Die jüdische Frau
- Journal
- Die jüdische Frau
- Volume
- 2 (1926)
- Issue
- 13/14 (6.9.1926)
- Date
- 1926-09-06
- Page
- [Seite] (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Der Stern der Blums. Hovel/e von CD. frank. Ulm. .11; l'l.ii, v 1 i , ' l ----(fortfttjung) «(ltna bat gebrUuiei. ub bin frob. ba% bie Oo**«it vor (Heftern war Stmeba» Itfora Ich war in der Luna bri is, .Ich, gönne Ihr alle» <*iud, unb >ixb fanden metnr goge Wie schön und feierlich Alle* qtmet Sreube unb t'unbn, neu an ,<t bluten Wada.inn,ger «ebmcti baMtr Sn eben nach bem Safttag. Verftbrtt tft MUH, .Jlol ‘3t*- mnt. ule Ich (ab me ble ifUerii iennena inr« S\u,h, nnl h,n r4>rttel ber au» ber feeiuul £ bei De üben legten. Alle £leithk iduiuirn ite ihr au« tarn füeg«, ixt ging keine Dornigen Pfad«. .In grober -arge bin ich. weil Tante Berta io aar nicht« non .Ich hören lacht Hai >»« vielleicht meine Sreundlchaft inik 3afi»b 411111 gelosten Verdaliniz aufaebuui&t. erfahren unb »urni mu y flu4> Hermann chweigt 'ich au«. Sreilich JtJie va en ble ProiesioreniOchier unb ble Möbln ,u|ammeu.' Leit ».einen, törichten Le,ie»spru„g bade ich ein schlechte» («enns en. ich erröte, wen» ,b einen SlelschergejelleN jede .iafi>b Hl wirtlich in leine Heimat getabren. er ble>bt dort, wie iciu H.xblolgei fugt ijr wolle lich halb verbeiraten .Ich ».echte rb», eine gute Srau. ble zu >bm Pacht. von Herze» wunchen weil ib i»ir ud,r b,e £aebe Vorwurfe mache. Hbcr 11Jmier nebmen bie» alle, wabl nicht lo tragisch <öir >»d in, ifllul Meine («edanken trellen um zwei ««raver ble lch mbt be üben faun Wulier unb Wrvchmutier Hoch K'uitonob nabt .Ich möchte Haler lchrelben Mein L löl, agt iifi» mein Her, ja .Ich iilble e, trotz allem Blui ist kein Wa!>er Ntvlch Ha.bonvb ili vorüber Vater bat mir nicht ge ml wertet .Ich kann bob ntebt um Verzeihung für etwa» bitten, ma* ub nie beging .Ich habe muh sogar nberwnnben unb habe meiner Stiefmutter auch gratuliert liienn Vater aul meine .teilen ke,ne Antwort iinbel. -'o ckilna nie lein Val'r her, lur mich laute Verla n>ar wieber trank, jetzt gebt e» ihr de «er Viel» kleiner Vrnder legte ein paar .Heilen bei Ich glaube Tu Kabel ich rieb bq* Hmb. ..ich habe Iich itrb .'Ienn ich grob bin. koininli Tu zu mir " IMe linber Voliain waren ble nibrenbtnmgen Worte .loiel* Inr mein munbe, («emui Ermann ianbie eine lehr vergnügte Matte au» Vonbon mit einer Pdoioaravdre ber Samijie ieine« Uhelarm* Heben id>» lieben zwei bildschöne M idel, bie Töchter Mir tlbrt e» wie ein Stid burch, Her« Hur »Ich! benken löirit werbe ich verrückt .lei» Iti'vnr tft vorbei beule ist tfbal Hoinovb Sufko» C bleiei Seliiag. wie irbne Ich ».ich bei n Vater schrieb noch nicht Hier «ft keine suffob Weine ««edaifken schwe'sen »urUck in ble Veraangeiibeit .Ich .ab mich mit Hermann aufciibalb be» Si idi.be n» Htfien imineln urro abenb, bei Tarne Vetu Heilen mache» Wu .bullten »kröne unb Lite! der brachte ab unb beleingten .>e a» Schnuren zwich.» |e »wei Hilten e,n weiche» Vlttiche» Papier D»e -chöni, gedörie igr bei. Mögen David Tum würbe ber Papier .chn.uck irbtbten Hu ie veriilberi unb vergotbei lim anber» Tage ln aiter Srude -chtichen w,r aut Umwegen »u den chrilt liche» i«.,ereiibe-itzern bie i.ch'» wuchten wa» ble kleine» .lubentinber w.'llien unb un» bereitwilligll ben letzten litltaj idrer ,11.na gaben kenn viel blieb Ihnen nichi Ubem e» waren viele SufTob» tm Crt e» kamen noch webt ioj.ver Vlun.enbegebrer War alle» leriig ber Iontoi ba. >o «ich ich mit meiner Puvve «vüier mit einem Vub >n memet ben luten Virtirrbgttr lut mi ch war >lr ein Marchenichjvch tonu tarn Hermann Nil «pielien Me wir her Mbnta. ich Nr nriwun <benr von ibm erlöftr