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Die jüdische Frau · 1926-02-15 · 1/2 (15.2.1926) · p. [Seite]

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Journal
Die jüdische Frau
Volume
2 (1926)
Issue
1/2 (15.2.1926)
Date
1926-02-15
Page
[Seite] (sequence 12)
Language
German
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Mitk du IIuiiJnJi\' intern. vor. (Juten eine ein * i idi in v . ivrtckte«.s I .isJiuitueli in der Hand hatte I u r HadJiu," forderte' einen derjlerren auf. mit. Ui l'.rani /ii l.m/eii. wobei die Br.tiitM.li w cstcr ( um ii /.iplil di s‘ hulie s di r Br.iü' in die Hand ^alt i nd den /.‘eilen /.iple! dem lan/er reichte Aul i ii 'i \Sii-i iii.ie.htv ii ur /Muin.il die künde, und iit K.idJn!': tut ''Juni -^etair/t!" und die Kraut m t/ii mi.Ii ii di i zwischen die Hr.iutscfiw eMerit. \ul ->,!>.lii Wii'-i lau/le du Kraut mit allen au- '' immli ti Ilern 1: I t.ts dauerte Ins vp.it nach .MHier i.kIi', I'ii .nun Kraut alter durfte den Meldete 1 I teilt lllllili I lidlleil. M>r I ,m s.MlIu Hell. 111.111111 e die Vudukei! /ut li’ulie. I Ui Jeder suchte Mell :. si 1 de 111 l'l.it/elieii und niekte sehe ein. Am naclisieii Morde.1 wurde es spat lac hie Kraut blich II iliiiin /immer, bis meine Mutier .und die alteren ^eh isiim 111 Ki/Ieitun»; einer enthielten I rau. der 'oijcbannte 1 n»Heike", kamen. I »icsv t rau war 11.n 1 im t /i.iiliii Sehen bewatinet und u.ilmi aut i'ei Muttu < ii'ln ill den’ armen Kopf meiner "ebwisier Kesii/ lehnte ihn feiten ihre Kriist. und unter- 1I1 r 11 uiurdei iselii n Schere bei bald eine Sl.ralmi des svhuiiii^_.llaares .u.uli der andern vom kupt im 1111 r Sehwister. wie es die unlisehe \ * >r -1 hrill einudu' Vieh kaum /ehn .Minuten war das I ainiii cesehi.ii ii M 111 hei! ihr nur ein weiiiu ll.i.tt t.bi 1 dir ''Inn. um is!>essi 1 a.icli hinten streichen /ii k<>1111111 hlIUI is dtirilc keine Spur von iliietn II c 1 ui 11 I l.ini /um \ ms.hem klimmen, hunn bek im sn 1 nii .'lall .Hihihi mli seidene Haube an der sich vorn ein breites, seidenes Stirnband in der Karbe des Haares befand, wodurcli-nach damaligen Begriffen das Haar sehr gut imitiert wurde. In den irrnimien jüdischen Hausern, wie dem meiner filtern. hat man dir .dtpnlic, bi n Mrim-In. .ti. mil 1I1T ’/<-;r als (ieset/. betrachtet wurden, moiilichst streue beobachtet, her Kraut wurde ein hübsches, kokettes Häubchen aufeeset/.t. wenn auch darunter das jugendliche hesicht bedeutend alter erschien. .Man führte sie in den Salon, wo bereits alle Herren des Hauses und viele (laste versammelt .waren, hie Krautschwestern bedeckten ihr hesicht mit einem weilicn. seidenen I uch. und wer ihr (icsicht /.um ersten Male unter der Haube sehen wollte, uiuHte ein Almosen für die Armen geben: auch der Bräu ligam und die beiderseitigen f item muhten es tun. ha gab es verschiedene .Meinungen über ihr verändertes Aussehen, und bald war ei» gemiitlieher Streit 1111 (tauge. Meine Schwester blieb auf Kosten der filtern mit ihieiii Mahne bei uns wohnen. Seine I Item reisten. 