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Die jüdische Frau · 1927-02-15 · 3 (15.2.1927) · p. [Seite]

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Journal
Die jüdische Frau
Volume
3 (1927)
Issue
3 (15.2.1927)
Date
1927-02-15
Page
[Seite] (sequence 14)
Language
German
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trat und »tcher armoftT ba«r«rn Mächte Ich H doch af« em» fUtn« Uebertreibuna butiitntn. nxnn bei Verteiler mrtnt. oat e* Der lohnt Me bebrätfbr Lv rache au erlernen, schon, um WiuMfe Dichtungen im Urtert au lesen Zch würde mich bonrtt beonuoen. wenn mehr ttfbrftiWb (Klernt würde um Bibel und Xalmub wirklich und unentfirllt kennen au lernen HUe» In allem tft Weile!« Buch mit (einen 271 Lenen in schütter Hu»s»attung sehr lesenswert, -s iollie ln kelnei lUdilchen Btbkiotbek keblen und kann unserer Zu send eine wertvolle Einführung ln dle Gell jüdischer Getfttg kel, bilden L Mo»es Fetisch MeumaUU-MsunsNe: LLugliitgsgymnaftik cechlie und llebenle neubearbellele Huklage 2> .in Dau (end Bei lag L-uelle u Mever in Leipzig Dal» das Büchlein m sechster und siebenter Huklage vor liegt. beweist, baß e» bereit» weitere Verbreitung gefunden dal. und da» urtt Heb! Denn es ift. wie der Verkäster in ielnem Vorwort auskübrt von allergrüßter Gibtigkeil. daß Me Bedeutung der -ättaitnasgymnaftif und ihre legensretbe Wirkung wettetien Bolkskielien zum Bewußtsein kommt 2t> gymnastische llebungen werden emvkoblen und ihre Hu» kubrung io genau belbrieben und durch Illustrationen et erläutert baß aub Niigeübte kalt mochte man sagen linge schickte, diele Nedungen von -änglutAten turnen lalien können Der Hachttts und letzien Hube* dem tTriibneltum toll und nach de» Veekaller» Berlicherung kann durch Humen düng dieser Gwmtafttk gesteuert werden Ein herrliche» eitel inbge e» durch weite Verbreitung de» Büchlein» und Befolgung seiner Hnleitung erreicht werden! Holt V o l n e r, Kiel Da» dritte Bündchen der ..Lcdätchettsbucheret der Farne' betitelt ..Die M«»bvfle«e'. berauegeneben non dem Fpezlaiar»t fite OsswetikFe. med. W Verl dein. Berlin, il, im Ber laae von Braumüller Gien, erlchtenen Preis Mk. l..'«t> Dielet Bücheichen reibt sich würdig den 2 ersten Haarpflege" n .tbettchitzvNege" an li« Kt erfreulich. tote der Verlasset e« bet größter i^tblxbfett verliebt die Materie uuierbaltettb und kluistg *u bebaubeln wa» bte Bücher trotz de» belebren den übarakker» tu einer umerb tllia nett Lektüre tn.ibt Da» Borwort de» Buche», da» ich der folgen lasse, beleuchtet tolort die humorvolle Hrt: ..Vtebe Letertn' W.mn wir in einer kormetilchen -chrtktenkvlge der Pflege von Mund und Zäbtten ein gatiAe« Büchlein widmen, lo kübrt un» leitend der Gedanke, daß der schimmernde -chmelz einer prächtigen Zabnreide dinier I.bwelkendem Hot tarier Utbbett untrennbar mit dem Begriffe der rebönbett verknuvlt tft Da» lieblet der Zahnpflege Kt in de» letzten Zabrzed» len ein io telbftbrrftdnblkber Dell der K0rverbtiglene ge worden daß die Hnllbi aukiauchen konnte. Gissenswerte.' oder gar .Interessante» lei hierüber nicht au berichten Hber Bnftleg. aemdtfWb btoubemb. bie Hübe erkNmtnen - dem