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Die jüdische Frau · 1925-12-13 · 14 (13.12.1925) · p. [Seite]

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Journal
Die jüdische Frau
Volume
1 (1925)
Issue
14 (13.12.1925)
Date
1925-12-13
Page
[Seite] (sequence 12)
Language
German
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I rmoglfchung der I andslcdlung auch lur ganz arme Juden. VAitsti.ii), Hi November (1 I Ai I>if Sow ttregicrur.g hat 'erlügt. dall MaUnuhnicu «etrotten werde». die auch den ärmsten indischen I .mnlien eine Ansicdlung ,iul dem Lande i rmogiKlau >.,<>! den allgemeinen Vorschriften müssen die niutri ^u-dler uhi r j,in Mmdcst-I'igemv ermogen vmi .imi und IUI Rubel virfaeeli I >U ses V i n.ii.i'i'ti muH iu il.i» Si.'.iliniswerk investiertwerden Nunmehr wurde v erlügt.~l.tU auch innere luden, die idier ein I igetivermogen enn nur I5ii Rubel sei tilgen, nli’i i den He siel, e "den Bedingungen ullgexndelt Wer - i.rn sollen ‘i.m/ aMiie Inden sind soll leder eigenen Meiir.igslelstuug- Iieireit Me erhalten linden und Inventar gleich en n arideren‘'Siedlern Allen Nid'eri: ist die Wahl ircigestcllt, sieh .teit ihrem Hoden mdividtiell .in Misiedeli: <>de' Kollektiv' " 'idhmgcii Zu hnden Sehallung von /ulluelilsheinien lur trauen und Vtadehcn. Merlin I *sov einher I he Indische < lel.iiirdeteiilursnrge t Ai Heit'eeuieuis. Iialtr Zcntraiw olilt.ilirtsstclle der deutschen luilen. Indischer I r.iuenHund. I tcutsch-lsr.ielitischer lenietndibund. Miltsverein der deutseheii luden. < irolil ogc lur I teiitsv lllaiid I i 1 M M /nu.ististlie Vereinigung Ol! I teutschl.n.dl hielt eine Meiatuiig .il> aher die cegenw artigen Auli allen der indischen Jugend urnhltahrt. speziell aul dem Ge- Hiete der I ursorge lur die gel.ihrdete und V erw alirlo te lugend. l ur die eui/elneti I ursorgegeHiete I iirsorgeer/iehung M.ilmhotshilte. < let.iiigni'lursorge leschlcchtskrunkeuliirsorgc' l*‘v e ho|)atheulur sor ge. wurden besondere Konmiissiotieil ge- Inldet. Wils he sish der gegenwärtig dringenden Aufgaben anrieliineli werden l.me I mlrage. welche die A.iltr.ilivnhlljhrtsstelle Uli Aultt.ige der < lel.ihrdeteMliirsorge veranstaltet hatte, et Inas hie den Me weis, wie geling v>r allem d.e Mogliciiheilen Hei l ntetbringuiig von olul.ishloseii und sitthsh und sozial gefährdeten I rauen uml Mädchen sind. Mas l'.rgehnis der I tn- Irage das in der Arbcit'genuinselialt Heh.nielelt wurde, har die Notwendigkeit gezeigt, in allen größeren indischen > re - laeinden /ulluvhtsbioine lur I rauen und Wadsheit n.ish dem \ orlnlde des /utliishtshe imes des W ohlt.ihrts.uiits der Merlinen Hieliss heil tiememde zu etrishien denn es ist zweiiellos ein v roher Notstand wenn obdachlose I rauen und Mädchen m a Igemeinen mdissheii I lur. hwnndeulieimen. in Motels und inte rknilissioiielleui Heimen .itiigetiommen werden müssen. Die lirishtung von ,/ulliislitsheinieii ist um so notwendiger, als mi laute dieses Winters das sogenannte Mewahrungsgesetz iin Reichstage zur Verabschiedung gelangen wuel. ui dessen Ausliihriing ui erster I iniederartige' Heime errishlot werden i'uisseni I me eingehende Dcnkse Hrilt in w eis her die Aufgaben Ltnglen ist Jüdin. Die „Wiener Morgenzeitung“ hat Prl. Lenglen nach diesem Stete riahegelegi. in einen jüdischen Sportverein einzutreten und sich in den Dienst des jüdischen Sports zu stellen. Regina der Wlnienrbeit Im Institutum Judaicum. Mc'lin l.i. Novcrnher. Tlas Institutum Judaicum an der Mer Inter Universität veranstaltet wie die J. T. A. bereits i. 