Die jüdische Frau
- Journal
- Die jüdische Frau
- Volume
- 2 (1926)
- Issue
- 3 (15.3.1926)
- Date
- 1926-03-15
- Page
- [Seite] (sequence 17)
- Language
- German
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los sind, nicht mir«, von den Kindern alles I nanet’— .nehme zu entfernen, sondern ihnen movclichst viel Vereinigen zu bereiten; davon war früher keine Rede und die frühere Art und W eise war doch offenbar die richtigere. Sind denn die Kjuder von heute e.lueklichrr? Sie treten in die u rlt mit ih i filwIhT \ orstellune. dali das Lehen' ehi \ erenueunestrai i sei: sie finden Injld das < ieeenteil. sind aber eeeen jedes I neemach vv idcrstand>uüiuhh; »nuf e^eifett /nm Revolver. Ich gehöre rieht /» den Weichnnitieeo. nur errect aber ieder dieser, leider so häufigen l al'e eerade/u Lutsclzen. und ich beK.iclite es als eine unzweifelhafte Yersundieum: an unserer lueeud. daN die Taeesblätter alle diese entsetzlichen Selbstmorde gewissenhaft in ihren >>r;lten und dadurch zur Kenntnis der iunecn Leute bringen. Also die Kinde" selbst haben durch diese l.rziehunc für sich nichts gewonnen, und die Litern au den Kindern noch viel wenker. Ich behaupte, die Lhrfurcltt vor den Litern, namentlich aber die Opierfülückcit für sie stellen neradeztt im umnekehrten Verhältnis zu dein Lebermall der \ erluitsclielumr in der Lrziehnnn. In erschütternder Weise sanl Shakespeare in seinem Lear" dasselbe, und jeder Leser, der selbst auf - merksam uiu Mcb-sielUr wtnL tftv Wahrheit meines Satzes bestätigt finden. Zweifellos lan in teuer trüberen Art det I rziehtnin eine new isse Hatte, welche, namentlich wenn sie als von der Mutter attsnehend betrachte’ wird, die heutine (ieneration freindartin berühr’ Aber es ist in nur n >"z. natürlich. daN eine I ran, die den nanzen I an an dem für die l’visteu/ der Lamilic notineu I rw erb enernisch mitarbeitet, an das Kleine zu denken wenin verfällt, etwa an die Lasso» des Kleidchens für Jas Kind oder nar an dessen /.er stiemmn Aber ehrlich_ginieknch.nicnd:—Mull rctr sanett: ans dieser härteren und strenneren 1 r/iehunn sind bei den luden Männer und I rauen mellt nur tuclitiner. Mindern auch besser hervornenaunen -tüniww'eHe"Franc entsteht War die hier neselnlderti I rziehunn nur auf das I’reHburnef t tliett" beschrankt .' Ke nie sw ens I s lut mich »inest bei der l.dkturc der I rnnicruiincn Ludwin Hainberners anllerordeiitlich'interessiert, zu finden daN bei dm deutschen luden icner /eit den Kindern eenemtber die nletclte Mrcnccre llaltunn neiibt wurde, die Xus spruclie seiner (iroUmutter präzisieren dieselbe m klassischer Ameise: ..Im Kind bat keinen Willen' Lin Kind darf mellt sanen kli will '' I in Kind '•at nicht zu tränen, sondern zu folnen." «teit. u so dieselben Worte horte iclt nieiiie Mutter sprechen Wie und woher dieses Nachlassen der Xretine ne kommen, ist nur nicht nniiz klar her .. Assumherunn kann m.ui dn.se l.istaclte nicht zu l asten schreiben Aon christlicher >e>Ie hat diese wTibhClü""“ATTscTTau mm und (iewohuunn nicht kommen komien. wr hatte dort ia viel weiuner bestanden. I her haben wir in den letzten hezeimieii lunubernew irkt Ich resümier«, die heutine I rzicbuun der Kinder ist. weininleich rcichhultmcr für die Charakter hildunn der Kinder ncwil! nicht besser > I d o II I e Rose ll h e t n Die Diskussion. Wie soll die jüdische Lrau sich zum Antisemitismus stellen, was zu seiner llekampiiins tun? Antworten. Wer zu einer Ilevcemme dieunser sex. mies judisclie-s I e l en in neuester /eil wiederum so net he-ruliri. SieIlimr iie-liuie-n will, imiti ilire-li l rspruiu; kennen. Im Ie’.iliiiie-n eine" ItisKussinii .■ I'li.1 nett■■ iu: hicr.iul erssliopiend emcelieii zu Könne n li.ilt. uh INI .lussicllllns. Nur einer sprunsh Ille (ledilike» seien Ine - zu cecel'en (ie-hnre-n aus tel-ciosein liecensatz hehaupiet di'i Anliseim- I|siniis, Christen und luJe-n seien zwei In. leros-ene k.issen eia Zusammenleben zwiselun clinsie-n > ml lude n e > unnnicli -> und de-ni S>.i.i>eiNctil Ziltraiilieh. well beidew eseusvvrse liieden sind. Also K.i:npl den luden' Alu" diese k.isee-mhr"t o- '.t l.mcsi .id ahsntdiim ce-.luliri! \\ edel sind die I’e-u'svlieii ■ im Kasse. cs .sind deren in I >eiil,sy lil.md bei eil tont lestse sirlli. in-c'll bilden die- Inden eines,.