Prinze'iin später seine Mbnigiu Waren ba» schöne .Heuen' Hvffnan« MMrdei paratie» tvbe„«bnabung' Ali«, vorbei' Diei» .Haubeepala > in bie Mache ich elbfi die verwan chene See barin .1» Nh allein unb igrchie mit vor ber -Anhmtt Werbe Mb b<c Me«ft «lufbnngen. mit kekbkk tu helfen v roel Achfbiii^ .Tat OiMtröbaufe dar man ba« beglückende Gefühl bet .Httiammenoebörigfeit. Ader icmsl/ Da bin ich nicht die gleichwertige Glauben»,'chwester. sondern Nie zufällig iubiitbe Ungehörige einer niederen «fasse. — D>e Ibeaierlaiiöu tot begonnen. Frau «ob» bot mir ihren Lich iür ben Abend aiiaeboteu Lelma ifl mit ibrent Watten hier, ie beiuchen einen Ball Man gab Ludermann» ..Iobanni». Heuer" il» war wunderbar, ich kam mir vor. wie ili einer andern Welt. Die ttiinftler lvielten lebenswabr .14» tonnte ba, arme Heimchen, ba» lich nach ber Mutter lehnt, ’o gut begreifen. Süblte mit ibm bie derbe girttäuschung. »ich al» verton.mene üanbltreicherin zu Huben. War ba» iechl Idealer? Hein. Da» Heimchen war ich leider, der Wenig- Hern.ann. bie glückliche Irube. bie ihn beiieen durfte, eine ber schönen EnglLnderinnen Ich stöbnie auf._,£ift 2tznkNllUbl öui; liebe, miuleiny" fragte eine fünfte, bekannte Viaunerftimme hinter mir. Ich erschrak Da» war ja £r. Weber Da» Ltilck war zu iknbe. brausender Veilall brach lo». I ch erhob mich, mir folgte der Arzt. Wie <lbftverstLnblich half er mir in den Mantel, rief ein Iluto und bat mich, einzulieigen. Mechanisch folgte ich ..Jetzt sagen Lie mir. liebe» Sräulein, wa» bat Zit io erregt. Haben Lie Vertrauen zu mir, vielleicht kann ich Ihnen delfen!" Der warme gütige Ion wirkte beruhigend auf ».eine erregten Herben. Hukschluchzend erzählte ich ihm mein Lchjcksgl tSr börte mir zu. ohne mich zu unter brechen ..Arme» Minb!" sagte er nur unb fuhr tröstend über mein Haar Unb ich barg mein trlnenüberftrömie» We.icht an ber 3<bulter de» fremde» Manne» und weinte mich au», ifr lieh mich gewihren Vor dem Hau> meiner Herr schalt hielt der flratnoaaen Dr Weber läutete und tagte der beftürzten Anna, ich sei frank. Lie brachte mich auch sofort zu Bett. Ich inufi wirklich Sieder gehabt haben Unruhig, lchlaklo» walzte ich mich |m Veit Mein stopf hämmerte, bie Pulse jagte» Lchwere Iraun.e audlien mich im Halbschlaf. Anna weckte Srau stobn und fcoltc Valbriantrobfcn. Wegen Morgen schliei ich «1» Irlume sind ja Lchäume. aber «in Irautn liebt <o lebhaft vor meinen Augen, bah ich Ihn kür eine Bor. bebeutung bellte Ich stand auf einer schmalen Brücke, die über einen Abgrund führte. Am Ufer stand mein Vater, laute Verla und Iosel. >ie streckten mir ble Hände entgegen. da trat meine Liiekmutter auf den Lieg und drängte n.lch zurück Ich wallte um Hilfe rufen, da ,'ab ich Hermrmn an der Leite einer schönen Srau ir.fr den Ueberaang wehren. Lchvn wollte ich. müde vom Hinge», in den Abgrund gleiten, da kam von der anderen Zelte ein Mann mit liebevoll ver stehenden Augen und gütigen .Hügen. <t4 war Ir Weber ..Ich reue Zie. Habel!' rief er und zog mich an» andere Ufer Tie Weinen schrien aul. und meine Stiefmutter lochte bkbnisch In ZchwAft gebadet erwachte ich Wochen sind seit meinest letzten Schreiben vergangen. mir ist e» al» seien e» Jahre Ich erwachte im Hrankenbau» Schwer krank >t ich gewe'en. aber nun über ben Berg, sagte Me Schwester Htchst Weit danke ich mein Veden der auf opf.rüden Pflege Tr Weber'» iüanze Rächte ia> et an meinem Veit Bescheiden mehrte et jeden Tank ach Surbt bare« ist Ober mi» betet »gebrochen seit jener Theater»« stclliiiig. in der mich meine überreizten Nerven vm Ztich lieche» Minen lag nach dem Sieberanfall, ich fftblte mich noch recht eiend, war aber auftrt Beit, traf ein Brief Laute 12