Mannheim
Compact Memory

Die jüdische Frau · 1926-11-15 · 17 (15.11.1926) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die jüdische Frau
Volume
2 (1926)
Issue
17 (15.11.1926)
Date
1926-11-15
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
66% known words query
IRI
…/4899998-4932217-4932320--505-4900478
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

odvltlldtr Gkftnnuna »Webr,4>* U auf txn oielfrUbt nicht un bebeulenb aetncifnen (ttnflufe |ubUd>en Blute» »ururffübren tonnen -im >7 ttai ITI«*» rourbe der Knabe im Lome »u *olermo «um »önijf von 'Mitten aefrönt reine (fr «tebunj lcUeie der^ Iruttlefi öer»w der 'Homaana und IHotfura» van -lnkann iMarftturb van Anweiler. ferner «Arraof. Kardinal von;oti lAalainiv der ivaiere (ir«bift*'f -litolau» von Tarent u a (fr (t>rad> lairinii<b. ilal'emich. fran»ol>>«d atir<t>tl<b und arabiltt» ob aiut» beut:*. tft immer fctn tiaalub Ätlfbnd) nabm Im Ärbtuär l2 l - auf t*runb~ de« ihm van Anleli» von .(»ftingen uderdrachlen Aule» der deuiicheii durften den Titel eine» erwählten Kailer» an und nurde am!i leieinber 121-' in lllam«. am lull l2I > ein «weile» Mal in tfa&eu gefröiii Bei vieler iKeleaenbett leillel» rt ein Muimujfatl.ibbf Äm -'-' Aouember l <-r*olate lelne brüte Hatltrftouutta. d>e»mal burl) Uauft omuuiu» 111 ui »toi» tie »awSteii ladre Ivtdmele er ganz leinen, I i«i lti«txM Mönijrrube —'>111 f Horltblaa de» g« nannten kaufte» t*ern ablte l|.t> nedrich der 1222 lein, «»emadlin Munftamr lochier Koma Alton» >1 von Arra avnien dürr, den Ii»d verloren dane mit der (frdin de» iloniarei.de» .lernlalein Iladell«i Tudbter sodann» von Biieime Am Juni 1^.'.''' fuhr der Malier endlid na 1 dein deiliaen L'ande ad und feRte lid ba der Mleru. leine Milwirluiia verweiaeri balle, am ln Mar« 122« die Krone de» iloinarerd» .lernlalein l» der nirch, des ('1 <*rahe» auf» i'auui Minna .Hubrlli . ftarb bald nad bei ineduii de» roiniiden flonia» Manrad IV, ani s lijl.n I (Aiifbtut).« I iNeinadlln umr feit de» l '> .lull 1 2.!., .iiabeUa die Ivdler König Iodann» von ifual.mb. iie li.nd aldt. ibiri ria>»m>chwelr»r an den Ivlgen eine» un gltickli.de» -.'o-dendeiic n.iddem Iie Inednch eine lodler Margaiele die lid nt 11 dein Warfatafen Aldreevi von Meiden 1-.1 iHTiuüi’lt bat uiib einen rvdn aedar ,'lu» eine! illeailunen -lerl'induiig mll Bianfa Ivdler de» Mark aialen Bynifalui» von (.'ancia enistainnne der 12.V4. »um »vnia non r i * Ilten unb .lerulalein aefrvnle von Iriedrit» bei >e>ne»i lode leailiin erklärte rodn Manfred -luder dem dimer lief, »11irbri.t> eine »>an«e -leide unedeli«der Min bei de, ailelie B.inardiob» iinir lei» (.'irblma ifttno Köm«, l'l'N tl'U.l Ilnlei M.iHei iltifbri.1> ’I aima es den .luden Teunck, land» nxdi >chle«1'i - >e «lallen «urnr al» M imnierfnechie de» -fei.de» und de- Maner» aber die» d.Nie nichl» »u de beulen Mancde die',, 'laiin»rrfne«die aenolle» döbes Beriiaue» und rn.inaeu U-e>iell in Cfftrrreub wiidiig, lei»lei am v'u*f der lernen 8>i!»enber>ier ,l„ leinen (frd landen Aeavel und :>«il>en w>>< .lriebrid , der mteilt aenielle 7all, der irmal» tm -ü-enblande reuten batte len bei» r«nuH.de» «Io»«>l 1-1 > aeni'ii.il blind ein tiefen bas Abzeichen bei luden. den gelben .lleck ein«uf,idren Tte> ■ Veringung enlipiana allerdin,»> »idi dem "ieilte ,lneb li.t» iondern dem be«>bierlen -riunnde de» aeltrenaen un k ulblainen Vauta» ,liino«en« III * ll>> Ter Ma>>ei lelbll uiilelilutzle die inbii.den lNeledrlen lieli den rvaniol,» .leduba den -alomo »It'be» »lbu Malta au > IiMebo. .lall -Inaioll«' de» -lbbainan und andere nad .liallen fomine blle!' aber >», allaen'kinen nidl lebt anäbla Uek dl« .luden bvleie -leuein «adle» al» a»d,ie -taalsduraei lind versoi il'ie v'tenili.1^ -Inftelluna >» rtiilien alle >udi><den Handr. dean.ie» bl» auf elnen Munildreider wurden enllalle» ,ln Palermo bei Hauviftadi de» .ln«elrei^e» liefe er die luden Ipaat in ein lAbetiu iveiren und war in dielei »>inl,»l >oaai n«»d oäellli^ei als der ,VavN damal n»lea«'l V bei «>dw«>dl ieln Ii'bferiid die» für araulam ei fläi le' .ln dem iu>;> ^tirbnJ, II der "»emeinbe Wien 1 .'