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Die jüdische Frau · 1927-03-01 · 5/6 (3.1927) · p. [Seite]

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Journal
Die jüdische Frau
Volume
3 (1927)
Issue
5/6 (3.1927)
Date
1927-03-01
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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t* toir» 'chön. wenn man die Bibel in der Ur puxbs lesen fOnnre Wenn t* «wer an# rterr „.'lasrem Mrunde e# gibt not andere' nichi „cbt ' soll man ie dann null tu u i ' 4> lesen ,Vb alaubc doch! Ader it n achte da »ine aaen »nd »nurr de„ ,lrau.» di« no.ii lachenden Veden von d.'i» Roinanle,ett koninieii: na« tieli die Nitel lei di lal ch. Verve len wir intoi: Du» „i»Kh .liivabf trauen koninil hu »um lanj aiiHii louilden Beriied. n Ichiverer schrikien Und ie alle brauch,'» lich bei en >i»chi zu ichainen Ta# Veden oerIan„i nicht von un# Miauen, Chih wir r# erlvrich,» da# Veden will erlebt um! U# n>ar, »n natürlich chon wenn eine >lrau. die AUiaa steten mufc abend» u tz uoer ichwer.' Bücher letieit wurde Und all denen die »>>t n t> ieldn n iiarti. in richte ich aaen: seid nicht traurta dab ,ldr nicht .inttkoiiiit leid nicht t^auriu wenn die »rnd.'rn Huch nie» dali ,lbr kein»' ioadre» .luden 'eid >r>e>l ,lbr Hure# Holf.-* Beruanaeiiteit nicht uenuaend keniu' da# >li da# Loire t^ottee.te'chenk da# un# ivtird.': wir könne» die tote Beri»a»iieird.'it ledenSta muten nicht mit »in erein lenken tonten, mit iiit.rein Trainieii ,ld weine darum e# ivare .{«■ 11. baK wir .lrauen anlaniten. die Bibel ander# zu leien. Iie nt dt meor »u durchlorlchen. oiidrrn lie »» erleben' <i*.r dr tu r>'n nicht »ndedinat dir dedrOi'che spräche um den nieist »u Indien Wenn wir in deut che» Wollen die Bilder und den .lnbalt erkennen Io maa ,# un# aeiiiiaeii Ire ie« dichten dxr B.tel müssen le>endia werden, mü'sen rndrr «tn de Mute erleb! werten, und die Mutter mufc in bilden die deite Freundin finden seldn der müdesten sfrou bleibt eure Minute Zelt im lau. ein klein wen.« zu Iren und an dir Bibel #u den den. Man träumt ,a so uicl. wenn man dte Hau#balt#ardettet> chaiit denkt sch täeich «dten au# da kann inan doch auch iiin dte Btoel träumen Man liest etwa über Juda und Tan.ar Und während inan nLdt. 'iedt inan Tamar am W,„e 'tuen. Io led.-t üLtiv traL dem ittnd Ld.r man tiebt salomo dte „oniain van Lada bewillkommnend e>» Neichtuni „leicht Hnil macht leborad lacht dem ^rind »MhKtKM T r« e Bilder sollen e# sctn. die durch die „rauen laae# niiiiden mit Muten beladener trauen tede» die keinen l.t en Worte mö„eit idnen bei fr» dein, ,formen de# ei„enen Hbarakter# und die »trösten Lchmerzen d.'r B,'r„ante»deii ollen die kleinen Lch>ckia1#launen weablasen - Tte Bibel oll «o:t un# ntcht zeraltedert tverden, e» olle» ibre Hrate» nicht >v.«sindt„ bedandelt wevaen tvir Dürfen nur eine Blute nach der an >.rcn tdrem Uranze ent ned > en BieUeicht bat Buber „.-rare un# Arauen da# schön sie in einer deutschen ttederlettuna „eicdenkt ilrieiiti e# nur „elinaen olltc los» nur ein paar Menschen ka# Keilme Buch ebrfurchtia in die Hände n.bmen. ,'v tväre ich kanklurr Und ich weis», das, dann die jüdische Ber„an„en den nicht mehr lastend auf dem Heute lie„e» würde. Ion der» tak ie ibre sweiae sp lockend darreichte, wie die schönste Ru„ei:bliik#mittute H# in 'o viel tu diesen alten Warten da# ui int# kltnat. denn „eradr ivir ,krauen werden in dt»'ein verkl»n„enrn ,f roueiileben un# selbst finden und »'erden ie in Unsere Träume bineintraaen. die ja so oft un'er wahrste# Hrleten sind ' Cftber. Hilter bote iIOiujiii, borst du n> 1>t de# Bolke# 'Hufen ' b#nad' erditteirb wirl dich bin u> de# Tbrone# Marinoritiilen^ r>»t>ld„«sti<kt ist dein tuewand tutftti 1> ch,IIIinert dein <»V lldnieide, Tod rin„#utn in, chrnren Vund. lchinachten Bruder tief in, IVetde e-teb. dein Volk nius> uiiicraed'n. unter ,teiirdc#danden fallen»^ Wirst du tseitunu nicht erkledn in den ktolren ilOni„#dallen