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Die jüdische Frau · 1927-03-01 · 5/6 (3.1927) · p. [Seite]

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Journal
Die jüdische Frau
Volume
3 (1927)
Issue
5/6 (3.1927)
Date
1927-03-01
Page
[Seite] (sequence 31)
Language
German
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1')(• fahren tot 15i»falt lif!'»bil bfiiiiilmi5Rjbbi über den Rucken Qt fd)üubt*ne Mopfutiliiflnb besprachen sich die Richter flüsternd >>>> einander. „Wer er auch ist. ei» Betrüger oder ein .stranker. er ist cm ftrenidling „U n d liebe den ft r1 tu b l i n «' schärfte gerade Keule un» Rabbi Lackur» deiliae t5rläuterung in» \>m»'. nabm der zn'eile da» Wort. Der alio Erwähnte ward starr vor schrecken . -Iw stieß er laut seufzend und klagend berau». „ach. mic aekchiebl mir nur? bin es ivabrbaltia. Rabbi Lackur, der euch belehrte stedi ja leibdaftia vor euch, ineine Herren! Die aber schauten sich bleich und betroffen an. deutele» mitleidig »ach dem »köpfe und senißien: „Rck. web idin. ein »ranker. eia stranker' Mitleidig lubrte» sie idn in ein töastbau» und bestellten für den arme» ftreaide» fiir diesen Daa ifssen und Drinfe» und ein Rachtauarlier. De» Rabbi» -eele >v>r erschöpft. Er wußte nicht au» »och ein Rl» sich die >aieike e„, fernt batten, fiel er erschöpft nach kurzem Mable auf» Hager in einen unrubiar» Lchlai 'Rn> anderen Morgen. geirauik er sich nicht, da» (öastbau» zu verlassen. au» fturcht. verkannt und aedänseli tu iverden Pier Daae blieb er darinnen. Rin fünfte» Tage wollte er den, Wirte die!>Iechn»»,i bezahlen (fr zog seine «öeldbörse berau» und leaie die klingende Münze deni Wirt aus de» Dilch Der aber machte arvße Ruaen und schnitt dein tögst eine scheußliche <ör,mgssr. „Rba auier ftreund.' ries er schallend, „so nwllt ftbr mich bezablen? Betrugen loolli Idr ^nich. salsche» törld anbrinaen, de?" llinsonst brleucrie der erschrockene «»last leine llnlchuld und spiach Janft: ..Richl» licut n.eiiter -rele ferner, al» Euch zu beiruaen tö„> und echt ist ».eine Münze und erst int vvriaen .iabre neu geprägt " Da lachte ibm der leite, volle Wirt keck in» iöelicht. daß sich >ein dicker Bauch schaukelte, und schrie dann erbost: ..Waaa» iaseli Rbr da Ihr Preller, von neuer Münze? Rlte. unbrauchbare .tt»p,ferin»i>„ wollt ftbr mir anschmieren, ja ui» mein sauer verdiente» Wirt».ield wollt ^ihr mich brinaen und mir dafür uralte, unaanabare Pfennige von vor ftabren neben? Ruf. fvlaet mir zum Richter' Der un darmderziae Wirt schleppte d«>t vor Lchai» und Schmach fast Per gebenden vor den Richter der -ladt Ruin tölück saßen in den Doien derselben zwei jener Männer, die de» sremden Rabbi au» dem Bolk> Hausen vor vier lagen befreit Balten ^le sprachen zum Wirte: „Haß jene» llnglücklichrn! ^ein töeist ist arlriibl Hier hast du der» Vteld. töebe beim!" ftorisevung lvlai (Värdjen von Bert/jold Straßburger, Ulm a. D. törundschulklasse HI -evt 21! — 7 < ft«brr alt — Rach einem langen Regen kam der lebte Dropsen in ein Blumenbeet. Da strilten sich die Wurzeln »in ibn Die spiach: ihn mir. ich bade eine schöne ftarve -brach die -oniienpluf e: „ftch bin groß, mir niußl ftdr ibn geben und >o baue» alle etwa» andere»., nur da» Beilche» schiviea Da lagt, die Rolenwurzet: ..Hole« und wen da» Ho» trifft. der bekommt den Dropsen" Da» Ho» »ras da» Beilche» Da fragten e» die andeien Blume» wa» e» «öute» aelan bade Da» Brüchen sagte: ...ich erireue d»e Menschen am srNbestrn und wen» »och alle Bluten »u lind ernäbre ich die Bienlein" Der. der bescheiden ist bekommt immer da» meiste

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