|sIleemle.-tthslu r Mruktiir Andere sehe» die Itesmndimc des Amis -miln in-.i - in de i Aus. seImltuiiK l.islice-r uirtsshultlislur Kolik.nie-nz. 1 ».is .intiscmilisshc Märchen von der cel'lice-n Mimle. ■ weilickeil der Juden isi lauest . n der tt nid der I o» In.-n l'ecse1 iskr.illic wider lest ks bliebenoch zuru.k der \orwurl. die luden sen n nullt nation.il. Aber, so mul! ich deinceuemihe" Ir.um. ist de i eleea n.iliorial. der anderen das Nntinnnlscfuhl bsiieile l de, Im Andersdenkenden die ehrllshel eberzeucun.: und den c-.it ,-n Willen nicht anerkennet; voll-' Ist der national, de i m du- Herzen der J tuend den tie-ist der t midxshnti aecen du euenen \ olkseenussen senkt -' Ihe StelllliU de jüdischen I rau zum Aiiiiseinilismus kann beiells n.isli diesen weiiu er'sc hupte nde n I >.,r le Simse» -u. i! zw e ift lh.ill sein In dieser lliiisiebt h..lle oh die I i .iCs'siellmiz ..|s dureliaus eindeulic becrenzl die Amwuii kan» nur lauten kampl der iiidisehe-n t rau seüen die s> nute nb. indlo hsi.iaissthadieende Iteueciuic' ' Aber uie soll die nidisehe l'iau den k.iuipl ee ce u den Ami seinillsinus luhlen' I.s isi nur uenieeii I lauen 1 ieleee-iih.il eeeebt-n. vor dein I orun der < Mle ntlohkeil nur Irr VV alle d.< kede den Kampl eeeeii diese ..Sehmash des I ihr ui-iide r ls i I ihren kli bedauere dies nietlt eintnal ueit i.h de I Meiuuue zunelee. der kampl eie r I rau müsse caiiz . ude re r An sein, das hrld der IZedc soll >,<- fühle den Manne iibrrla"e-fi l».oa:n wird ihr kiusle-ht'ii nicht wemerr m.o nli.iti sein kennen Ish se he eil W Ilks.imke ll des .uiellse heil VV e ibe > U.II 'IO.II nn Innein seiner « er Wand, nuel uiovlile dose n t>lki'oli> I ’uukleu le slh Ulen I l izielie dein Kind zu wahret k. bcmsit.ii z-i b, »»lilc'i Inden. I >e r k.iiupl de l Anlise nun u cill sie Ix n.n de" lli'l« hell, de in I. Iicios llidllle "e Ille n I e'' de I l'idenhell Niislie dein Kinde A.liluuc e m dein t il.oibe n •ueltfe" b. ziibnuceu ledel diene se nie i I dui/unui'. abei uin nolil dall aiish .imle'fe liaeei ei"ii cplen aiol s.lilu'-l. I e be" Ze iicunk sind 1 Mibice deinem )udisvheu Kinde, '•ml. aal sein uidis.i. s Wesen bei und e e" binde ie el.ili es min iiidis. he . Absi n< innnc \ ellieimbslll uild soll als lüde «eibiiet V n Ie i -i lice-nall lebt; m I leill's b.ilnd dann Ilex> >be r.'ue II, eie.. sebei Kiall -i I I ziehe das mdlse In Kind andererseits al e I .- .1 ll> - ne ide . hell eelhmdeie dall es soll m s.. lo Kte-'e eadia’nt denen ijnaii es nie hl ceine sieht \ I *ie lietilice Ihm nd hai nlfhi .Sol n"d I «n.I «rl.ilion .. >lo luce-nd >r ce Ilde HO" .Olde Ie II /e ll Woce del de I die lucelid l'O e ocl'e e I e NZ -. I'.Uum. «t .insiiulzeu will, hedeukili wie s hwef u ei h a- >> , I \ i is undie t Vieles liebe soll io.,h ilo t die i t.ike * .» d-i Midisvl'e trau zui Iti kaliiplune des Ai lise o ilis-V-us t i I i S, een I lese wenikin w >'|!e sollen aueii aiieielee- 1 ie ie eenh* O Zul Ausxptaehe sehen dann Wale Zwe-k in s ..- Welse ellubl I >1 II in K I.h lel'le tia.h eie I ke«*d eit heit a: .ete Ze " VV . imser »de eje" Moshbeils eie I Volkis. htte und eie s A'-Iise -o -ISIOU» Ja ej.ei' Im. h alle \of eie in I alslen 'sodbels VV eI> »e I...!. Je! aal eie-Ni Se In >11 cedcenen >1 anans. hlosse tesidiei.l se i aee s. mle Oa---. k.-Ize nbu. kein wie loihe' ll--Oe .K nun l-e I .-.kaut« - < ie s. I allen >>de" se,,,-.I e»,> Jo I e Oe ael ehr IaJe n - ' >>le - e soll oh Sle's e^a» liespra i aul unJ sasle A,!. >j, lialae N 'Ihnen, denn Jo I »I Je e se'an' Ies ' seat 0 -.1, e ilixl e leide’ Abel es so, Ie anlsli iml e dal. e 1 /1 e i >e a>" ie s . aulxlande Jen Wxiaesehen w «e eie" Itlaelel e I e a».! vt, ne.!-!i. •, keil und Itafmheo/'tkril / ee piedise' Iber » u I» e r n ,a HO hl ehe luelcto r^^AV'e i mse o»Je sieb e nur wen se Jao^i1 JikMwtic Lraucn. werbt für J)k bidbebe Kfbi“! II