web an# Werk o ÜO1N41111. kannst iwn, lode tut# befreien' Hold ilt dir pe# »lo»i„# sinn, er wird „una dir verretten ji^irbit zu in Heil 1111# auserieben se„en tveilt ob diesem IBrtnde. Durch dich werten wir be„edn freudia die Erlüiuna#stunbc. Wenn lanan deine seel' entschwebt, noch in abertausend I3atec!t Wird n an. Ivo et» stude lebt, deinen Rainen treu bewabren UjiD voll Cbrfurdt nennt it.ati ichn. deine Daten Rudm dir I schufen. Hnder. bode non,am. dir von löott an# Werk berufen. Beate Baun,„arten. Königin 6ft/)er, eine jüdifd)e frau und ßeldin. Bon l! Wenn „>,r r>on ijltter leie» in diesen laacn sra.ien wir un# iiiiiner wieder »ab den, We.'en den, Lbarakier dreier krete»#w«rt«n i«ie,iali vltter niar die Bfletetochier Morterda«# e.ne# f,o„>„e>, .luden Ldne ,l»r.f,-i bau« er d>i# Müdchen nach de» >te eben seine# »ilauten# rrrviten und au# tbr eine loabrdifte .ludin ^tenaLt sie enid.'ckte „ete'r am den Wunlchen ibre# Lnkel» und Vlleaevater#. niemandem am Ht'fe ibre indi'de Heikunft Richt nur >>ic lor'am blinder itedorlani leitete lie dibei. s!'»der» :kr etaener Wu» ch »raendwie Id,«,,, Be'lkr „ich, »», lch»ip,-n d.iich idre Wadrte ttlrete virder» idnr »» na».'» so baue wobl der „rei r L.nkel >dr dir B.'rlchn»ie>»,'Nteit »tedeiitet »o batte da# tluar Mädchen e# heariH.'« Outer mar wobl wutdta eine .ludin aenannt «n uv,tun iMf ander# al# idr ^rauenlwl» seine, indi «der ^lanensiol» und s.'inuidlende S#am bauen ie laae» >a> ein >d b» 'eit >» Tauen'nicht >u dem üdntae aerufen worden' Richt die A»„st allein vor de», 'tcheren Tr»de ei» »Hte't d.# „Oma# »ichi unaerufen oor tdn ,u rreie» tief» '>e e# au#ru>e» wntern au b idr f toi# »uerü »u <bn< ibren, riaiien ui aede» ob»,' baR er ihrer teaedrte' lind dann die tete»iuna#vollen B>.',ie Mordechai# die rfilb.-r ritt Mt.mm.-n ibre R,ii»».i#r>,t tu waae» Wer meid ob T» Nibt siii eure .len »>>' die'e »ur üön>a#wurte erboten irwrten biü' Ta erbebt I,ch in tfItte« der tudt.b. be> O'ttemnuio» der «tetft Ibrer.Batei »> d „Ri ie nbei tut, b ikiu# h.iMi ii da n> >. rn llrlraue» i udt che» <»ce,ei»# wie Mir'a n T 'te'iab .Iridttd » ihr empor und -aaen idi dal, tie mit dti»eiidr» Anaen mtt dochatmenter Bruü terrw, tiobi »oll >,b teiloren e,i- ,o ma# ich verlo,e» lein Und Uittei Waid »ur Heldnt! Hstker is> N»„ ebr flu„ ,1dr Plan ist fein durchdacht .seu„t aber auch von etuer feinen Psüche Lik ist nicht uni die ichOne sHrau. deren üürverlichkeit sich telchmextelt dr» Veblo »>»„rn ibre# tteinadl# kü„t sie ikt di# t„efabrtt» tu .'<■ nirosie» de» sie in seiner jteichjichkert und schwächtet! »rlaiint tat. de ken täüte sie jedoch anerkennend anruken >a»n Und nun 'Kiiit idr Mut im Bewusulein teilen sie >0.1.mt nach dem lebten Male, zu dem lie den |„emabl iwbete» unt einer Bitte und einem Wunsche! so klein er> idriiu tbr da# Perlamten nach ei„rnem Voten, das» sie nur tarnt» chineichelnd bittet ba# Veden ,dr<# 'Bolke# aber ift ibr webr da erbebt ie lich »u „etneteiitem Wunsche sie Mutet ftolto wunder ante Worte den üOni„ zu er curiten. toe^ber stol» »u ,1#rael aezablt »u tverden. redet an# den Worten: ..Wären wir »ur sDtaverei verkauft, so taue ich „eichwiraen. aber der Rachsüctztiite „ibt un# dein Psoib# und tet Bernichtuna dadin und achtet nicht eininak an« den schaden de# Ü0ni„# " Ifstter ist erfinderisch, ihrem Botte in belfr». da de# „Onia# Befebl unwiterrnfltch ist. aeben ie und Mottechai# t»»e>ienteseble an die statt teil rer der Proomien denen man befoblen. die .luden zu morden Und »wat will tältd.r aroliartta da# Bolk aeridtrt leben e# karl tch ocrieidtten seine sf.'inte selbst vernichten Und ie >eib!i st ihrem Cbcun hrbilfiib. Brteke an alle .luden ioent n «» r-bie» die die t„e chtchte der Rettuna tertchten' •f.,» so ine» al o IN U'tter eine wahre Berireierin de# jü d> .ie» Boise# sehen und wir dürfen kwl» sein aus eine -oiche staini»e#verwa»dte' 2 -ch«»«». wchchbl »Ach ^»i« -ch»»^t

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