Die jüdische Frau
- Journal
- Die jüdische Frau
- Volume
- 1 (1925)
- Issue
- 14 (13.12.1925)
- Date
- 1925-12-13
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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i>AS UEJiOT DKR STUNDE I iiir Crachtiinvr von Meter T'r c int d. . Mi! dv in >,iki\»ihieste 'v.liln.l!t du. Keilte tlcr um ii iiii.iI -iituuli.iri '•iv.h .111 ihm das eptellende. sjn* **|»ii.- tise.be < a lu iiunis di i \.itnr. In ihren ‘leuchtendsten 1 ..ilu; -Jm im. Imiit mc Meli: el.is \ ermae.h»nis ihres 'AuLe'iluulii sie .ms. I.d»l mm ihrer I ruJitfulle I.i s Ml .,‘eiu'lui/ ziim letzten Male. I nd die hiini'!' \..iiini"s Ii.iIkm ihn i, Um: heeiulet. mul die.N.ittir •iiihl ,ili. nmJiln s|v|| n,n iv.iltein. liml'lj. ei's.ueiideM I’..ii/ei. linste ,11.lehen .dies lehendi/e crst.ureu' v e In!• > s; i,.i hi.iliii d.n \o •estnrhtne in ein - eil'.es '• ’ >t\ Ii.,e .nid. hei .1111'd.+s lächelte 1,1 nt sich Ver- A hu mh Mensel, >s! III de!. Mit.:< ziiriTefk-tchelirt. W u du N.iitn i ui m>eh ihr sterbendes Antlitz /.eiet. s< ist .uieli di r . > n h i i de» Ilde dein wahren leben uiede» i i:!tu nidet! dein I eben der >eele. .Mit dein Sukkoh ist ,dh s el.ilni. e-.nieten Ine Seele der Natur K-traben. du Seele des Mensehen Venn eisigen ll.ituh eines nie eleie n I ».isemskampies erst.nrt wnre'e Ii. I,"ell eile -e IN Sv. hl e ehhehell I •.dllllste I bell soll J e ine .dlAI l.ui-w I ».me-r hcsduceleu sein. I leim uit- ■ ide iste hb.il ebilit immUeii seineharten Weil! eiti i!..mnul e n .im. I in I ebeiislieht flackert e;Hpnr: mit lei e ne in Sehe Ilu will es el.is I is ert.iiieii: I ’ie iMei’ni.i'' s1111eht /um erst.irrten Menschen. Selmehiern '»■ .mm Me. I ’m Ii lii.tiu r m.ichtnter seiulet sie ihren 11.ihI uj.inz m sem Imieres. \eht l.ntc lau-i hilft .e e s sehinelzeii. tmd mehr mul mehr leisen sieh ee- >.dtl-te Meh.elien mul AK K< »feieall s. T.! sstnic s|,'s. m'ei w .iltiet l.uiseht der Mensel,: el.mn .die r hebt er ,ni-zu .summt, zu ele't ke i:..die' erlebnisreiche >piachc de s Lll.i'NlIek.lll zu I lass,. ||. 1 nd \> I >l'l ihm. w eint e t die' Idee. eien Ile te il * le 1,10iI dieses bestes recht be- re Ift. ** 1 siits.nn iS scheinen 'in.u. als ein zweites l.nmi t\ ii'i’in tritt e s nt.is e-• 11;e een. Su w ie der ntahu mle Se. hiei.it tut eh s .mseehemelen \ e t sohmmitsl.lse .su s,n u ht elas | uht eles Ch.'imhkuhicstes zu s ,,( u he m I »u h e, t<*t11 eh r 1 ’iisauücnschall dein Menselieii: . I u Sinne I >>eh .'in I >ie11 se lbst!“ m.dmt' ein Me inn.ill. In eie I I at. el.is |s; die tietste Mahilimit. ehe ins el.is e» h.u nkk. h e iitee 'cn zuhalten Iiai \\ o und •> .mn'i’im,.e i ein Me nsehlu u m eh n Abeniuel des Lebens liin.ibee'/'i.te ii zu wet'elen eir<>111 ist es ihr, heilt..e 1 Miicht. M.h stark zu machen. zu kmimfeu. um Ins einst ,;e t.dit eh te ...Mens,. hett"leben zu retlelü Me e nt m ehr Welt i > lobt. Weint siesich t Milzen s^h.ntt mul hetmm.mzt mn el.is goldene h.dh bleneh'iuh'i 1 "iiiH ii. we nn siem I a ii i> t . im b! ii s Stoffiulwii. in \e unrThrhkeTTte“n Alem < u ist erl.idt. ihr-l r- '. ‘ e.'s'es, ilu (_l||e ile'l eie s llll'eilicec'sselt Z'l habe It i'l . e ehe .1'' slv 11 1111 W ulet sprilc'll d.l.’ll sie. hell. ml Teint es uns II.dt' I hiuti menten wir einm.il worehr stftt ATctTeüi liiTel sv.h.men. I •.um m- Ilten wir u i m t e \ e'irtui,’.: ei kennen, sehen, d.il! .vir unser Wnke" ,i,:' inhaltlich uns m klare . I.I ceh.iith>se I I>r-.!. eil he Ne len .n ul A e III Ie II' teil. Tut Wesentliche'. >n>- U U'll IIN eU“ Stivm.u I, i le in.d e s -§11 w n-ke ». \\ i 1 wu'ih'i' uns w teuh t ki.ii e’ele" über unsere w.ilir- In.ite I, /le I-. : e' It e I'üe'tl e INse he l!. el.lh mir. wenn w ir Ui linse". UIS|> . N!iv h sie- ieisti/ke it ZU' I'l C k Ce I U‘ N.. e I i•» tsv h< irt ,e. ' ,! , I n:w u klm'.: nu .