'titgeteilt hat. eine Reihe von Vorträgen unter dem Titel .Milder aus der indischen Rehgionsgeschichte". Der erste Vortrag f-ind vor kurzem statt. Der Saal war von einer vnrnehmlish christlichen Zuhörerschaft dicht besetzt. Der Direktor des Instituts. Prof. D. Dr. (ircUmann. betonte in seiner hroffnuugsausprache. er habe sich das Ziel gesteckt, das itach- 1 ihlischc Judentum WissensJiattlich zu erforschen, das nicht mir. weil es die Mutter des Christentums ist. sondern auch wegen seiner Medeutuug als lebendige Religion Anspruch dar.iul habe, .nt der Universitas literarum vertreten zu sein. Wie ii. imliaite ev angehsclie I beologen wiederholt erklärt haben »ei auch er der Meinung, da Li das Judentum Anspruch auf eine theologis>.he I .ikiilt.it an der L'niversität halte, und die religionswissenschaitliclie Arbeit jüdischer Morscher rechtfertigt diesen V orsdilag. VV enn jetzt eine starke judengegnerische Welle durch das deutsche Volk geht, sei gerade die VV issen- 'sliaft berufen, in ruhiger, sachlicher Arbeit die Begriffe zu klaren. Hierauf erteilte er Prof. Dr. Llhogen das Wort zu dem Vortrag: „l'.sra und das nuchexilischc Judentum". Die historische lat dieses Judentums, sagte der Vortragende, sei die Aufrichtung der Religion der Thora, einer lebendigen, entwicklungsfähigen Lehre, die den (ilaubensprobletnen der Jahrhunderte standhaften konnte, eines Gebotes. das kein Joch, sondern freudige Lrticbung war. Die Begeisterung für diese Religion befähigte ihre Bekenner zum Martyrium. Die Juden in Wissenschaft und Wirtschaft. Merlin. 11. November. Der Verein für jüdische Geschichte und Liier nur vci.mstaltct in diesem Winter einen Zyklus von sechc 'iis.inniienliangenden Vorträgen, welche die Leistungen dir Juden in Wissenschaft' und Wirtschaft vor Augen zu iiihrcm bestimmt sind. Die Reihe eröffnet am Donnerstag, den l >. November Prof. Dr. Ludwig Stein, der über ..Die Juden in der neueren Philosophie“ sprechen wird. Ls folgen Prof. Dr. Heinrich Rosin (..Die Juden in der Medizin“); Prof. D. Lcwiti (...luden m der Wirtschaft bis IKtXI"): Staatssekretär a. I k Prof. Dr Julius Hirsch'(„Die Juden in der Volkswirt- *cluit"l: Prof. Dr. N. Caro (..Die Juden in der Chemie"!: Julius -Bttb-frDttr-Jirtkn-in der netteren deutschen i.ftcratuT“h sämtliche Vorträge linden im Logenhaus. Kleiststr. 10. statt. t ine Kundgebung der deutschen Studenten Jüdischen Glaubens. Huhn. Iti. November. Der Kartell Convent (K.-C.). in w eie hem die auf dem Ibidem des Ccntralvercins stehenden indischen Studenten organisiert sind, veranstaltete am Sonntag. dem IS. November, im Plenarsaal des ehern. Herrenhauses eine Kundgebung gegen die Hcschimpfungcn deutscher Studenten indischem (ilatihems an den deutschen Universitäten. Als et ster Redner sprach Dr. Merlak über die Stellung des jüdischen Studenten an den deutschen Hochschulen. Ls mache sieh dort eine Hetze gegen alle indische» Studenten bemerkbar. Im I ihre Mo auf dein Würzburger Deutschen Studententag tr.item schhcUlich die dudelt aus dem Deutschen Hochschulring ms und gründe len indische Korporationen. Diese haben aber eitlen alliierst harten Kampf zu bestehen. — Der nächste Redner. Dr. Weil, iuhrtc aus: „Immer noch seien Lehrfreiheit. 