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Die jüdische Frau · 1926-02-15 · 1/2 (15.2.1926) · p. [Seite]

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Journal
Die jüdische Frau
Volume
2 (1926)
Issue
1/2 (15.2.1926)
Date
1926-02-15
Page
[Seite] (sequence 20)
Language
German
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Nihu-tunu' liri'NcliurN W.ISMUUI I« \/ie:iiiN '..hie h'.ireirJiJie I Iii.inzii'.iluin .er ludi n . iviukr I nu r di 1 * 1 Nim h'.'i\ku di.» italienischen <11- > iNNi-uN iri.iuiii dir i h.impi cutm dm I und und Ir.il 11.:. .tn de i vi r w »iidh.ii Mm Melle.. Ah du r*m 11 - ‘ehe < iiiiu-u.de Mjt hei dein \itl.iNsir leiiiN Al>l>elh .in d.in uh 11 Ny.IiIh In . iJiriNtliilie- und italienische (je •oNM i, In d.inkti. .intunrtite M.inniiiii h’Azedli" dutili dm luer l"Umdm l'.riel I k 1 imili ui<hl v 1 ruimtlu liti Hriil :n| um I nk Nitiui. m k di 1 cIC 1 hi n 1 Mi Ule IK 1 rm' \ "i .dli I kn.;i ii hitti ,Ji In .ilnliNt um I i.n. Iml.li— ..»in d.itt idi du I >1 .mtw .'rtiine Ihren ebenso herz- KIle» nie villki.imnenm Ihieles \er/n.:erl liuhi Lh.bitte Murr. Al.it r 1.' lluim dm (iriind dir \u- '1 .itiine kund zu tun. und iih eihi uiieli dir llotfirime lun d.il. Me diesen uh tihir/meeiid .Misebei 1 idm . Ihn.li du \|ii.iN*uk,< viit HiHN^liun. dirm mit 1 M ukiilu Sie N.i Nihr |.,hm. liuhi uh nui eine l'flicli! ,'l 1 * li li illtl.ki ii erfüllt, und d.illir \irdlltle ich m 11,1 rin I >.i»k—Lli schnell Nu. d.iN ist w .ihr. he ■ ui i"n um-in .1 ie 1.1I1I der Mruderhehkiit. iI.in niie,l II t .dien MeUNihm verbindet. und \ nn du Nim < II * ,v: t'iuinkt .hin durfte ie.lt In.tim. mir ihr M ..hlw ollen III im cm /u li.ihm Wenn Ihre Morte muh suhcr - -iehi". el.ih nur d.i n t.its.uliheh celuneeii 1 nt. uni! n 1 1 n' du l'.rtci Net/ten 11 »iiiN.iuiki Heu. welche ’d.iri 1 1 ihuin 1 d.i.ihiiiN >n leiden hel’.ili, in I r e.icin.c zu In dann s*. he int V.N mir. d.iN hu einem \:.Nt.uiN*i, \ ,.n I hinkN.iciinsei. / w |N>.hi n uiin de' •.'!’i 11 11 d .int nnji t.dliti Mini!i Mn efi'in .im h Nii •, 111 n klimmt IN /u. UIIN d.ir.11 . » 11 ' 1 11' w 11 Mi Je 1 n«.* rei ht.ekelten e u! ncl im d'ii N.ih' 1 u h.d't " Mi" linli.dut w.in IN N* ln •; du Ni n" u Hi nni n Ihn' 1 r11 >■ tr* uh 1.1 n'hinei uh \ ,.>n I urei * 1 r < •.iim.r .1:11 du uh Mrtt.uii w..mt i* h du Ihn ' .du in.vti I1 II III iii I 1 ihr in, und .nie n hr.ieiiten zu ,1 Hlfte t.ie ' ---- ii'.k N-1 .' iteilH; ei I hl' I I .11.d I ri Ille! M.iNNiir.i I 1 S/e /h I'1: eil I l't'f U.i' I> |N hei der. McNclireihmis de'N I.eiteiiN. d.iN die .luden verdummt wurcu. im (ihettu zu fuhren, bricht Munni 11 ii 1 li'AzecIi" in den /nrn de» truuerruleit IVoliheteii uns:-o_--- ..Mellen wir uiin d;iN tiefe l.leiid der armen Familien im < ihettu Mir. die /usummen^epterclit 111 einer lener dunklen Nchmnt/iiteii Hohlen mit dem huNcm kämpfen, hört wird ihm Kind gehören, es >uchNt heran. uniiNelic vecetivreiid. immer leidend, dort \erloNiht der MciincIi Nchlielllich lautlos in k r.uiklieit und I rnhs.il. Aber c'iiler (iott! L uter .1 eilen l.nmpeii. in jenem I »reck, hei der stete» Fäithehrum: