Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 1 (1914)
- Issue
- 2 (1914)
- Date
- 1914-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 48)
- Language
- German
- Belongs to
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oder wollet nicht wissen, <luü die Grundlage de» Judentums der Gehorsam, und dall die Khrfurcht vor eurem Lehrer gleich der Khrfurrht vor dem Himmel sei. Wisset nicht!»der wollet nicht wissen, dall der beste und schönste Zweck ein einziges .נדון ר״ויד nicht aufzuwiegen vermag. Wisset nicht oder wollet nicht wissen, daii das. wofür ihr nur Milinamnn habt, die schönste Zierde bedeutet, die je und je ,unsere ,אנזד דעזר־ geschmückt hat: Ich nenne sie Bescheidenheit. Ehrlichkeit, reberzeugungstreuc und Bescheidenheit: das sind die charakteristischen .Merkmale, die Naphtali Hirsch als jüdischem Politiker zu eigen waren. Mit diesen'Fugenden geschmückt, schwebt er uns vor:’ ein Träger göttlicher Werkzeuge von einer Heinheir und W in de ohnegleichen. _frjll) 1!ill1r“ vil“1 1 .!■ו.“*«.״.־..ו!׳■■» ihn y«n ■in111111‘,11“,| ״n1 Her Schmerz um ihn hat längst in Wehmut sich aufgelöst. Aber heut»• noch, ja heute mehr als je. lebt tiefe Sehnsucht in uns, dall wir ihn wieder hätten .. Das Agudah-Problem. Mit Vorbedacht ist diese l'eherschrift gewählt, au deren Stelle man vielleicht die ״Probleme der Aguduli“ erwartet hätte; denn wir betrachten es als die Aufgabe dieser Barstellung. den Nachweis zu liefern, dass all die Probleme, welche au der Wiege der Aguduli anfgetaucht sind, all die Schwierigkeiten, welche sich in Menschen und Gedanken der Keulisicrnng der Idee entgegengestellt haben, letzten Endes auf die Losung• eines Problems hindrängen und dieses Problem heisst: Souveränität des Keligions-, geselzesnach Inhalt־־m1d l׳Y>r1iU~ _ Eine -Klarstellung zuvor. Es gibt keinen orthodoxen .luden, welcher ein Gegner des Agrniah-Gedankens wäre, d. h. des Streitens nach einem Zii'aininenw irken aller in> der < 1rtln״b1\i11 vorhandenen Kräfte, Brei Potenzen kommen hier ui Präge, die Macht des 'Geldes, du• Macht der Menschen, die Wicht des Geistes;, die l’nieronlnung dieser drei Potenz■ 11 unter!las Iteligionsgesetv. ist eine Por׳l< r11ng. welche lediglich ein anderer Ausdruck des oben gek eiuizficluieteii •Problem» ist. I»a»s es trotz ernstester Be-