1 .ichdem sie ihr viele hübsche Präsente zuriicklielten. nach ihrer Heimatstadt Salilaw /.rriiek. I nd ein junges Haar lebte das alte Leben... Nur noch diese Schwester wurde in der hier geschilderten Weise verlobt und verheiratet. Schon meine X erlobung. zw ei Jahre später, hatte ein ..nderes t ic präge: hatte doch die keiorm unter der kegiemng Nikolaus I. die jüdische Lebensweise stark beeinflullt. Me ciitici' I rl.niluiu des Vcrlecers M l'opptlnucr Merlin. Das AQnenbild als Scßadcf)en.! 1 11 1 .1 .1 Ii i 1 1 t s 1 Ii 11 Ii t t. \‘>m Ida Masch./achart. » V , .,■ : .Man * i'M'i:' vi> Mict .neu a 1 imr k’.ihln I 111 Vkil'a M>i t 1I.1II 4-u Vhneiibild las! / .1 cibundirI l.iliri _l. I l:Ill I ' „Jl lM .llj.1 I „UtUav -UovU-emC rtlMf rt! -/irstandl' ~ 0 . - ,l.ii im Vi.I'i nii.he ihnti aoIiI nmli > -i. 1 »..IMIIM. ' ulul dislla'b ll'i k llti l.ll Illllin lins, ' I *•: *1*1 1 r /.iMi :i I >.. ti H 1. Ii'.iImi nun 1 rM A eil / nr m K ereilen uiiJ .111 1 ui' I nji :i mi v. Iii. *1 1 luruliiin Mein V .dir I'IUM.IIIIIIIII , , I " > >/11. '.'11 •/.:' ilm Aimcni Miilisvlim I ellanten .1 ■ 11 ,li ■ (r i.i > ul ii't im l.iliti P>7.' .kIi ihrer ' . 1 > iii., K 1 JiV.e* il.r N i iP rl.iiMituMt'will n bl'lim ce 1 '. I i; .< -mim hi V ri*rn In in 11 lutii der aiim In 11 ii.’ l 'U >v u;iti .11 In hkiImm um die im > schwach bi- ■ . K1 1 V. .1 / k Mi .null ''ihm i ,'u Im Muli.11 mul um < n id ms I .1 . 1; i ■ Vul»> ■ iliin nl'i" m.iiarnbuuni Ji-r ) .imilu l ,|. Ii I- , ■ , V ei ' 1 1 '■■ Ii , .111 ' iillnlili r 1rerh* welche 1 I 1.1. ' ■ .1! . >!i > mim ll.illti ilis Is I ihrliii'nlirti ■,.iwiiii ", ■. I' ii '1 I .ifiuln Mir .1.! 111<>ti li.itti Mell \ 1111 1,1 hli.lil ' n -11 I .In Ir/.ililuu irtl.illiii. il.iii iim V' ,. , . \ .umimKii iiul „n.li.it/t Imi kmR I , Ui I .1 \ 1 .1 1 .lull ir mir im I ,il>. K\kii!lii:iiii!' .i-i . m 1 .il-i I .! I1' ii "t S ' .ilm.iiiti Im'iI.iIic: iln x .nuh -, , 1 l.ii' . .Im t . .Im Iii . ln h' 1 iii r 1 Ulli n K> > ' - ,1 ".1 1 1 •••..' t -.ri. '-r ." il.iii ilii Mir . 1 , ' I , J. -VI | .Ii 11 r 111 '■ .1 ‘ . 1 r / Rin I.. .1, K :>|m ' V.i in a,\" 1 t .lu.lur.li il..l. 11 in. s.M,a. Ci - Um , 'I .im Ii. 11 I 1 1 lull mIR'/ii'.ihiiiii ' Killllli c . , » . I» ': ..M.l -t-i. ’ s 1111 Ki mm.:: .1' nti N ' ... . . ' 1 "/ ul 11 'i '' ln .1 .... I' ...I Ui" lull > -1 1 1 Mi I . "ui I /u i.i'HI: I IIil ,, .1, ., : t».," Im .1- Ii'u - Il.iii- 111 sr!