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Die jüdische Frau · 1926-04-26 · 5/6 (26.4.1926) · p. [Seite]

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Journal
Die jüdische Frau
Volume
2 (1926)
Issue
5/6 (26.4.1926)
Date
1926-04-26
Page
[Seite] (sequence 20)
Language
German
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I l»;is war dem MursJicn nicht neu. Kr war den >cl»t»pf so kfewulmt wie seinen Namen. Aber diesmal krankte es ihm; er hatte so freundlich irefru's't! I *u früher Klotz!" sai;te e'r. „packe 1 »ich sniilcicli hinaus!" ____ -»t lllllidshliK." war die Antwort. „zu Ihr hin ich lucht c’i knimneii.“ . I *ann cieh'!" schrie er laiit. Mawrilu hurte es iin Hute-und kam nach/usehen. wem der < irull celte. Als er seine Nchwester su heliandelt s.ih. stur/.te er auf Muschko lus. „Warum schreist hu suV >u|| ich Ihr /einen, wie man mit meiner Schwester spricht?" ../eine ihr zuerst, wie man. mit mir spricht. I ehrinens durftest hu auch stiller reden, sonst prunle ich Ihcli wieder einmal durch, wie schon so oft." Niemand laiit sich nerne an empfanneiie l'rtincl uiniiem. Im nächsten Aunenhlickv waren Muschku und Mawrilu ein Knäul. Aber diesmal siebte das Christentum, hie hirne half dem firmier so kräftin. c'ali es dem .luden schwärzlich vor den Augen wurde i.nd bläulich am Kücken. Kr war in syhr hpdonWii.:ti.T I ane. als der Meister erschien und alle Drei vor die Iure setzte. Nach verschiedenen Richtungen zogen leide Karteien grollend vom Schlachtfeld ab. i trollend, aber mit einem gewissen (ieftihl der Hochachtung vor einander, „hu!" sagte die Kasia ihrem I.rüder, „es ist merkwürdig, dieser .lud' wehrt sich und prügelt! has halt' ich noch nie gehört!" Und vollends Muschku! Immer wieder sagte er vor sich hin: „hiese Hände! hiese roten Hacken! Und schlägt drein, wie ein Mann! has ist ja’eine wahre K'reude!" So kamen sie durch Krügel zu gegenseitiger Achtung und eine Wurst sollte dies bestärken. (Fortsetzung folgt.) Jüdiscße Kücße. __HauptbedlMguag Mm Kochen Mild MI| .,II> II Plllgetl c.lllhlt c» W 4M Ill'JIC lt.llldl^_m)<.LliHlcUt. iiytuc W.icclieii dt t t leise lisnr tvti tiTicl (iiinum.- iic«.. welche nun lue lidc ui .ml t n.« n I hu. lies klag h gt und uhergiellt. I benm> IM i iluldi ihcli d.ilt die K Ok hgctullc '■eilt lemlicll gehalten Miiliii mi»ii |H.i/iM\ AlibisIllen bum Koclieii und M.icktti. Vom Peinigen der (ic-schlrre. /um Pt inlg«» di i <iec. tune In dient nun Meli /iiiii Aus. C'.. In n des A« 1/n.i.lioiie und Sslieiil«' die I nple alsdann mit liliin ndti sjuj dir iidiinii inl.ilie nur mit Sand. tt d/- iitut llli c lic.ic lien ko. In nun nidil .nie. solidem ediente erstenmit 11da lii'ilk in \\ un i und km. hei seile nullt Ist einer Hütete und spule eie mit k.dtelll Wasser eilt ll.idl. d.IIIII beli.dtin eii diie ursprüngliche Wedle, let/lere mit Hede. >odawas\«t und '-.nid nlid put/e sie mit Kreide oder w Itnetk.dk nie t> Von de» Kochgeschlrretl:-. Kinliei scliitit ton k iipli i und Vtt seine miissen sotort n.idi dt in iitlii.iucli äus„i lei r t wilden. d.i sidi leicht tirimsp.m in iliiu n' t nt ct ic keil und die'es du t lesimdlieil nachteilig ist. I s etiil'ln lill sidi d.diti imin.ils i.iuit '-.idien d.irm /II kndicn. '"iiiii in st.itldi -st n ndein oder eilt eiiuillielte I opte /u s» .1 lileii Audi koche nun in eiium iiMiiiep lopl stedet l >I>sl ins Ii saun **.tK tum ft ruet l.issi nun [iienuls Speisen m i mein nidil tollte t nudln tlt II I opi ciciin. II.IINI nliidi indic. id't t .Nackt. «>a >be ''ptistn SI.IISI .,!