Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 2 (1915)
- Issue
- 7 (1915)
- Date
- 1915-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
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227 Tml die (;eschichte Methar« •rieht /»in Denke» n:1 <11 dieser tu»{? {׳enii^eiide» Anlas» l’.s schadet ״•:!r nichts. w• ■ 1 1; 11 ו» dein Krill ll**r1I11*rKtj| dieses htei;ruis«cs. ין! ו. Im■—• > 11 I ••11־• MI 11n«c1cr -tu 1111־ durcliw üiiltcn Zeit, jeder Jude einmal »eim• Stclilinjrunniin' /um /wollteII (ilaiilieiisnrtikel klarsleih und siel! daiiilier lioehei,«. halt ableel, welehen Ki 11 tl 11-s _M׳.s( l.!-,( |!^ \'erhe1»»un1r anl'sein n-li^!ose« liuieiilelien ausiilit. — Die selilielito Altfrnat1\c: I’,«. I1e-1 an dir, «di Mosehiaeli kommt. es liejrt an dir, >1. er /n^vri. 1»t in ihrer l.iulaehheit die Zll»au1mcula«sun;: alle«• de»«en, wa» misere I r.nli ti• •11 ülier das mcs»iunischc Zeitalter säet. Dneli vielleicht ma•: dem einen •!der andern die» alle» »!■ welteiilcrn, so weltenlreind erseheiiieii; viel konkreter »|1riel1t da« Nachspiel lietliars /» n»s. Hier olniihcn wir /.war im er»1en AM wenliliek vor einem ltätsel in der Denkart unserer alleji Wei»c» s A 11׳׳ stellen,...» Zunächst!1 i«> Tatsache.—{’1rhe*trrttT*t läf׳en HTü nn״e~ /a'lilteiie niizalilluircn I.eielien naeli dein llluthade Ih-thar». •rctr••)'. 1**11 von de» •;liihciidc» Strahlen sommerlicher *^1 •n1ו»יוו irlut: d״elr ein Wunder •;cseliali, maelitln« Idieh l'änlni« und \erwe»nn1;. I nd am »:> Aw hatte man das (duck. die Tuten llcthais /n he«ta1ten; /um Angedenken hieran ward der lä. Aw /n einem Ta:: •ler l'iende. /um ewigen Dedenken hieran tilgten die Wei«>11־ jener Zeit einen neuen Sc*rc11sspruch in das täirliche Ti»chj:obe1. ב"J״; '~נ׳j* ol. der li 1e des Allmiielitioen jr<T<,״ die Toten.und 1;e;11׳1׳ die l'chorlel״•• i'en. Seltsam! Nicht mit denjenjeen tieheten. weleln• in n*״l iur »ich den Krnst der Todesstunde und die Verl1ei-»un^ des Wiedersehen», sondern ausschliesslich mit dem (!ebete welche« «ich an den l.ebensjrcnu«« ansehli,es«1. ist die Kriniicritu:: an liethar« Tote un löslich verknüpft. \ ielleicht ist keine /.eit ־mehr;:ecifrnet, du laismij: dieses ltätsel» /n erjrriiiidrn. wie dn* 11n»rme '\ enn seh״n die Bcwertuni:■ des ein/.elnen lehenden Men»chen!111 l'nii kihaieu Kriewseetiiminel sinkt, was hedentet da noeh,der l,eichnam. Man muss es aber andererseits erleid haben, wie die Mutter, denen die Kunde vom Heldentod ihrer Söhne;;cluacht wurde. m׳cl1 unter!bu ersten heissen Tränen die hantre |'1aj:e tl 11 »t!׳rT■■ n : I nd wo. und wie ist mein Kind begraben! Man um»* es erlebt li.ihen, wie n.־r letzte Trost der ItetrotT neu darin besteht, da»« e» ihnen ^ebu^en wurde, nach dem Kriej; den l.eiehnam de» l■׳ lallencn m heinn «eher Knie zu K« ist •■iife» Tter "t>e1eltT»lei1 Zeu«ni־se -Nr 0001