^Iu h ist. suli ati l sein Reibst zu besinne, u. Iieullt .ds, > nichts . ’ule"' e s. eh V| 'Ji I>- :!te,!. 'V in Ih'ICI'e s zu ,ibut.eii e. >n e. u e . melier nullt mimet ein liehen und 'Ceweilltcii luten', lim sei;un rein vjeislieicni Ihidei) i eil nnthatien ztt knnrtcn. krkeune I heil settssi! Wisse um I.'ein indi\jdueiles Menschentiiin! I his ist dus l .rste. w us dus iMukkVihüerfest uns ztirntt. Itine'in ehe > Jede der Seele. I.in Ayeitcs aber noch ist cs. wus zu dein iudi- - seiten .Menschen spricht und Jeiti-Test eceicmibcr eiern .A ersiihmm-fsi.f^“ sein chnraktci istiscltcs (ie^ rr.ice eerlcilit. Uvlu. eitel.Mukkainierteschichte mit nicht allem das I u d i \ i d u tt tu zur Yeliimerlicliiini;. zur W .ihrlt.utkkeTl uni. Wus unserer /mit ein besonderer Weckrtii sein soll: Chumikkuh appeliert mit .Macht un die < ie e i lisch a i I ' Ans seinen!! inze'llebc!! ist cht jeder, herattsi»etreteii. um .'eincius.im mit eien andern und iiir die andern zu streiten um \ ulk. h’elicion und Kultur. So wendet 'ich Cli.mukkali ul,er den .Intim.Kippur hinaus au den Menschen als (ilieel einer inizertrennhareii Kette, an die '-tanze jüdische < ieitieinscliaft. < ielte in I »ich. Iijdc. mit das l est uns zu. W ende hielt ab vom Schein. \ oii pherilachlicliett I letrachtimeteit und I »tt schaust die Wurzeln, die seit Jahrtausenden i »ich netrü"kl. die Ner\en. die eimmiikleti in die (iesanitheit. I »ns Cliamikkaltfest iordert uns zur Aiiseiuaudersetztm-4 mit uns. mit unseren .Mitmenschen auf. laid au zwei .Wien \ «m ^Menselieii richtet sidi 'eine tieii-t liste Aialmim p W eryda noch daubt. sich loslosen zu körnten aus der Katisalifät des (iesclteltens.. der < reschichte. der (lesctfleehte'r. des '-tcistiitett llahitus. der leite sich eine ernste l’ruftimt vor. W'ei,n er schon der*Aieiituint wäre einen liriicb uniieschadet des tiedeihens senje< lndi\'iehTalistnus' willziehen z.tt dürfen. er w ird,selten, dal» er solches vor seinem sittlichen liewnHtsei,f nicht verantworten,'kann, her Mensch ist nun eimn.'il ein Wesen, das itenerell nur in < irtippeii zu leik-n f-iliier ist: und diese Tatsache de s I .iuste-heiis des eitlen ihr eleu andern, der einen im alle. \ erpiiichtel. I nd zum zweiten enteilt der Iv’ui an' diejeiiinen. die akti\. ia allzu aktiv sind, die ihr Wirken und .'sehaifeti wnltl in den hieltst der jüdischen (iemeinseliail. der < iesaiiüiheit iil>e-rltanpt stellen, doch in blinde in Taiiatisuttis es tun. Sie meinen, allein tiefste jMe.isclietiideale zu realisieren, wo sie tats.ichliclt vor Mandeln. Torrn und Stoff mit dem (,e isti .'eit v erw ecliselu. w o die reinen Ideen an der (»berllnclte sich verlieren. Auch diese Menschen inoecii mit sich rechten, moiteit prüfen, oh sie ciitontli;h noch aus Idealen heraus schliffen ob sie den (uist dabei immer vor Amten haben, ob ihr Wirken t i'cli geadelt, ehrlieh, vv ahrhafliit ist.! s ist die Auiit.ibe, sich von oberflächlichen Metrachtumteu zy befreien und hineinziisteiiten in die Tiefen iler I rkeimtuiv. W ir müssen dazu eelaiuten. in jedem! 'tute el.is Wesen zu beitreifen, den Sinn alles Seins zu erlassen, indem wir nicht an den .Trscheinuiutcn I inten ble.il,eil. snudern die Ideen, die der Trschcii tmesv'elt die I \isteiizbereclitiitnn-; verleihen. Zu sj aiie:t. Sowie der innere Sinn einer Wirklichkeit .'kamt wird, wird der Indifferente auch -teilenie» sein, wahren Idealen Intel wesentlichen Zielen u .i c h- , u s t r e b e n : denn diese liefen in ledern Menschen. I »er oberflächliche I anatiker wird in jener! rkeni"'iis el.izu kotnnven. timn.il zu begreifen, eUil! : i eiet \ erschiediT.irtiitkcit der Trscheimmesiormei: