Die jüdische Frau
- Journal
- Die jüdische Frau
- Volume
- 3 (1927)
- Issue
- 5/6 (3.1927)
- Date
- 1927-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 25)
- Language
- German
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Das jtidisthe Kind Nr. 7 | BEILAOE DER ZEITSCHRIFT.DIE JÜDISCHE FRAU* ISEPT 36 Liebe Rinder! Ist tt Such recht, wenn ich von jetzt ab manchmal ein Viertel- Itündchen mit Such vervtaubere? Wollen wir'« versuchen! «nknüdkungevunkte gibt «« ta geuua. Da ii» jetzt gerade die Seit der hoben Feiertag«. Wer von Such freut sich nicht darauf? Zu» mindesten gibt *» doch schulfrei, auch wodl neue «leider und gut »u etke« und »u trinken. Alle« Ding«, die gewiß nicht gu »erachte« sind! Gehen wir also auf dt« Sigenart der etnielnen Feiertage «in. und war sie Euch Erfreuliche» bringe,- Da tft gunächft Rausch tzaichouoh. da« Neujahrofeft. Ge« Witz lernt 3br in der Neljgion»Kund« einige* über Enthebung und Bedeutung diese* Feste*, wir wolle« allo davon gan» schweigen. Der Gotteadienft in der Synagoge ist «in feierlicher, und di« alteren von Euch »erden die* auch wohl begretfen. Er erhält eine besonder« Bol» durch da« Schofarblasen. Nach Schluß de* Gotte*dienfte» wünschen di« Andächtigen einander in gehobener Stimmung Glück. Jbr Kinder aber habt mit großem Eifer einen lchänen wunschbogen au*geküllt und ihn daheim unter de« Vater» Serviette oder unter der Berch«»decke versteckt. Haltet nur auch die guten Versvr«»ungen. die Ahr darin mach, t«t. dann gibt* auch gur Belohnung Aetzfel mit Honig, «in« leckere Bor» svetse. ein sinnige* Symbol für «in gute«, süße* Jahr! Sehn Dag« darauf folgt der ernst« Iau m «thhur. der Versh». nungttag. Wie hol» sind doch diejenigen unter Euch, dt« »um «rite« Wal« einen gangen oder auch nur eine« halben Lag fasten dürfen! Ums» besser schmecken dt« fein guberetteten Speisen am Abend. Gewiß werdet Ihr Euch auch Mühe geben, den feierlichen Gebeten t« Go»te*baul« andächtig und verftändnttzvoll,u folgen. Und nach Beendigung der ernsten und erhabene» Lag« winkt dann noch «in echte* Freudenfest, da» sogar 9 Lage dauert: Gguckau» »der da* Saubhüttenfeh! Welch ein« Füll« von Jubel bergen schon di« Tage vorder für diejenigen «jnder in sich, denen «» vergännt ist. a» «in«, Laubhütte Mitarbeiten gu dürfen! Da werden au* bunte« Glanghahier kunstvoll« Ketten »schnitten und »klebt. Aehfel. Nüsse und Eierschalen werden vergoldet, hi« künstlerisch veranlagten Knabe» und Mädchen malen sogar selher karhi» Bilder und Sterne, au« allen Ecken und winkeln d» Hause* werben »eignet« Gegenstzünde herv»»iucht. dt« Liuckoi gu schmücke». Und wenn bann der Vater »der der Tischler di« einfache Bretwrlaub« aufgeswllt hat und sie auch büdich «aveztert »ad da* Dach vorichriftamüßta mit Lau» gedockt Hk. danu füngt er a». da« Innere mit de» von Euch »fertigten G*»n>»»,de» autvuich»«icke». Wie «in Märchen schloß mute« der schlich» Nowm nun mit »inemmal a». jeder Betuch» lobt da« Werk h» Netßtgeu Kinder. — Dach auch diel« frrndi» Feiw*tzl»nuun» überträgt «ich a«f hi, Svaago». Geht SM utch» den Bawr »» de» lau»» Fchchu» s««, Ealcho und Oorog mittra»»? » Aß« |H bäht ja Eu» Augenmerk ich», »us de» allerietzteu Nt »ottrtzegt ««richtet, »ad da» acht gutem Grwutzer »gimcha« Lauroh. da» »chi d» G «fetze «freutze. dein» iw» Hm guw «rum Mt di* «über-