von jcs'lichem moralische» und physischen M iiltlercehe» atmen Menschen wie wir. Menschen und nicht licre. nicht Sachen: Mensche», die wir nach unserem (iesetz. ja nach de» elementarsten > ie Ne tzen der Menschlichkeil aclite» müssen als liruder. in schlafen Merzen, die von (iott liestimmt waren, die unaiisloschliclieii Freude» der Kindheit, ueti i roliMnn der lucend. die starke» l.eideiiscliaiten der Keife und die letzte» santten I rustumje» des \lters zu ceiiielie». Mort schluccii die Herzen von >oluti». (iattett tinel UaUimu», vxm Vchern. PAii wel- Nliem hechte konnte mau all diese < ieiulile mit F'ü'k» Uitm. sn viel Freude» ertötet., (iottes uute (iahen •chuiitk». so viel nützliche und crolimütivce Keime ersticken, sviel l.eheiiskraft hreclie». so viel un- Nterhliclien < iiiste.ru di» I rost rauben? Stellen wir uns den armen Israeliten. Vater und stütze Niiner Familie vor. der von (iott die Kraft und de» Intellekt erhalle» hat, mit irgend eine Kunst oder einen IJerui atiNZiiuhcii. ein braver Handwerker zu werden. Nfine Familie wachsen und blüht» zu Neben, mit der übliche» I.an'Lsamkcil fleiliker Armut teil/uuehtpen an jenen (intern, jenen beschränkten \ erciiucuucvti. die durch (iottes (inade auch de» Armen erreichbar sind, falls ihm die Arbeit nicht crc- 1 .i 111>t wurde. Mir niIh» ilm in seine finstere Hcli.iiiNiim; znriii kki tir^ui -naehdmii■ 44h- ^atfstiher sein N^hmtitzices l.imipenceuerbc durch die StraBe» der Stadt cetriehe». /tanz, ohne oder mit elemJNter Frucht Niiner Strapazen. >ctz.e» wir uns au seine Stelle. Wie im,c ihm zu Mute sein, wenn er Nicli dir crau- ' Namen M iilkur erinnert, die Nciner K’.insc nicht etwa di» M ohlNtaiid. du l ienusse dir Reiche», nein daN lirot. die l.uit. die ceNimde Luft, das Licht, die Sonne, leite Schatze, die (iott mit verNchwenderischer Hand .niNiceNtreut hat, damit der S. liw :u Inwein der Starke. “der Reiche wie der Heiller daran teilnehmen können, cerauht hat! Melcher Zorn, welch leidenschaftlicher Hali imill an dein Herzen des L nclücklichi» nagt»! Milch furchtbare» Fluch muH er eine» jene, welche die I rNache ni»hn I!lfndn. Jin laircsame» ZucrundecilieiiN Nfmer I ainilie. imili er cvceii die (iesetze. die Nolchen cestatteii. Ndiieudern! ( >h die \ erz w eiflunc zur l ncerechtickeit fuhrt, oh der l ucluckNihite l nterNchiede zu mache». Recht und l nriclil zu Ncheidi» verNteht. d.iN hauet eauzlich v "i> Ni nu r l'erNi.iilichkeil ah. Mellen w n uiin M.r. dali der Mann Sueben Nein auf dir Mruii ciw"iniiiiiN Ihindel Lumpen aheevvorie» hat. dali er cetade au dieNein I aee eezwuneen ist. unter dir Ivknrli dir C.ir.dmiiiri nach Sant Aiieelo tin I‘in».hur.1) zu celiin, um dort die l’redict zu huren. Mellen wir uiin die Nerfassmie Neiner Seele vor. wemi ir in der Kirche Nit/1 und die Morte der li.innlu r/ickiit und diN Friedens hört, die s,d> für ihn in den reinen Hohn verkehre»' Wie mulite der hiNcfi.iffcu sein, der daraus Nutzen.zmje? Lntspricht es nuhi vielmehr der Heswhaffenheit des mensch- ’tclu» Herzens, dal', er im Zorn und unterdrückten 14

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