Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 2 (1915)
- Issue
- 1 (1915)
- Date
- 1915-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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2 — jenigefi. di•■ für Mich neue Ideale Milchen, möchten wir sie in ••ineni Bild der Zeiteu gehen, deren Hiniiberrettung in kommende Tag•־ unner Programm, war und int. Im npen KreiMe palten wir vor Jahresfrist dein (•edauken Ausdruck, dass wir dieses Organ als das Testament dieser Zeiten betrachten;• es ist anders gekommen. I)i•׳ Aufgabe ist gewaltiggewachsen; es ist nicht Zeit, müde 7.11 sein. Von mancher wohlmeinenden treuen Sejte wurde uns der Vorwurt gemacht, dass w ir in der Form zu schroff waren. Wir schrieben damals : Leider musste auch ■S. K. Hirsch s. A. inst einem seiner Werke das Motto voraussetzen: j’appelle un cliat 1111 •hat. Das ist Air die I*nblicistik stets die unangenehmste Aufgabe, aber immer noch erfrischender, als das perfid•■ rnternehmen, glattzüngig zu vergiften. Niemand wünscht sehnlicher als wir die'Zeit herbei, in der wir kampth.B mit sanfter l’eherredung unser•■ Ideale zur (ieltung bringen kennen. l’nd so wollen wir es dann weiter wagen init Lottes Hilfe: wir werden bestehen, so lange es die Zeiten erheischen. Den Lesenden unseren Dank, den Schweigenden unser Uruss, den Kämpfenden unser•■ stete Bereitschaft. Schewat-Erinnerungen. Je stärker ein Volk seiner Aufgabe sich bewusst wird, desto heiligeren F.rnst. desto reiner» ■Freude wird es •.einen geschieht• liehen F.rinncrungen entgegentragen: so sind wir überzeugt, dass nach sieghafter Vollendung des grossen lliiigcus Deutschland ver gaiigenrii Tagen als der Wiege seine» Werdens gerecht zu werden versucht. Diese» versonnene Leben in ••1nst1^;e11 (•eschehüisseu ist an fp{dlt—e1n—T01l |11d1»c|1er Weitansehauung. Diejenigen Kreigniss•• min, weh he irgendwie sich zu s\ nagogalen ••der häuslichen Feien! verdichtet haben, dieVlaten des religiösen Kalendariums, sind all nfalls genügend du religiösen Leben veraukert. Doch gibt es n״eh