1 ernircilie it und Koalitionsfreiheit die Grundlagen der deutschem Hochschulen. Niemand wird die l.ehrfreiheit antasten. Aber schon die Lcrnircihcit ist in einer Zeit materieller Not nicht unangefochten und aus der Koalitionsfreiheit wird l’ntreiheit. wenn sie dazu dient, irgendwelche Minderheiten zu unterdrücken. Die indischem Studenten an den deutschen Hm.lischt,legi halten die doppelte Aufgabe als Juden und als Deutsche, dem-Rechts- und Menschlichkeitsgedankett gleichernahen /tim Lrtolge zu verheilen." Den Schlph der Kundgebung bildete eine Ansprache Dr. Holländers. ist. kann von der t II Sch.ittssielle Merlin, zogen wirden. h’osenstrallc -’-d. bc- Hcnrk tle Gold'chmlili-Gedenktolcr. Leipzig .*V Non".ihi> (I T. V) Zur I ■.ler des |oo. Gebinistii.es von fleiiiiettt Doldsc limnlf ml in l.e.p/ig in der fen ilu h gi s.lii'i i. k * i ii Vili der . Hochschule hir trauen', in der die über lebt nsgi olie Mai inorbusie von Neffner auf di Versammelten hi •uliscbai't mih I "stakt st nt .bei dem 1 >berstudieiidii ektor l'rulir die i ie lenkrede hielt. Dann werden grilliere I eile aus. Reden Hem leite 1 lolclsdinndts von *chuleiinneii eingetragen. Aut die grolle leier m der Aula folgt', eine stille N.uliteiei aul dem lindhd die Ntederlegung von Ki.umn an ihrem Hügel. ladt Herbert .Samuel I hrcnprasidenlin 'ler W cltnrganisatkt'i zionistischer I rauen. I oinloii. .'5 Novcmhct II I AI l adv Herbell Si.mnei. die Gattin das Ii alle reu < >bi i komniiss.irs von I *.i la st i ii.i . nahm die I llii uptasulenlsc halt de t VV eil irgaliisalioii ziomstischer I lauen an l'lnin-V i/1prasidiumn der i ticanis.ition ist du uttin lies < Ihi rt.ibbnieis des britischen Reiches. Mrs Hertz Jüdinnen im deutschen Sport. Merlin. I.' November Das Hamburger Israelitische I .imibe"iblatt" lirnigt in seiner leizteti Summe i du Abbildung di i;ic (it In r v oi iagi nilsteii V i itn lermtivn iles deutschen Dameiislioits Intet ilnun ond diel Jüdinnen t'll. I.illv Iti noch, du Tl.ichi deutsche VListeim m> Kugeistodci. und He 'itzitili des . t udditun Adlets". der höchstem Auszeichnung, die du Me i Hin i >j>.ntciuh verleiht. trau M..rgarete Js.imek eine der besten diuts.lun < ndlspulerinnen. I ’au Nenp.ich. du deutsche Me stein an I eimisspie! Vor einigen Wochen hat Hek.umtlic H du- I etmi'-VV eltnn istei in Mlle. Nuzaime 1 eligle’l m VV ich Ilue VV cltnieistiischalt m einem spannenden Kample mit Pfau Nepp.ich c tneu! errungen Auch du VV edtme.Stenn I liie Indische Bewegung gegen die verstärkte Missionstätigkeit in Prankreleh. Paris. >5 November f l. T. A.) In, Anbetracht der verstärkten latigkeit der katholischen Missionare unter den luden hi Lrankreich hielt der Verein „Schema Jisroel“ eine Beratung ab. iu der < legenmaUnalmiem beschlossen wurden. IHt Hauptredner des Abends war der (Iberrabbiner von Prank- >vielt. Israel i.iivi. der einen Appell an die Judenschaft Prankrciehs richtete, sich gegen die Missionspropaganda zu wappnen 10

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