Die jüdische Frau
- Journal
- Die jüdische Frau
- Volume
- 2 (1926)
- Issue
- 13/14 (6.9.1926)
- Date
- 1926-09-06
- Page
- [Seite] (sequence 15)
- Language
- German
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Herta« rin Mein Irnum fft Wabrbeit üctojrbvv ^fr.r.inii. bat JUb mit einer der i&dncn Vrofchfü^tzd^/r ',ver^V«i , Da brach ich zusammen und kam erft bier^wteder^um B« Zmrbnrrn—Wen» inein^Päler von meinem Zuianrirrenbrbtch wühle. käme er wohl »u mir? Mein Hrreuer vom lgde war Dr. Weder -Cb. loa der Freud»! tii «ule «Uv Mit» nach Hau-r geschriatzeit. Vater kam Mit Dränen in den Augen trat er an mein Hager. ..«ein ««e» «in«»!" ,'aate er, ..>,1 «an, rubta. Du brauchst nicht «ehr zu fremden Hexten. Du kmnmst beim/' „Zur Stiefmutter?' trogt» ich. tr«ne Wolke fioj über icinc «tim „Ibr werdet ttrutz verrraaen: adrigen» kgnnft Du ja vorder zu Lunte Berta geben, wenn Du da» lieber willst, sie if» in B. und richtet Hertngnn» Heim ein. der in einem Vierteilavre betratet. Weiche «Uuiibt, tu Dante Berta! Mit Jubel batte ich zuge.ggt. ivenn ei «»nicht gewesen wäre! Und diese» «in, geht über mein, »traft .Vb kann nicht da» Glück Hermann» ertragen, nicht davon reden dürr» Mein wahnsinniger schmerz um da» verlorene H«b«n»giück. mein Neid würde die junge ift» traven ,1* dark Hermann nicht ,'eden. wenn ich nicht meine Augen aui den. Garten-einer anbereit tichirir söll. Dir Wund» muh erst vernarben. Der (üebanke an den Best« de» über »Ile« Geliebten war «ine «lata Mora»na ttin schöne» Drugdiid. da» »rrsioHrn. «in traurige» übe» Hand zeigt Ich bat Vater um einen anderen Au»weg «fr ,'ab mich verwunbrrt an. fragte aber nicht, 'io gebe eine Zeitlgng in ein sanatormm bi» Du grsunb bist, .ich will «eben. Dich bald zu versorgen, da» ist da» einzig Kichtige. .ich erschrak. Buch da» noch! Mit der sebnincht nach dem „ttinen' im Herzen. io» ich zum Altar mit einem ungeliebten Manne schreiten? „Au« aeichioisrn!" sagt« ich. Du wirst e» Dir noch überlegen, sagte Vater und verlieb mich. Wa» tun? .in einigen Wochen würde ich soweit dergefteiit sein, ivenigsten» körperlich. um nach Haus« zu meiner Stiefmutter zu sabrrn. Und da» alte Heid beginnt von neuem. Dann kommt der freier. di« von Vater bestimmte Vartie. Ate würde mich ei» Mann ver- (ttbcn. nie könnte ich ibm meine Hiebe tu« Hcrinann deichten. Und betrügen will ich niemand, ttinen Augenblick dachte ich daran, nur zu lernen. Wissen rn.utot irei Aber mir irdlt die tknergie und svannkrast. trv« meiner Jugend Mein Hirn ist wie aurgedrannt .ich bin Io müde und möchte >v,e rin Mlnb umsorgt kein und nicht denken müssen .ich bade Dr Weder gebeichtet, ibn um .»tat gefragt .^>ch wübte einen", sagte er. .** hingt nur von .ihnen ab. vv sie die Hilfe annrvmen. „Weichen?" kragte ich ..Werden sie meine ftrau. Kadri! Geben sie mir da» Kecht iür sie zu ,'orgen!" Ich war ftarr vor schreck „Ader Herr Doktor, sie wissen doch, dab ib einen anderen liebe . ..s>e werde» vergessen, die Zeit ist di« best« Dröftertn Auch dab 2* eine Jüdin lind. ftS« mich nicht .ich b>n tolerant genug. Ihnen keine Vorichrikten über etwa» zu mache», war >i< al» religiöse Pklicht erachten 21« können beruhigt alte» balteii. denn wir inb jg, alle Kinder e i n e » Gotte», welch.» Kamen wir ihm auch gebev mögen Unser Handeln tft unker Brkenntni« ro denle ich Mit meiner liefen Hiebe. d„ ich kür sie rmpkinbe. werbe ich sie nutzt beltft-aen. soiibern aebuttzia warten, dt» Ihr Her» de» Weg »u mit iinbei Hegen Sie da« Weltmeer zwischen litz und die Berganaenbett. beginneu Lir an meiner Lei», ihr Hetzen neu Ich dt» ver möge ab und