> der < nile des t usclmuc ki s 11 tlu teil /in Viilln tt .duune utirieeddnl'eiit i Speisen kediene nun sich '-tunodii I *"i /« ll.uitople und >duleii. sowie jiidi ein cl.isl^l lt 1 I’ dl llt 1 I II l.lllt Von loplcrkodiecsdiirrcn ist namentlich d.is rheinische siemeut und d ie Bun/laucr K«»chgeschirr zu empfehlen. Man stelle soldies über nie .1 ul d.is oileiie heuer, du es die blainme mein eu! crtr.iet. indessen auf einer gut gebeizten Platte langs.iiii und glcichmallig kodu. /.um Aufwaschen nehme inan cut litillfs Sodaw .iNscr. dieses nimmt die Petteile am besten lort. und spule in einem grollen lummen mit heillem Wasser nach. Irdene Töpfe dauerhaft zu machen. I in das leichte Springen der irdenen Topfe zu serlniten. stelle man sie, wenn sie neu sind, mit kaltem Wasser bis an neu h’und gefüllt aut die Platte und lasse sie langsam /tun kochen kommen. Anwendung der Apfeltdnenschale. Iheselhe kann nun sehr nnt/lich sowohl zu Kxlrakten, als .ludi in sehr geringem Malle an getrockneten Bruchteil an- -i.nt Zitrone gebrauchen. Ile vor inan die Apfelsinen schalt, wasche und trockne inan sie Nichtig ab und schäle sie alsdann dünn ab. Ih).' innere Apfelsine kann man m diesem f alle gut /ii Aplclsincnsditiittcn verwenden. Zitronen gut zu erhallen. Im Zitronen'längere /eit frisch /u erhalten, stecke man sie ui einen K'eisbesen lind bringe denselben in den Keller. Bevor man eine Zitrone-gebraucht, wasche malt sie mit kaltem Wasser ordentlich und trockne sie alsdann gut ah. Braucht nun die Saure und lut lur die Schale noch keine Verwendung, ■o reibe man sie ob. tue sie in ein \ersehlicUbarcs (ilus. streue unten und oben Zucker und bewahre sie so auf. Sie verliert nichts an > inte und halt sich mehrere W ochen. Das Cicßit aijs Krankßeitsfelnd. Man kann wohl iml I g und Picht Uthauptvti. tl.il* das I ickl v. wiihl dac s,.11111 rilic kt 11c auch bi s>nick is das i!ektite.kt «u iitut uiiMHi staiksitii Hilten im K.impte gegen alle Illog k, kt II Kraikt!«;>n geworden ist H> kanntlic h bestellt das wiitn I i. Iit .ms « me in t n »it ngt v t r se Im dt ner strahlt». von s 11 Sk tut dl nt I WtUeio.il.gl und Hie k bb.il kelt Vermittele eines < llaspl ISIIUS kann III.III dn et ->11 atde II 1'UKIIUUilll llt „nt II. end ui dt in so ii/iucten lailugtli It.iUvk dt III sogetutmiel' -ptkiiuin iinti 1 s, tu tele t nun min ii.ln Vers» Int dt >>' mein- .itidi l ubt igt In iide stshth.m lii tot n ang gelb gitm. bt IIinnikilblau violill aullitikm lass« n suli abt I »Os h lur unsere Äugt n nisht w abi m Imd'ai i •''ttahlin vor dem Pot. du -oe Intra Polin IUltra Olt Juseiitel und lUsli dein Violett >‘ i I llta-V iolelti.li lullia lal lenvtllsl. n.ichwei'eii Pie Skt.wa.bti gtbioslitiltn lang« e’duett intr .«roten 'strahlen sind t '«.ptsai Idts Ii W ariiusti «lii«n wjhund du starker g« blosluiuti Hti. Iiung 1’ioiuHI sot'il nie Abit nk ang von i'i I gvtadtn l «k tUstr atilbult kul « w tlbg« II ultravioletten '-liahltii wiceiitllkb sheinissh« VV.rkungen tirtugtli 'sie snnl l'.ausk «lulch dn voiwitgtod die pbolngi .«plii's he Platte e> Schwall! wild Zum Verhüten und Bekämpfen von Krankheiten kommen gleithcrniallcn alle Strahle» in I rage Nach I inseiis Vorbild ist c,»> dein Berliner Hautspezialisten I rot. Kroiuaver die (Juecksilber-Uuar/lampf. das L'rbild der künstlichen Hohensonne, konstruiert worden. In ihr wurde aut elektrischem Wege t.luecksilber /um Verdampfen und dieser I lampt /um J ilulicn gebracht, die Vorgänge spielen sich in einer t.liiar/rnhre ab die hi lur die hier entstehenden, viel ulti.iv 10I1 lies licht enthaltenden Strahlen durchlässig ist. I >it (,'uar/lampt li-t lesellschalt zu Hanau lut diese „Ktinstlichc Hohen sonne" in verschiedenen forme» gebaut; sowohl tu I m/elbeslratilungeii. wie zur Behandlung mehrerer Patienten, m In sonders hierfür eingerichteten Iteleuchtuugskarnmern sind sie konstruiert. IvdetilaUs mochte man als Ar/I dieses Hilfsmittel nie In mehr entbehren, liegen alle möglichen ortlishiti und AUgcmeinttktankungeii hat sich die Uuedtsilbcrdauipllami'e vor allen Puigeii in Ilestalt der flaiiauer Uu.ir/- latnpe Oer verschiedenen Konstruktionen, ganz hervorragend hi wahrt und ihr Anwtndungsgibiet wachst von lag zu lag. Atiller der Hel andluitg des | upus. Haarausfall. BlulgeUBnulen ">l a''e' oi H.iuiktankbeitin ist neuerdings mit vorzüglichem 14 JiKIIhTk 1'rauvn. »erbt für Ml)k Itidkchc Frau**!

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