Hbkel de« Bart» entgegen. Der IchündeiläaStttn wollen wtr die Wege ebnen und tvr Brücken bauen, die sie lelLkbe schwingten Kuße» tu geben vermag. MSgen die Nachfolgen den Zeilen «eg und Brücke bedeuten, bann werden wir jene goldenen ..Brücken" melden, an denen ..klammernd" dir IckSndelt eine letzte Zuflucht sucht Io übergebe ich denn diele» Büchlein dem geneigten Goblwollen der freundlichen Leserin, auf daß der ..Zahn der Getsdeit" recht leicht »um Durchbruch gelange, und daß in perlenden Heiden die Ichünbeit sich zeige." — Welcher Dame der heutigen Zeit wird e« nicht angen.bm lein, auk solche Weise ln die tdebeimniike und die Kunst einaefübrt au werden, wie sie ivnen und tbrer Kinder Mund gesund und appetitlich macht und erhält Dazu die reizende Hu»ftattung und da» zierliche Kormat. die da» Buch tu einem begehrten Geichenkartikel erbeben Zede junge und jede^» aber nein, ältere Damen gibt e» beut ja nicht ntrbr also jede Dome wird auch dielen Band der ..Ich0nbeit»bücherei der Dome" besitzen wollen, und deshalb dem Verlobten oder Ehemann dankbar sein, wenn er ibn ibr verebren wird. Hegitra Zsaaclobn Luzaurte de «allia». Jerry und die Pariserin Homan. Deutsch von tz. Weinfeld. 1110 Leiten Broich Mark 2.Ztt. Halbleinen M 4.—. Ganzleinen M. . Verlag S Weller x So.. Leipzig. Iuzanne de Sallia» gebürt in Krankretch zu den bekanntesten Ichriktstellerinnen und zu dem kleinen Krei» derer, die schon zu einer Zeit für eine deutsch-kronzüsikche Verständigung eintraten. al« noch Mut und Weitsicht dazu gebürten. Ichon kurz nach Krtedensschluß bereiste sie Deutschland und versuchte bei ibrem Volk Verständnis kür Deutschland zu verbreiten. Zum ersten Male erschien jetzt einer ihrer Homane in deutscher Iprache. und zwar ..Zerry und die Pariserin", der in Krankretch viel gelesen und trotz seiner Zartbeit und Tiefe auch schon dem Kino zum Opfer gefallen ist. Diese» Ichicksal verdankt der Homan vermutlich der starken bi» zum Ende anbaltenden Ipannuna und bunten Situation: zeigt er doch da» von den Deutschen beschossene ängstliche Pari», in dem e» von krem den Offizieren wimmelt, und den Kontrast zwi scheu dem aeradsinnigen spuckenden Zerry amerikanischer Hauvtmann. In Zivil Direktor ritte» Jägewerke» ln U.I.H. nnd der ein wenig verlogenen eleganten Pariser Gesellschaft. Die Heldin de» Buche» ift die Bildbaueritt Theo Sarell. in der die kreie Künftlerseele mit der Srküllung ihr.'» Wejblüm« ringt. Nüchtern, klar, innerlich kern der geiellschakt Heben Verlogenheit ihrer Umgebung gebt sie ihren eigenen Weg und wählt Zerrv. den amerikanischen Hauvtmann. >. zum Vater de» gewollten Kinde» aber nicht zum Gatten Mllnd bierau» erwächst der Honwn und ein nwderner Krauen ^mv »nserer Zeit die Hübet der Korlchttng stehen nicht fttll. und in rastlosem^ , _ Wenn nicht schon die deutschkreundliche Gesinnung der Ichakfe» wird au» »erber,irnett Dielen ftäudig Erkennint» ge _* schdvtt -olange der nenschliche Geist. im Klug der Gedanken, bohrend da» Dunkel durddringt. solange wird Heue» geboren Nun. liebe Letertn nicht den vielfach verschlungenen Pfaden mübtamer Korichung wollen wtr folgen, sondern tn lanktem