kann Itzae» ein <kouU1Mk» Heim bieten. L«e werden kdrveriich und leelisch geneien" io kdrach der kechdiaceft, Man» der Weil ttr tft wtrkitch dir rettend« Hand, bi« wich vom Abgrund reibt, an dem ich ftetze Ich mbiw keinen Antrag an und gelob« >air, ihm »ine treue stzran gn sein und doch eine «ntr Jüdin z» chiettzen Ich veretzg« ihn ansrichtig und »in« nndegrenzte Dankbarkeit »iedt ockch zn ich». Va^r kgm ,'eldi» ttr ver »übte, mich v.n meinem 0nf schV^et'.»Ubr^gtn ■ Umso»ft Ich' kolae Hein» Weber Barer »,.»bn„ ,,.zrnVs>,-b-e» '!» Hätte er je die seine» al» V»ier gekannt alte» wire ander» gektm.».«»>> tt» gtdt lein Zurück kur mtch Du wtrkt Dtch tttuken lassen", schrie er Aterngl» ich tchwör, e» D>r' „schwöre nicht. Du tzilift e» da» ntch,' Atieo_ifi wade DS man sagte DÜ biü ietch'>,nntg und ' blecht* „Vater! -> „Dein Vater dtn ,ch „ibr rnedr tch 'gge mich Io« von Dtr Havre aber» Meer ohne meinen segen silachen will tch Dir nicht rchtwod »gen <’ot1 «ch um rtn Kind, da» lebendig tot ift Ungeratene' Keaen 2ie ».einr Braut nicht aus . e„t.Hein, Weber te dedark noch iebr der schottung Ich aebe Ihnen nein ttbrenwort. dab >ie ihren Glauben t-«bali«n wird Genügt Ihnen da»' „Vb »ub mich zufrieden geben . sagte Vater tch kann e» Nicht ändern Jur mich tft Kabel tot tch habe keine Dochter m«br.' e» et denn ,e kedrt.renta zurück' t?r Niars n.ir einen Blick zn. der mich im Innersten er'chülierte so todiraurim bosktwira»Io» lind tch kann da» tröstende Wort nicht 'vrrchen. denn ich will leben, inti dein Mengen leben, der treu zu mtr btlt und IPliL fiifilub «>n Ment^ unter Menschen >etn Ich kann Nicht ander» baudetn wenn ich nicht chlecht oder wabn tnnta ivetdett oll Weit» tch Un recht ine. verzeide mir Gott DetI Schwerer V’cröocht. seU de», Dode Kabel Blu.i.» ift ein Mens.venalter o.r ganarn. bie sitnae Generatlon berangen>tch.'en Da» Liüdt chen lag srteblich int »ti.tttze ber Abend.onne Au« dem liatilichen Hau.« an d«'r »»»uviftrabe trat ein schlanker (unacr Mann^ sienkier oktneten -tch verftodlen »,.znver Mid cheitkovi lanbie aui und ver.chivand eben o lei-. Ja. Ioiek Blum war eine begeorte Ver-onitchteti und ntbi nur eine oute Vartie denn er war etn bubl-ber Men ch. der et» lunge» Herz eniila>i,,»en konnte ttr war eine, ver>choilen«n - chw» lter aiitiallend ab»ltch kar die Mutter eine lebende Anklage 'o ,'ebr sie den einzige» £i>b» auch t»ergotletie Dietetb, bode sitrn. die dunkele» Augen, da» blau chn>ar«, <>aa> iiur lag um den von einem dunklen Brrtchen ul»ei.ch,ii>eien Mund ein energl^cher Zug de, Blick war -lchet und «,eibe ivubt ttbenlo belieb! wie et» Vater, „doch von der Mutier verwödnt und durch de? V>ner» ttnben lob zu viel >»!«idft überla den war er elaenwlllta geworden und belatt einen dektigen Iibzorn ber eine .chöneri tibarakieranl ta> n verdunkelte ttr balle »itt einigen freunden ve'abeede« ich im .schwarze» Bären zu »retten tt» war ein» «lemlt-ch g« n.iichle iNei'ell.chali dort Die tuitgert Heute tenten ttch an den kür ,'ie al« Ltam-ngafte reservierten Dt-ch und d>e Unter baltung kam in ftlub Da erdob tch a» eine« anderen Dt che etn grober ltailer Mann mit roden .tauen der alte», An'chet» „ach betrunken war und begann » nttiemttt.ch, Krde» zu subreit Der detbtzitittar Io et tteb tch die Antemveinnarn de» Berguchteii. e» war der cnut«vern'att,r Berg ntdt a» lalle» ttin Woei gad da» ander,?chliehitch r„l Io ,k i»Zoi« .Dakur geben Lie mtr an drittem lrte Kndennchati . Iott-eguint t»lgl Wir bitten, sidj beim Einkauf unterer Jnferate su bedienen und fid) aut fit 3u berufen. üüdtich« ^»gyg», |„rU fir »Oie jüdisch« 13