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Jüdische Monatshefte · 1915-01-01 · 5 (1915) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
2 (1915)
Issue
5 (1915)
Date
1915-01-01
Page
[Seite] (sequence 28)
Language
German
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18« die Synapse lur «li*■ ..Kunst״ zu erobern und bald war die Kunst die Alleinhinsrherin. Noeh in Urm-hsal waren!•* jüdi*rhe Meindien |iid> •eher l>arhieter. mit welehen man die naeli unserer Auttassun^' selmn (:ep-hem■ Kntw iirdipint; der Synaptp• zu einer Stätte des ästhetischen (lenusses hesehünijrte. Nun ist sie pir zu einem t'nrnurerecliten Knn/ertsaal worden. l'ml wenn es uns!־erpiiiut ist, in der l'syehe '״n lledwij׳ Wandel /u lesen, s«> mag selhip* palucht liahen Seit wanu scheuen *ich denn die Juden in Kiinzertsälen irgend etwas anzuhnreii V l'11d wenn sie mieh aut die Stute stellen, wn aup'siehts ihrer heiligen Lehre smist ihr Priester lehrt und predigt. s״ liahen sie mieh ja seihst zur l^ehre heruien. Warum soll ich da als chrlieher Menseh mehl lehren, was mir tief im Innern leht? Man wusste doch. wer ieh hin, warum rief man mich y Sn — irrte1 Hedwig Mangel. Was sieh wohl das l'uhlihtim heim Sagen ton Sehma .lismel p-dacht hat. was es w«!111 e11111<111 ו den liahen mag? Sielier!las Line. dass eud lieh einmal die Kn11zert*nnlciget1*chall einer (iehetssiätte gründlich ad ahsurdiim geführt wurde. Allein für 1>rtlu>d<1\e Kreis!• liegt darin eine ernste Mahnung. Aueh hei uns hatte allgemach vor dem Kriege, etwas angekräukeltes Aesthelentuui Ins in die Synagoge hinein sieh hreit •remaeht und in uherstiomeuiien Wogen der Kunst 111 zarter Uiicksiehtnahme aut abgetönte Haituoiiieu ete. ging manehe Andaeht. manehe Aens'erung der Andaeht unter. l<a* ־כ;׳“ב־ ':ד:ז dm Ile sieh nieht an* Tageslicht wagen. I>ie tli'cnzcn de* zulässigen zeigt auch hier einzig und allein der Schulchan Anteil. I־. K. Der Muhei aus der Fremde. Kant da vor Kurzen! ein fremder Mohel in eine bayerische Stadt, uni ein jüdisches Knablein mit dem Bundeszeichen Abraltams zu versehen Als ihm der zuständige Rabbiner bezüglich der im Keligionsgesetz vorgeschriebenen Mezizah Anweisungen erteilen wollte, weigerte er sich, dieselben zu befolgen, obwohl ihm der Rabbinet bedeutete, ihm die erforderliche Autorisation

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