Die jüdische Frau
- Journal
- Die jüdische Frau
- Volume
- 2 (1926)
- Issue
- 17 (15.11.1926)
- Date
- 1926-11-15
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
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Nach der Entbauptung Konradin« wurde der di»ber«ge Negent von Evvern und Jerusalem. Hugo v.'» Amiodirn Lusignan HI., «und «war erst am 24 sevtrmder 1 jr.:t «um ftSnig von Jerusalem acfröni Leine Autorität im HeMgew Lande war aber Io schwach, dab er gar tnchr« al» Landesherr deirachlet wurde Er starb nach kurier Krankheit am 2«! INdu 1284. Unter der Negierung seine« sobne» Heinrich II ioUie sich da« «beschick Palästina» gänzlich wenden Die berlige Lladl war seit I28t» vPst den Mongolen zerstört worden. Der sultan von Aegvvren Kelavun vertrieb «war die wilden Dartarendorden. aber Juden wie Edristen batten unter dem sturme de« Lieger» von Palästina «u leiden Heinrich« Neffe, Hugo IV. von Evvern batte mit dem Lande „Jerusalem" nicht« mebr «u schaffen. Dort derrichien nun die Sgvvtiichen sultane Die Herrschaft der cvvriichen . „Ditular-Könige von Jerusalem" blieb aus die Insel ilvvern beschränkt. Hugo IV. svdn Peter I. wurde am 24. Novemder l.'l.',8 zu Nikosia auf Envern gekrönt Da« interessanteste Moment seine» Leben» mag vielleicht der Umstand lein, dab seine «lemablin Eleonora jüdischer De»«enden« war Denn als die Dochter eine» aragonilchen König» läiit sich ihr Stammbaum leicht auf die Pterleoni» also Lew«,» «u Nom) «urückkübren. Die gan«r «»«schichte jener Zen ist er füllt von mannigfachen «»reueln, sittlichen Verschlungen Morden und Schandtaten. Auch Peter I. von Envern und Ierulalen." wurde da» Lvker einer Verschwörung. wie lo viele seiner ..Amtskollrgen". — Am 17. Januar 1-lkNbwurde er von seinen volitilchen «»egnern ermordet und sein plrianamiger Sobn der «weit« diese« Namen») wurde «um König erklärt Die Nachkommen Hugo« lV. von üuver». der «ich «ur Erinnerung an die einstige Herrschaft seiner Porfabren über Palästina im Dome »u Iamagosta «auf Evvern nun röntge „von Jerusalem" tränen lief», bederrichen bi» 14x7 da» kleine Inselreich sie verteilten noch indaltloir Titel unter dem cnvrischen Adel, welche auf da« Neich Jerusalem Bezug batten „Eonnetable von Jerusalem", „.lürst von «agliiär „Herr von Beirut", .Derr von Diberia«". ..«»rot von Drivo li»" ustv.) Juden waren in den ersten Jahrhunderten n Ebr aän«> sich von der Insel verscheucht und erst später lieben sich wieder einzelne Iamillen dort nieder Alte Ebronike» vermelden, das» bei jeder rnvrischen Krönung die Vertreter jeder auf der Insel lebenden «»lau benckgemeinschaft an der Huldigung ieil«unedmen daiien Die strist vom Tode de« König« dt« «ur Krönung de» neuen Negenten sollte 40 Tage betragen, doch wurde dieser Termin nicht immer genau eingebalten Hugo» IV. rodn Jakob I. der seinem Nelken dem »iveiten Peter, l.182 in der Negierung folgte, nabm nach dem Tode seine« Verwandten Lev VI. von Armenien int Novem der 139.1 auch noch den leeren Titel eine« ..König» von Armenien" an. Ader auch ..Evvern und Jerusalem wurde unter seiner Urenkelin Ebarloite von Luiignan ged 1441 «u einem leeren Titel denn der Lulian war auch Herr der Intel geworden Lväiec kam dann nach wechtelvollen K 1 nvken die Nudublik Venedig in den effektiven Bett» de« cvvriichen Eilande» Nichtsdestoweniger «edierte Königin Ebarloiie ihre Ansprüche und Titel aut >been Netten und Vetter Karl I. Herzog von Lavoven Betrachten wir da» Lebensbild der lehieit groben Negen tin. deren Stammbaum «ich gleichfalls auk das Haus Pier leoni ruruckkübren läbi Maua Tbenna M>rn wate fast versucht «u lageni ie Wetter der indische Bluieinlchlub desto antisemittscher die Königinnen Man dal die grobe Kaiserin nat> de», llmstui» al» die ..gröbte Eouriilane aus dem oiterreichilchen Thron, de «eichnet Dieser Ausdruck mag «utreifen oder auch nicht Den» wer Weib ob gerade «ie die gröbte mar Cb r» nicht unter ibren Des«endent>n»e» iuxt> gröbere gab ' . . Da« Bcannvorien dreier -Iragen «et dadingcstelli kenn „wer viel geliebt dem wird auch viel verrieben ' »n verzeihlich aber >st es dab «ie al» ,1 r a u und Mutier ein Dekret unierreichnete. da» die Einschränkung der -Oer «ugigkeit der Juden anordnete da» >bre .lortpflanrung» Möglichkeiten durch Erschivernng der indische» Eden ein dämmte und da» da» Tragen eines . gelben ,»leckes an den Kleidern dekadl all denen die rum Volke Israel gebär, ten Damit dal fit die grobe Katierin. deren Bi.