Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 2 (1915)
- Issue
- 4 (1915)
- Date
- 1915-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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155 hczeichm1U£ »<>1011 hohe, ־?die. sittliche und ethische!,ehren ״iht. wo eine moderne Sprache. welche dureh einfache Worte den Menschen so veredelu will? Tausend I’el1er־«et/.u11*:e11. hunderte l'mschreihunpn können uns nicht annähernd die Lehren vor mitteln, welche ein einfaches bescheidenes Wörtchen in unserer heiligen Sj>r:1el1e ausdriiekt. [.,in! die tiefe Kenntnis der Menselienscele verrät die An merkuHff unserer Weisen zu dem einfachen Wörtchen יו •ירד־״ wird sein“ und יי.“.,״ es war־.. In Mcplln ׳bemerken ־*ie: W.-ijchi bedeutet immer eiue Zeit «1er Not צ־ה NLN ־־'ב -׳נאד־ יי־* א*ני: '"z Welinjo bedeutet immer eine Zeit «ie 1־!•'reiide ,1 ני־יב 'צגא;'־־ י־"־*Z איני א־יא ח־יה \ielleicht mn■: der <1»וו1תי folgender sein_ ייר*ך es \v:ur—ist eipintlipb** L.ÖTTö re 1110 Yer«;anf:e11heit*hc- Zeichnung. sondern aus ירי. es wird 'ein, also eine Ziikunflsfonn dureh das vorausgesetzte Waw gebild«•!. Also Zukunft in Vor gangenheit verwandelt. Nun ist es eine bekannte Tatsache, dass der Mensch, sofern er in Nöten ist. gerne die (;egenwart. di«• ihn so schwer bedrückt, mit etifer holliiungsfrohen Zukunft \erlauschen möchte und «licse herlieisehnl. I'.s ist das ״ ־,דיes wird sein•* d«־r Zukuntt, welches dureh die l'.izählung hiinliirchschimmert. wenn er von Tagen «ler Not erzählt. Wenn alter der Mcuseh von \ «•rga nge n «•11 schonen Zeiten erzählt, so sehimniert selb') ilurcli seine Z.uk11ufts|däue mol Zn. kunllsliolVnung die ViTgaiuriMihcit. die froh«•, uliickhche durch, er wünscht, «lass sie immer, auch in ferner Zukunft ihn begleite:• היו־ו tliojoi «lie \ ergangenludt. die durch!111' Waw /nr Zu• kunft gebildet wird. Also 111 dem unsclieiiiliaieil ״es war״ und ..es wird sein•-, welch tiefe psychologisch«- (ledankeu.! Aelinlich könnte man \ielle1cl1t aueli zwei ander«׳ Mellen der Tlmra durch ihre grammatikalische Aii'iialmi«׳Stellung erklären. Währeml nämlich nach dem Ile haschaaloh «lein ־. welches einer l'rage vorgeset/t wird und welches di«• 1• ra״e lie/eiehuet — «ler nachlolgcn«!«• Iluchstabc ohne lb׳«gcsch 1 \ «■rstärkiiiie'pmikteן gescliri« hon w ir«l. limlel «׳im• Ausnahme \««n dieser Ke^id statt bei כנך ר־,יא bei «l«־r 1•rage. «Ii«־ Jakobs Sohn«■ au ihren \ ater richten: ..Ist «lies d«T l!««ck deines Sohnes'■׳••_ t'••!־1 ■•■!־ b«-;;•-;י- 1־ א כ כדכצ־יכ und ׳נזנ*נ־ ־'א-, bei «lern Aufträge. «1« n Mosch•■ «len