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Die jüdische Frau · 1926-04-26 · 5/6 (26.4.1926) · p. [Seite]

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Journal
Die jüdische Frau
Volume
2 (1926)
Issue
5/6 (26.4.1926)
Date
1926-04-26
Page
[Seite] (sequence 15)
Language
German
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Die jüdische Mutter Aus dem BriefwecQsel einer Mutter. Sehr \ e rclirtc brau! de t und verfehlt. Wuvul vom imtcii blühe imdi m ' Sic halten in Ihrem Mriefe du < ie^en*»at/e iti ü'ei relid'iNen L> Ziellinie. lnr so erol!. dati Ihnen eine I hs- Kiission yber solche I raeen auf I lleraahenden ce- , iahrlich erscheint. Mir dnnkt nn (iccvnlcil die Aussprache nher sulche I linec Inder allen I nistaiiden put/lich. I s nnisseii die \ crschicdcncn Aiischanmieeii offen ausgesprochen werden. I s ciht kciim'i linderen Wen zur Klarheit und zur \ erstandicunc. Selbstverständlich mul! die Kampfesw eise lauter und wiirdie sein und sich von persönlichen Vcrlet/iinecn tieihalteu. Wir hören zcceuseilic mit mhiüer SavItlicl4rt4t-imcb--i^eettsat/hehc-Mvtmmeen.—«rtm vr nur immer von Sachkunde vjetracen und iler Ausdruck ehrlicher l eher/euc'tim; mul von I anatisiiius frei sind. Jeder will in. clall durch die \crtrctunseines Standpunktes dem religiösen (iedanken. der religiösen .Incenderziehnne am besten cedieut . werde. vUb man das Ziel des .ludeiittmis in seiner eroltcn relivrios-ethischeit Mission unter den \atioiTci\ sieht, oder ob man die.ltidenfrace vorwiegend al> K’echtsfraee. als einen Kampf tun die volle (ileicliberechtieimii der .luden aller Lander in Staat und (iesellschaft auffal.lt. oder ob man sie in der Pichlim.' nationaler \ ertiefinn; des indischen Kulturzentrums in Palästina erkennt: wir bleiben uns bei unsere* (icdnukcuaiisprachc stets bewuHt. dal! die wahren C'eistieen und seelischen Strommrceii des Itielen(unis letzten Indes aus einet Ottelle fliel'en: ans dem * teilt hl und Willen, lüde zu sein, aus dein indischen Selbst- und < ieineinschailsbew ulitsein. .ms dem Mit eeftihl und dem < iefultl der Mitv eruntvv ortunc im elas Schicksal der Stunmuscc iiosscn und aus detii Verlangen nach Mn vv irktme an der I le/sv rnne eheses Schicksals für unsere Kinder mul-Knuteskinde i . I me solche c'cmciusamc Aussprache .wird uns nach » meiner l chcrzeneune einander nalter bringen: sic wird zur cecenseiticen Achtung der religiösen leiclitinictcn und zur .Milderung und Nersohnuuc det (iec'eusätze. zur Sammlung aller aiiibailend schallenden Kräfte der < lemeinschaft fuhren. Wir werden das t inte evccnseitic aneinander erkerneu und von. einander ahlerneii. Mali soll dem einen mJit hiii ludeiitinn. dein anderen nicht sein staatsbürgerliche1' I ’tliclnbevv ulttsein absprechen. I s cibt e rfreuliche t weise des I iniccuden in der religiösen l nterw e isiinc c'cnnc. und das I inicende ist immer wertvoller als das I rennende, aus inneren und alliieren tinmden Solchermaßen hat ledei zu* lucemlerziehunc Me rttfene das K’eclit und die heilice I'flicht au den Aut c'abeii und Zielen der I rzieluinc mitzuarbc ite n mul für deren < ie stallunc' die ciectu Meinung, den “eiceneit W illen und den eigenen ilaulum' m du Wae schale zu werfen. Lilie solche Ansspradu kann und so» auch zur I rkenntnis dcr.cicciu n lirtmn«/ mul Le hier fuhren. Sich von religiösem Mr.iuch abziivvetulem oelc r dm zu verdammen, weil neben ihm oder imU r si’un in