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Jüdische Monatshefte · 1914-01-01 · 12 (1914) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
1 (1914)
Issue
12 (1914)
Date
1914-01-01
Page
[Seite] (sequence 18)
Language
German
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428 Bestimmungen vmi dauernder Biiltigkoit. unsere Anerkennung tiu• den wurden, wenn wir sie als Satzungen menschlicher Vernunft v״r den Kiehtcrstuhl unserer Fansicht und iiuseres (iefiilils zu zitieren hätten. Sähen wir aber aiirh v״n den speziellen Rechts »ätzen ah. »u!»liehe noch immer die Frage. oh das Verbot des schünde oder dem Blieile eines lebenden Wesens, das der |>lntflennsse»—ium—*W—HattnngsmischllTig —1 denn aneli ~כ־א־ tigurirt. wenngleich nicht unter den ז דצי״ז. »■! d״eh im l!eset/esk״dex der כנ* נדו — unter den!,rincipieu eines Natnrreehts mit aufgefuhrt werden kannten. Für r\v" wird w״hl jeder die Möglichkeit zugebeu. wird d״eh diese (jeset/grnppe allgemein unter den' “*זיר■ anfgefiihrt. gehört »1»״ nicht zu den *אצ־ ב C'l'VJ r'>n אדד יד~ב d. ti. zu den Bingeii, die \״n allen Meuselien als unnn1r»li»eh betrachtet werden. Aber auch das Verbot der Blutschände wird v״m Kanibam im ב ד•־־' י־—C עד*:־• als ־ל־ bezeichnet. Freilich'zwingt uns der l'mstand. dass der Knmhaui v״n den ל‘ דצית zugiht: r׳:־דדעת :<״, die Meinung dieses grossen Lehrers dahin erklären, dass zwar das l'rinei|1 des Verbotes der Blutschande als -zwar allen Menschen gemeinsames zu betrachten sei. dass aber die Kinz.elbestimmungen dics<׳s tieset/.es dein menschlichen Verstände w nlerwpnn 11*1 oll erscheinen?t So 1»t lieispioUw eFe. die Frau des Rruders. wenn sie Kinder hat, nach ׳!■•in Tode ihres Batten dein Schwagor .דד”־־ verboten, wenn al>er Kinder da sind, wird diese Heirat mit der Schwägerin l'llieht. l ud nun taucht naturgemäss die Frage auf: דא־ל־ כעד א אד־ '־ י,;'־' ל־ (S. die gleiche l>cliiiitiou für die die :דא די ־" anfge/iihlt sind im ד—עי א zur Stelle. So kann es kommen, dass der Kamliam ־י* ״—י־; bald zu den ■irr־:־־: ־דא־ד־א נדתכי ־*ל ר־יא •;־־. bald zu den ד1*־*ד zählt und damit wäre die Frage des דד , 'ידי'ד zu 'ד־*״ ט' א beantwortet. Vielleicht aber wird mau über den Kamham hinaus zngeben müssen, dass auch das 1‘rincip von נ“*" ע־יית urHit unter die Sittengeset/e liillt, die ״nicht deshalb Besetze sein sollen, weil »ie geschrieben, sondern geschrieben, weil Sittcupcsetze". Wie hätte sonst t!ott Kain gestatten können; seine Schwester mu miitterlichcr Seite zu heiraten .- Wie lätide sich son»t bei den meisten wilden Stämmen ■l’״l\andrie und Findogamie, d. h die l'tlirht der Heirat unter Blutsverwandten'' l’nd schliesslich!las Verbot von ')!,,i tier 2"'" *■ •paier.

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