i Ichriftftekleriit verdient, tn Deutschland oufgenommen zu werden, so rechtfertigt jedenfall« die trotz aller Ipannung meifterbaft gehaltene Diele und Zartheit de» Homan« leine Verdeutschung, ja man hat da» tftekübl. al« oh die Verfasserin auch innerlich dem deutschen Gemüt mibe stünde Wiefo fid) unfere §rauen jung erhalten Lebt Such etitmol eine tun«* Mutter vor dreißig Zabren an! Zch meine laßt Such einmal Bilder zeigen von früher, aus denen junge Mütter dargeitellt lind Man btett sie nicht, wie etwa beute jede 2 für ein blutjunge« Mädchen Warum V ,Vbe Mutter butte den Husbruck der neuen Pflichten aus dem ernsten Gesichte ausgeprägt wie die Briefmarke den Llenvel lind dann kamen auch die Verwandten und mahn len jetzt mußt du dich etwa» wütdiger anzteben du biit Mutter Da baden wir ich»'» einen Dell de« Grunde» w>i ruw untere Kiauen der ftüberen Zeit io viel älter ausiaben al» letzt Man duldigte ntbt de» Gruiibta»e: Sine sira» ift io alt wie sie ttb ItiMt Man sagte Mit 14 Zabren wenn da» Mädchen die -chute verl tßt tft e» ein** stungkrau die sittsam lange Kleider »u tragen bat. nicht mehr wie ein Kt»d ttb betragen dark Und weit» da» Kind aüch noch mit bet Puppe tvteile »n ibebetmr» robalb eine iirau detrateie schickte sich io viele» nicht mehr wa» dem Mäd chen erlaubt war Wenn dtmal» Me stzrtuen ja lrniar die ttztoßmutte, wte beute Geliach stramme lurnerinnen ge weien wären' Man bitte >le ntbt meb» auf ber -trabe be«rüßt Deute atlt der G,undta» Man tft io >tlt wie man an» siebt lut untere trauen Da» dein bebt wirNich tbt aanze» Käeperbeftnben läßt eine Hn Wettbewerb bet Zu •eubluMett auklommen bet aber durchau» nicht!chäd>aend auf unsere Zeit einwtrkt. Zm tftegenieil: welcher Mensch, welcher Sbemann siebt nicht lieber eine tue»enbll«he. denn eine alternde kieau? Krttber war es eine Hu»nabme. tvenn eine Krau mit 4<> Zabren »iKb für 2.'« ge ballen werben konnte: beute finden wir Großiiiülier. die mit ihren Kittbern im jugendlichen Hu» leben konkurrieren Tünnen: Krauen, die mit .'s.'» Zähren noch studieren, noch mit ütt auk der Bühne wirken, mit 4.'» noch ansgezetchneie DänAerinnen sind und mit T0 noch ihren "du»halt * ihre Wätche lelbftJitMa versehen Da» Henßere wirkt vertüngend auf Me aanze Datkrakr der Kta„ und dürft -Port gedrillt, von keinerlei Zimperlich fett verwäbnt i breitet untere moderne Krau ..ewig" jung durch die Welt Ile wirkt nicht lächerlich provozierend, londern natürlich frei und krisch Durch äußere Bnlätke wie etwa den Krieg anaeirteden lebhaft tm Erwerbsleben miiAiiarbeiien empfindet sie die VflLtt. ktch ber Hußenwelt tv lange angenehm zu geben, wie es gebt Und wenn fle tick» tn ihrer gewinnenden Zugendltchketk gespiegelt stebt erwachen immer neue Kräkte und Hoffnungen und lassen!te » unter dabintchreiten Io tft unser Krauenschünbestzstdeal etn ganz andere« geworden, als früher Während die reiße Krau vielfach geleiert und anaebetet wurde tft beute die Zugenbltchkeit au» der Mul Dalkvaft und Mnnrn sprechen da« Itnnbtld unserer Zeit sewoeden L. M. 12 lMdBche Ae«»««, weedi f»e ^»ie Mtzlfch« Ae«»-f

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