*' IIII1 ' I I I . V . I . ,1.' Iii" * ».Mi i’.i! I nl'i 11' . , > , ' l! A Ri I - > ' . kl'l III! K I’tl'.ll-T MN. . I - .. , c> .' «• s >'i ,|,i .... ti H.1.1* Im I l' ' I', ■’ . I " :: - ' I ■ I I ’i rli 1V1 Ml In.' ,.-1 1 > 11. 1 .1, . . . ' 1 11 bi 1. .11U h. » 1 1 i •; >. ..-. '1 > -. . "1 '' 11 ui," v»i . s , i\ . .. .. ' 1 .. .' I ► . .1 M. I - ... ■ 1 , M.i duc.iM/e l .miilii' /iciiiIrIi hruiicUc M.iuiiurl'c I1.1t. hielt n..ui MiihiM im tiulcl .meistens für. Italiener, .jfines 14*»-- s.'imr mnrincTne dämäls T.i iahriKc Nichte zu ihrer Mutter aui eine sehr l.ubsjie mul vuniehm uusseheiule altere Manie deutmd. Aebhe sieh mit ihrem Manne auch itn Speisesaale heia id „Sieh 1I1 nh nur. Mama, die Manie hat dieselben Amten .sie das Mmelihild. das hei < irultpapa hauet, und sie sieht .i.kIi iteiiau sn .ms. Ms soll ein litjepaar aus Wien sein.“ t niiite 1 aee d.ituiil kam'meine Schwester /.ufalliit mit diesem ms besprach und es entspann sich fnlitende l'iilerhaltune: Mu Manie satt /u niemer Schwester: „Ich hm erstaunt, wie .ul **ie deutsch sprechen. Ich horte. Sie seien Italiener.“ Worum meine Sehnest er lachend untwiirVcte: .Ich hm aber e.ne itme Meutsche und sngar berhnerm. Mir ..her Aurde er/ahlt. Sie seien Wienerin und Sie sprechen doch innerialschli» 11 a m b 11 r c e r Miulek: “ .Ad». M.tnni. llnr' doch Mir' Ihe Manie s.ntt. ich spräche imdl il.mbmitisdi. l ud ich ihe iIirIi s^limi über .tu lahre m Wien. Nein, da Ii man nur das noch unhort! Also Sie mul eine iteborene berlmerm>“ . la Idi In» s.R.ir ans einer der ältesten mdlsdien t atnibeii Merlins." .Von einer soldun stamme ich auch ab.“ ..Mein Vater Aar ein Abkommlme der lamilie kiel!.'' 1 ml' Aie komisch' VUine Müller Aar auch aus der alten kn It'sdu 11 I amilie Wie hielt denn Ihr \ ater J Meine Mutter ir/ahlte stets sie halle iiodi einen Verwandten 111 Merlin.“ Idi Imi i-i'it loditir des Mildhauers Marlin Zasliarl.“ I.i von dein sprach meine Müller. Men Nahten kenne ich. I hi Mini Air also noch 1 er A andl' Mas ,s> wirklich wunderbar, nie wir .ms hier /usammen landen.' xii sein n ci n.iu so ,.iis a ie das Ahncnbild. das hei meinem \i:'ir hauet und diese Vehnlidiktit fiel memir lochtir solort ' 'I Vucli haben Sie cenaii die den heit blauen Aircii Ma nh I'"10,11111,1 1 rm bin ist-der Mink meiner kuider in Me/uc aut Ml dl r he-'-uders c'stiartt mul so sah meine Mnhter in Ihnen , Vh'Hiib.ld I e b 1 n d 1 c mr snh " / di . in ui 1 VctA.mdleu s.ictsmeine Nnhle l'ald I .mu und. is iirisp.-mi snlt dann ./ A Ischen den heiden'^' i'. I'I" I iidt . tr 111 w ei hsi I Iln Sohn um Iran I’ Aar '' ' Ik'' ' dir I 11 c a r isi In 11 M O'k m Wien und mim Nelle I'I ti > >'Ri> M: 1 tmai ki iisanmdi 1 I, bat 111111 du neue V er A andt-

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