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Jüdische Monatshefte · 1914-01-01 · 3 (1914) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
1 (1914)
Issue
3 (1914)
Date
1914-01-01
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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religiöse Leben der vorniosaischeti Zeit. Dies Ergebnis reicht vor allem die vernichtendsten Waffen gegen die herrschenden kritischen Kvolutionstheorien, welche an den Beginn der Geschichte Israels ein halbwildes Beduinen)um stellen und so die biblische Belipion aus den primitivsten Anschauunpen des }’olydämonistnus, des Atimismus und Totemismus ableiten zu dürfen plauheu. Konsec|11enterweise fühlen sie sich dann auch bemttssipt, in den biblischen Satzungen die Stammesbräuche kulturloser Horden zu erblicken und jede höhere Tendenz aus ihnen auszusrhalten, wie sie. andrerseit*, diejenipen biblischen Lehren, deren ethischer tiehalt keineswegs mehr geleugnet werden kann, bis s|mt in die vorchristlichen .lahrhunderte hinunterschieben zu müssen meinen. Dies die These des Verfassers, von der man sich wenn man von der •ז־דר.“ —;!,ose absieht, die er dalud den andern FnrschcfiT'gegeiiüher zu Fnrecht einnimint — nur s\ mpathisch berührt fühlen wird. A la Imune lieure! map man denken, hier ward uns endlich ein Gelehrter beschorrt, der von unserer Tiadition auch das 1-Tüpfelchen nicht preispibt, selbst wenn dadurch scheinbar die Khre des .ludeutums bedroht wird. Heil dem Herrn Babbiner. Wir brauchen in unserer Zeit der elastischen Worte und Bepriffe mehr als je ehrliche Männer, die mit der Wahrheit auch dann nicht hinter dem Berge hallen, wenn sie zur Meinung der Mitwelt im Gegensätze steht. Doch wie bitter würde unser Lcs״r enttäuscht weiden, wenn er das Werk selbst. * e. Nicht als hätte ich dem Verfasser ״r ~ Gejianken unterschoben, die ihm fremd, um daninlesto len liier gegen ihn polemisieren zu können .Jeder Satz der These ist fast wörtlich seinem Buche entnommen Nur dal! zwischen jedem dieser Satze dort leider noch andere Satze stellen, bei deren Besprechung sich ergeben wird, mit welchem Beeilt Di .lampet sich als Champion der jüdischen I eherlieferung auf-pielt I. T Stillen wir zunächst seine Data aus der )11111'dien T rad 11 Ion ־־tther die urliehraiselie ■Gott c-eihennl nis und •Verehrung zusammen. Kr erwähnt die iiaditioi ollen Angaben betreffs des vorbiblischen Gottesglaubens, nach denen nicht nur 1^51

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