Mantel die l umoral emherceheii kann wate von, I ädacocischeu Standpunkt aus durchaus uitbecnm der Welt, wenn man cs deshalb achten wollte well es mfUhruuvht weiden kann * I >.,s t ,olle »haus bleibt t rotte shatis. auch wenn hei dein und teile m Mcsuclui der I inst und die W ahrhattickeit der ticsumuiu he zweiielt werden durten hie religiösen Minbolc 'tnd nicht Selbstz ve eu k „sie sind I ormeii tui über sinnliche Almuiic'cn und < lew ilUu iten. sie sind Wec weiser zur I tutend l nd sie sind sicherlich tut miseie luceiid der beste Mutte rbodeii de r religiösen < icmutsbilduiu;: .ahnendes I Hussen des ( u In im.- uiiscs. das tmsei I vlvn tract. Andacht lind '»chwei Zell vorder l.n besinne ht. au die ec u uns Hummern' Wo .he (ilaiiln iistorm wiiklidr einmal zm laive e ' t vv urdiett wird und sittliche \ e l fe IllllllCe ll zutage t ■ e teil da wird es schon ii'chticer sein, den l e be I i.itei ohne Anse hen dt/i Peisoii zur \ e rautw ortunc zu ziehen Alle Abwehr nach nullen wurde de i im ereil Me re c hticunc » e ntlu hie u. wenn sittliche Schaden m den eigenem h’eihen nicht mtn.ichsiclitic bekämpft wurden, mul der indischen h’ehc'ion winde man wahrlich wenn; I In* antini. wenn man bei ihren Irakern du niorahsdien Mallstabe aiiztileceu auf horte hie lebniehcc h'e.hcion selbst witel zum \n klarer leeles he VV llütcll A e I stöbe s Ce Ce I ' ehe I link eile für eie II wählen luden ..eine 1 vekntive seiner l'Yhcioii" ist I ruh s>hoii kann eie r te licioscn Heuchelei vorcebetrd \vei\4". wenn du häusliche Irziehuuc dein kleine n kiiule sdion ernsthati Iv’e s|u kt V ol de I Hoheit de I Wulltlu'l! die de I I .11 tilllei elas ^u cel liottes*' l e imt e intloltt mul auch .eie n canz harmlosen I nvv uhrlu ite n eiet Kinder eien ulltadic.lien soge nannte n Notluce'n nadulriic kluh e ntceceutritt. I'arm haben >u 1e ule r nur zu re cht eiall m ca* vielen indische n I uiiulien den Kiiule in de i häusliche < lolteselle llst v <>re i'tllnltc n wird, sei es weil mau uv'lulle luetische liceuart ehe ehuh auch ihr V olb s! ehersrcvllt ha' lim le eie n l’leis verleugnen linuhte -eje e s im W ohl.-efuhl des le’e u litnuis \e o mal < Iate s mdm zu bedürfen ve ahnt "de I hi e s IUI Mewulltsiin e l In hfi r llllelimc ehe sich nlur )< eie S Zeichen Hielt sein ' I roinmi.’kc it ui I hi es "odso cnnic und Onrch ehe I r.ielltlou . ehe ihct und sei e sJTTk I, so sein e e i.'IU't K lllle des I ,nte ' UUel I thubC' en u: de" 1 le rze n eiet K i"ilt l /i' 'ii\lui e rliahe " t.lllll W i Iilceht eloch unseren Kmelein vo; hellte ehe ein milde" I i'e eie imel \ e ' solinumm ehe“ se e le sinken' .!• n Mi.illh n el. I >.iI'*»aflat1 ipV "le ht sehen ehe-ekw ■i •utude H.i'hI v *" \.ttii ui' el Mulle i nullt auf hr, in Haupte fühle1 ehe S|. h!!! hl eint - le Iroiimi s.ihb.elheele r eile Ire uh1 .'ein Hohe 'e' am < loltlle he" ■ i ’ - s Ile ’ f suic'e li ' A ul ''s hllil! Ihr e s 11' n fe ' I tht. ‘'u Hin h v of e ine leihe ll.tzi.e: Je sl ||| ||"el *e " w leb - s>' ul h z ve I - l'e'lt eh n lehren eie' >c Hl'le U"d eie m reh'iis.n * t be i eie s Hallss ,'eZe l.'1 Lh Inn 'in* he w ',!!> du K larnnc elirse » I ra.'e ' in AI Ile I "SU" dl- --e - > leVe" s. t /« s SIU'I "lebt le 1 hl aber Ich halle ste fei» wohl I -.'he h Ich will >h -halb. Ihre"! o'd ,. te . I r.i.'e >' >>, r t *; *e " Judlrechc f rauen, werbt bir l>k* kMllv.bc I rau**!

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