Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 1 (1914)
- Issue
- 3 (1914)
- Date
- 1914-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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— 111 — Spruches von Hah: ד.*;• יד• חליל השש אס״ ■כ כנין אנא א* שקילנא ידא דש:הא •לא ~\נ;א דד• לאלת־: (Jonia 86aI. Hascliisl Krklärung (שא;• דאה- לש״ע ודא א־ד־ שא:• :דלן ילדי דש:• לדדות דזלזל בדל:•) erscheint dem Verfasser aus folgenden (!rUnden nicht stichhaltig: ,Zugegeben, was auch nicht leicht anzunehnien ist, dal) der Fleischverkäufer seinen Kunden in Verdacht hahen wird, er wolle die Bezahlung .verweigern, so wird doch dieser Verdacht hinfällig, soliald er einige ־Stunden später oder am folgenden Tuge Bezahlung leistet; warum mul) er den Breis für seinen Kinkauf לאייר־ .sofort* erlegen 5׳ Kaiiti ei'n \ ersehen, das sogleich wieder gut gemacht werden kann, ein חל׳ל ישש genannt werden!׳ Fnd warum erwähnt Hah gerade den Kinkauf von Fleisch und nicht auch den Kinkauf nsmitiei um! sonstiger Bedarfsartikel, hei denen doch derselbe Verdacht entstehen könnte!׳ Maimnni verallgemeinert in der Tat diese Vorsichtsmalireirel für alle Fälle: .lesode Thora ö, 1 ly Haseln selhst-hat uns den Weg zu einer viel einfacheren und naherliegenden Krklärung gewiesen t'hulin 44h sagt die liemura: Wenn ein c:r eine rituelle Anfrage in erleichternder W eise entschieden hat. so soll er den betreffenden < iegenstand nicht kaufen, um den \ erdacht zu vermeiden, als oh er für seine erleichternde Kntscheidung von dem Verkäufer begünstigt worden wäre. Haha hat aber, so erzählt der Talmud daselbst, dennoch von einem Metzger, dessen Vieh er gelegentlich einer Anfrage für ש־: erklärt 'hatte, Fleisch gekauft. Seine Frau, die Tochter des Hab Chisda, stellte ihn darüber zur Hede, indem sie sagte: .Mein Vater hat von einem -י::, den er zu Schächten erlaubte, kein Fleisch kaufen wollen. Darauf sagte Haha, beiin נ;יי liege die Sache anders, denn, da dieser nicht nach dem (iewicht verkauft Werden darf, kennt man nicht den genauen Breis und es könnte daher der Verdacht einer Begünstigung entstehen. Bei einem gewöhnlichen Stuck Vieht das nach (iewicht verkauft wird, kann ein solcher Verdacht nicht entstehen, denn שתקיא ד*:ח .das (iewicht beweist es doch*. Ks kann sich jeder überzeugen, dal) ich für das Litra (Bfundl Fleisch den üblichen!,reis bezahle. Dazu bemerkt Haschi: וניתן ידעית דיי ,er hat auch sogleich den Breis erlegt*, denn sonst wäre ja doch wieder dem Verdacht Tor und Tür geöffnet. Aus die.sen Worten Haschis ergibt sich, dal) ein c:r der gelegentlich einer -שאל ein Tier für ש־: erklärt hat, nur dann •4