Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 1 (1914)
- Issue
- 11 (1914)
- Date
- 1914-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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400 XI. Wir kommen za in dritten und letzten Abschnitt der Broschüre, der die Frage behandelt, uh זיעים מבטלים אה ״דייה• l Heuer Ai!- achnitt int insofern der wichtigste, als hier über die rituelle Uraueh— Imrkcit des Frankfurter Früh, der sieb hekanutlirh über meilenweite Felder erstreikt, eigentlich die Würfel fallen. Je Grösseres liier in Frage stellt, umsomehr hätte man erwarten sollen, dass wenigstens hier der Verf. es unterlassen würde, unbewiesene Behaiiptungeu als Beweis aiiZufuhren. Tatsächlich steht mau auch liier voll Verwunderung da angesichts de^ — Naivität, mit welcher der Verl, halachische Dinge einfach auf den Kopf stellt. Wir wollen auch hier nicht weitläufig werden, sondern den Kern der Sache hervorheben:, dem Kundigen wird's genügen. Der Verf. konstruiert eiuen Gegensatz zwischen der Misehna Kruhin lHa und der Boraitha das. 23 h. Während nach der Boraitha קיפי* יטהיא יותר כיבית באתים שהוקף לדיר- נזיע רוני הרי היא נגינה יאטיר• gehe aus der Mischna hervor דבננה יבשדה אפילו ייתר מבית באתים׳ ־1א. בבטי1י זרעים אח הדירה Der Verf. gibt sich nun alle Mühe, alles herauzu ziehen, was er au vermeintlichen Beweismitteln entdeckt zu haben glaubt, um das, was ihm _aus der Miseboa henrorzugehen scheint, zur halachischeu Norm zu erheben. Zwar geht aus dem Sehulchan Arueh 0. (’h. Kap. 3f»H just das Gegenteil hervor, allein der Verf. hält unentwegt au seinem Dogma lest. דבנינה וביטדה אפילו יותי בבית באתים יא מבטי1, זיעים את הדייר.■. ohne zu merken, dass er die hetr. Mischna völlig missverstanden hat. Der Wunsch war hier Vater des Gedaukens. Da sich die mcilenweitey Felder, über ilie sich der Frankfurter Früh erstreckt, nicht gut aus der Welt schaffen Hessen, musste eine unschuldige Mischna vergewaltigt werden. In der betr. Mischna heisst es: אדרי,1ו יא אביי בית באתים איא לגנה י^קיש־׳ אבי1 אב היה דיי אי סהר אי בוקצה אי חצי אפי^י בית חביטת בייין אפיי1, בית עשיה בייין ביתר Der Gruudirrtiim des Verf. besteht nun darin, dass er in stetem Hinblick auf eine Thossafoth-Bemerkung Fruhin 23h בד“ה נזיע ייבי immer, wenn die Mischna von ננה spricht, an das Thema von זרעים בבטי1ים את הדירה denkt J>ic meilenweiteu Fruhfelder in Frankfurt haben seine I'hantasie derart mit Beschlag belegt, dass er nicht merkt, warum denu in der Mischna ebenso wie für ■קרשי so auch für גנה