.in er It Ilten ViunUaium n-lb au»dlu«tli«d erflLrl der Kalter lade die .luden >» leine «tunII unb Milde aenomrnen la dur» raaren u« aber ln Watzrderi nur aea«n loiichlaa unb 4 Zwana»taufe aefchüfef Daaeaen Durften fl« ,u kn«t 8eit in idrem öau»roe(en feine «driklieden Dienftdoirit. in ihren Berufen feine AnftlUben Arbeiter txkMftlaen Die Ent lalluna aller iudileden 3taat«beamten fordert« der Kaiser au4> in CrOerrrufc. und da fein (Aeftfe WLdvend der AtaUruna de» le»ten Bad«nd«rgerder»oa» Friedrild» 11., de« streitbaren ein durd und durch judenfreundlicher Negent'. nicht ftrena durchaefudrt wurde, forate er nach 1248 selbst dafür, dafe die .luden strenge nach den Anordnungen de« Loterankonzil» dedandelt würden. I«r siwielpalt in Friedrich» (Keifte, da» Widerkviel von judilcher De»»enden» und anscheinend antisemitischer Äesiniiuna läfet un» vfvcholoaisch interessante Eharakterftudien machen slriedrlch» sodn. der römisch« Könia Konrad. erwies sich ai» vraktilch denkender Monarch, der die Juden al» steuerzadlen^e ..Kammerknecht«" in getreuen «chu« nabm vor den viele» Berfolgungen. die sie zur Zeit keiner Reoierung erdulden muhten. Da« 1.1 Zadrhundert war ja eine? der schauerlichsten inbetreff der (Keschichte der Juden üurovas Da» ..Ldristenlum" dominierte, und »war in der fanatisch» sten Art und Weise. Am 21 Mai l 254 ftarb zu üavello bei Weist )laiien der König Konrad IV. von Sizilien und .lerusaleum. (Keboren ain 2i> Avril I22M zu Andria -spulten von der zweiten iKemadlin Kaiser psriedrich» ». .Ilabella l.. Köniain von Jerusalem. wurde er schon im zarten Alter von!> .labre» zum römischen König erwählt Am 2.'i. Avril 1247t wurde Konrad arohjöbrig erklärt, schon drei Iadre später daire er in Deutschland gegen leinen -iivalen Heinrich -ialp.' um die Herrschaft anzukämvfen und wurde von diesem am .*• August 124il in der Schlacht an der Nidda besiegt Kon rad sicherte sich der bauernden Unterftiigung de» baverischen Her«oas Lito 11 durch die am I. sevtember 1248 erfolgte tierii.abluua mit dessen lochter (flikadetd. die idm den ungiuikllcheil Konradin. den ..letzten Hodenstaufen, gebar. Erst it» »lebruar I2.'»i erfudr Konrad IV. vom Ableben seines Aaters und begab iich noch im nämlichen Zadr« nach Italien Die (finwirkung de« ungewöbnten Klimas, aber auch viele knegertiche Aerwicklunaen. die sich seiner Negierung in Sizilien eingegenstrllten. fudrten zu seinem früden lob Immerbin dal er während der furzen Zeit seine» Ilzilischen Königtums feine Auioriläl voll zur ffteliung gebracht und manche fulturcllc Institution gefördert so erdod er z. B. die lnedizinllche rchule zu ralerno zu einer vollständigen Uni jyriitai. lur weiche er die desden Hedrkräfte durch sKewädrung nambafier Besoldungen deranzuziehen suchte Wenig ist »der die rcheinregterung Konradin« zu berichten. Am März 12-72 wurde auf Burg Wolfftein in der Aäde von Vandshut in Bauern König Konradin von Ieruia lem und rizilien. ..der letzte Hodenftaufer". al» sodn König Konrad» N und Elisadelb 'Tochter Herzog» Lno von Baver» geboren AI» nach zwei I«»bren sein Vater ftarb. irurdr Konradin Universalerbe, batte aber in den damaligen Bävften. die leine Vormünder, waren, deftige Widersacher. >282 wurde Konradin Herzog von Schwaben, seine Verlutb«. in Sizilien die Negierung anzutreten, scheiterten an der .ielndlchatt i!avft Klemen» IV. Anfängliche Erfolge und lelbft lein glanze,der Einzug in Nom vermochten KonrOiln. der trotz seiner Jugend dvden Mut und Bebarrltchfeit an den Tag legte nicht zum Ziele zu führen seine söDnerledaren wurde» am 2H August 1288 völlig »ersprengt: am 12 sevtember war Konradin bereit« befangener de» König» Karl I von A»,ou Neapel, und am 2K L<toder >288 wurde Konradin mit „och zehn »freunden und «lenossen seiner ra<de »u Neapel dingerichtet Er war erft 16', Jahre alt. al» ipn die« grausame <Ref<t>i«f erreichte, und daher erregte e« auch tnnigfte» Mitleid, aliwo «» bekannt geworden ift rein L>eden und unglückliche« Ende wurde »iederdoit drowaii'ch verwertei. ohne aber „«udfeoitigen Bühnenerfolg ge- »ettigl »u haben gEdisch. Fe«».», toer»« IAr „»i« jEhisch« Ueam-,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.