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Jüdische Monatshefte · 1914-01-01 · 5 (1914) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
1 (1914)
Issue
5 (1914)
Date
1914-01-01
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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— 11>4 — ( , ijnzähliire -Miili‘ w iedrrholr. I»as Märtyrertum, die Hinirahe irdischer tiiiter. ilii• l‘r1-isL,al11‘ dos Lehens für <1011 (ilauben istein T־111> .11״ seitdem nieht mehr verklungen ist in 41er jüdischen <!••schichte. I>as ist ein seltsames \\ iders|dc|: dasselbe Volk, «1:1s so vorlrcrt'lich!lie Kunst iles Ia־l14־ns erfalit hat, welches «las 4»<w11׳»‘ln unter Tr.uu׳n his-znr-MmsUTsuhaft. entwickelt hat, wrioliosim reichen, frohen kindcrtuiren »lie reinste |lejahun>r des Willens •/um l.elieu hekimdet hat. dasselbe Volk Yerstnml es au4‘h in so lfr<die Seltenheit zu ster'ien. Sinkend wandelten t'hananja, Mischoel und .\sarja im l'euerofen. sinircnd lietraten die spätesten Knkel den Scheite!•häufen. Kim• herzl1i0VeIren11i■ Sehusuelil 11:11סי! קל״ג 11 ׳ staltete sich zur Kifiilluny eines siilieii '1 raunies. I’nd diese Schönheit eilet himmelwärts und es shiircn die Knffel: W ie schön hist l>u! I»a >1 hleichl eine hanjfe 1'Tairo in unser Herz: sind die (iespenster ״ <|es Mittelalters •ranz veitriehen:׳ Noch schwerer lastet eine andere l'raire: leid diese Kunst noch in -Inda, dii■ Kunst das Leben zu 1‘inem /.en::nis f 11 r * i• >tt zu •restalten 5׳ W ird das .-cלנך ־ auch heute noch Antwort sein auf die herzhewelende l'raire ׳:'•טידר ד־ :זר״ר I tocli nein! Za!r׳׳n an der Schwelle iles :'י*ל י::‘־. des so leheii'V ollen \usdrucks heseliirenden Vertrauens:- Nein. Wann wieder die Stund•• kommt, in der am sinkenden Ahend, im wachsenden Ihink•־! Israel am tirahe einer Welt von Treue und tilauhen •1:1' erste /eichen des Lehens wieder hrituren wird, wir wissen ••' nicht. Aher in uns leid die heilige llotlnunir. •lall lsinel diesen Auirenblick nicht versäumen wird. Heim es ist so wunderbar, was da. 1'1'ael^ in der Sedernacht hetetid in •lie Welt hinausruft. Ks ist Ihm u'nd»,r1kf1aY,~duh ••' ein Volk •ribt, welches- —-־■ tödt nicht kennt, nicht kennen will. Sein iranzcr (!Inrkstraum für die Menschheit 1ri|»felt im Hihi einer /eit. da solch•• Menschen nicht mehr'auf Krd*n sein werden. l>as Lied seiner Krlö'umr, es muh widerhlim.׳e11 im Herzen aller. Ls ist, als oh wir mit trauenden Auiren di•■ Welt beschworen wollten, ihrem •*iireiten Ihilc zu/ueih׳u, die Treu•• aus •lein tirahe zu rufen, in welches sie lieblose Kinder vefeilie!reloL't hatten. .l-'lieh•.‘ mein Kreund* — so klaiiir •׳s ••iii't in trüber Stund•׳, ich ireliör•• meinem l'reunde und er ireliort mir so möiro es bald heilien. Hann wird sich auftun di•׳ l’f.irt•■ futu Allerh'eiliirsten und erlöste Menschen werden opfernd ■■*1111:1 a das Li•־•! der Lieder. I’. K.

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