-gravbie dielen Neigen belchliebt. unsterblttv lächerlich gemacht. Am II Mat >717 wurde in A>>en Marur Tbereila Königin von Ungarn und Bödmen Errdetrogin von Lester reich und al» «»etnadlin de» nachberigen Katiers Kranr e tetan auch «»robderzogin vmr Toskana, geboren Idr Vater Kaller Karl II. lieb ibr eine grobarttge Erriedung ruteil iverbe». und vermädlte iie am 12 stebruar I T.'iri mn dem otticm Ärtirrr von Lotdringen. der lein Land mit Toskana vertiu schert mnble llnenvartet gelangte Maria Ibereiü l>ei'n Ableben idre« Vater» tut -tiiiir der vragmaiilchen -onf Itott. die auch die ivetbliche Tdronfolge in Lesterreich ern küdrie rur Negierung wurde gm Juni litt r» Preb dura «ur Königin von Ungarn .rekrOul und nnrbie noch in- Herbste desselben Iadres die Hilfe dei Magnaren gegen ihre Bedränger, den König äriedrich II von Preuben und den Kurfürsten Kurl Albrechi vo» Bavern in AiripruW ned men Dieser . Erbfolgekneg und der am 2'.« AngiiN >7',«. guSbrechende Lirbeuiabriae Krieg verdusterien dre Negre rungSzeU der unbestreiibar dervoriggenden Negenlin lieber die verlönlrchen Eigenlchgfren Mgria TbereUa» ioetb man dab Ire sehr fromm koidolilch aelinni in>rr in bieder Kelr stellung lieg! idr Progranrur. wie es in LeNerrerch burchge tudrl ivurbe Von ibren |t. oder not, »ehr Kindern lind einige anbeiebelid gesengt und >o da>' es >,»» nichi wundern, bab wir Maria Tberelia irncde,b-ili als «xldin in u.oderue» Lverelieu auf der Budne l>egegn«n Am J‘> Nor> 17Mit totale iic tu kören itnem »iengbi dem äiantl r,n Tode nach Eist uuiei ibren, lideraleu -ebne i,»e« wu, den L e st e r r e i ch s I u b e n Menschen €twas von den jüdifd)en (Ilonaten. Nicht umsonst uebt man bet ben jüdischen Monaten dem Klange der Worte nab um «mn» von tbrer Bedeutung «u linde» während bei den Deutschen oft noch deibnische «»rundlagen. >»öllernamen und andere« darin «u suchen ist. da« aleichlam bei un« jede» Won seine eigene Melodie, odne dab nian eine Uederse»una anderer Art «u ersorlchen braucht. Da ist der „Nillan" «unä chs« der Lstermond. der die Hoff nuna «»gleich neu belebt aul «ukünklige» n»rün der A«älber ein i und ein a geben dem Worte ein Helle«. Ltch»e» ans da» unwillkürlich da» Qbr dört Der wabre strüdling» mono,, der „Ijar" bat auch wieder bä« 1 und da« a. aber indem da.» i die«. al lang, da« a kur» klingt, ist noch mebr Helle und Kreude de» Klange« wabrnebrndar Auch der dritte Mona«, der Ltwon bat ein i und ein a «och ist alle« so freundlich da» 1 spricht iich lang, da« a nicht gan» ko kur« wie bei dem vorchergechenden Iiar Der . Tamu« dal kein i edenlo wie der Ab e» lind Trauermonate Kasten Erinnerungen weder Art £« auch tfl der Elul . Itob dc« ivelbe» t ein irttc« tWi.Kbcn bcr crlräumrcn Nalurviachi Dagegen bol N-i liwbri tt*-rtwi *»tvt i wenn gur> gant kurt ul'gcstöbe» geiprKe Mnb b>> und iveilen aui da» Kest einer treubig./rtullicn Pil-bi aui Hotfnuua «um tuuien und Augeuewneir i»> kommenden Jahre . Marchelchnxrn ist Kdou ei» Winker,i,o„b gerade n-r, der K>»lew bellen > lich ivodl au« da» Ebruuf.id. obe, Lxt liest rnchl gant ersticken lätzl dennoch durch e n ichurst» reibende« b «ast verlieii Tebeid >i> dungi und kalt und traurig der : bebaid der nach mancherlei £• ittn»Irn lein Brgii da» betbi «eine - brülle» bai lä«li b i» .• da» werdende wieder lebdaii vorfonnne» wie der Abar endlich da« a allein vorrveist Wundrria muten uns die nun erklärten MritKnen in ben «Kr-na,tntimn jn gleichiai» vrovbetiich wir b,r ganze iabitch« Aeligion die gewalliam ein rntetchntg cherstelll mri der «» eng nti tbi m~t webten Natur ihrem Werde- Vergehen und »rin da« Bild de» Leben«' E B S Je«»«», wer»« f«r ,»t« jchdtsche Jea»"l