht eine so grundlegende Umstürzung, wie mau im ersten Augeiildick wähnen möchte. Kx müsste nur, w ie uns Secharjah schildert, bei allem Bestand der natioualen Ideale ein Gesanitideal tlie Menschheit umfassen. sich zu hiieken vor dem Kwigcn und das — Suekothfext zu feiern. Dax Fest, welches aus wnhlgctülllem und wohlhewahrtcm Hause den 0