Die jüdische Frau
- Journal
- Die jüdische Frau
- Volume
- 1 (1925)
- Issue
- 13 (7.11.1925)
- Date
- 1925-11-07
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 73% known words query
- IRI
…/4899998-4932193-4932300--267-4900251- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
.1 t’I)I!Sf IIK FAiWLUFNFOItSCM 1IN« \tm hr. Arthur Czellit/er (Herlin). Vorsitzender di r ..l'rtimdc indischer I äniilieiiforsehuipc“. Man Aull, d.ili die (iruHsl.tdi ilt-n I ,■ '»'''yn-/u-— ■ ,iilii;iini;.rre autlockei l. die natürlichen (iruppen zersplittert und durJi niaimictuchv Ahleukmicen so- ,.ii ti.ich-ti I ’Iiils' er ii .mdle oit nronatel.me ein - tudci iernhalt. last inaner aber das Intet/ssi- :m d.-i! leii.'inHr-dii In he Volle I L sJriTilTic'mc mit dui \nri.iliicii v v i sc luv unli n Iaht. I He deutschen luden, die i m ihrer tibe rw kcendcii Mehl/ahl < irollsiadtcr -md iintei liefen in imv.li \ lei l'nhereiii Malle dienern uHdt-strmrspTrr/eTT: Kömmt dueli!>ei ihnen hier/n. dal', .w r.uli , ui den fnhreiivlen Schichten die lauie '.viel di i Austritt ans dein Indentum nder dach die teilen>se liivluieteil/ ZV- Ischen Vorfahren und Nacli- '.ihren ult eine Mete kulturelle kluit ceschaiiiu hat. I einet, dal! teste I ainilie lin.liueu. der sichere li’abiinn i in teile kein.Uns cincr.-lumiJic. erst seit "de in •‘•<eum eie s ln. I.ihrhlmdi t ls t. orh.mdii; sind und ihIIkIi ilall ehe >>> iv aten Anize ichmmeen nuel <irab -elnittvh. I jkimilcn und l tuknniente nit in hebräischen "eiet inldisjicii W onci^ ei schl iche li und des-!.all> \ leien Aneeli-n ieeii viel Ieheiivleli < leneratinu un\v i st.uivliie-h ceui.releii sind. I in su uni i .\ ai teter kam mir der I riole eines I leinen \itii.eK de i ich im 1 ■■ i'n illilehl.i't der Midi-— ■eilen (ietiieinele l’.v rlin am I. April I‘>J-t über .. I u - ii i s e h i I a-hi i I l e u |t a p i e r e" geschrieben liatte leh irlnelt su zalilreielie Zuschriften. I '.esnehv t.'id Vmiaeen. vlaß im- Anschluß ein k reis um lna lesseiiten als ..I i e u li d e i u vl i s c h e r I a in i - I i e ti I u i s e li ii n e" /iisamnientiat. Wie Ichliall null; alsu vhieli in manchen niuvle men luden vier 1 rieh sein, dm eh I ilorsclmue viel \ »»ri.ihren. aus denen ilu v iCeiivs I m/elueseii entslanden, über dieses selbst Ilarheil zu au innen V_Wie stark und nneibtuclicn dei \ n.i t ii i liclie in.me zu wissen, wie die' Almen gelebt. was sie ced.ieht. evhoiit und nur allztiuit! ehttvii haben y I a vier I »urch’orsclnuic der eigenen ' ainilie. wie leh meine. ein kainij zu ui'crsehui/.endei v'.inselivi Weit amewoh/it lur die I rwK'kune vestutvielt und bete ebneten >/lbs!ee tnhls. mivl via tur viele .dient k’itus und ledern I »oenia I ntireindetc die I a- .ntlie elie un/iei kl.innuci viat stellt, die sie mit ihrem W m/clhiiilcui verbindet und lesthall. habe ich es nnteinominell, die ..I reiuiiL der indischen I .imilicuinrse liuii.: /ii sammeln, m dem I lew ulltsein. hiermit uii du I ihultune des luvleiitimis zu wirken I Was hatte uh mm in lenem \itikel über indische l'atniheiipapn re allste lulii t y Ausgehend \ mt den ‘ulten v i w ahnte n < ivialin ti di s < irolist.idllcbe ns hatte all betont wie' bvsuiiilers cetahrilet III el I s h V Llnomkeii. Xan.mb.inme miel I rhmieleii tevler Art eli ii I ililt doJ< tut sie last n de I iteratur und lede niti/ielli l’tleee in oiiijuJjiheii Archiven oder amt I.eilen Aui/eicliiimiaen. Was ein einzelner dnrcli 'ein Interesse, durch ehe \tbeit langer Inlir/clmte . us.m niv nee W.reell, vv ml > >11 nacli seinem I wie durch ei si.nielnislos,ekelt v ei mehle I I s eeimel. eiab die W iti\_v iniet elefieiuee I tbe. der. den >chre ünisch .uv ist diitebmuste!!. teile l’aptete als wertlos mivl niiinte rv ss.mi zu stui t. um tur alle /eit und uiiv lederbrmcheh vite I adelt zti durchsJuieideii. die von der ' ereance ulieit zur < leeeii w art und zur /ukunit lullte ii . Was mit/t es. wenn spater andere Kinder, ativ!v i v I t Pen mit luiKem Nv muhen nach vielt v er ischteti Spuren siie.lltfll'r ( ieineiiivJearclnv e sind mir /um I eil erhalten, auch diese nur teilweise geordnet und katalneisiert und wie wenie' ist dann noch in laicn /u lindenSo sind sicher viele, viele 1 »iiku^ Jiiente. Ihireeibiieie. AufzeiclnmneetiTI amilienliriefe. s-hroiiikeii und derel. bereits unrettbar verloren ce-;aneen. Soll diese Zcrstorunc verhindert werden, so nullt aus privater Ublnit e'clost werden, was iiiüu- Üclierweusv itir viele Spatere, für Kinder und Kineleskiiider von hohem Wert sein kann. So sclilue ich denn vor. ein indisches 1 a in i I i e n - A r c In v zu ei nudelt und dieses dem (iesamtarchiv der deutschen mden. d. h. also der Iberliner (ieuteindehihliothek in lierlinr (trauienbuneer St falle *). anzuielicdern. I ie anschließenden Uesprcclnnuum zeieten. daß es praktischer sei. erst, wenn die Idee ihre Lebenskraft bewiesen und ein wertvoller (irundstock zusainmeiteebrächt, au die (lenieindeverw altune heranztilreten. ii/wischen durch private Initiative das Archiv zu , runden lur dieses zu werben und zu wirken, ist die nächste Auieahe der ..l'reunde indischer i'ntniüciiiorscliune“. W as ist mm archiv reif y W as soll uiui-umll anf- Kwvahrt vv erden y In erster Linie alle Lamiliene.hroniken. Neben eleu vveiiie'en e'cdrtickteu die nundschriitlieh vorhandenen. Aber auch AufzeichlUtiieeii über l.rlelmisse besonderer Art. sei es her- ' orraeende Leistimeeii in k’riee oder l'rieden. seien s Leiden und \ eriokumeen. sei es auch nur '•chlichte Alltaesschicksale der ..namenlosen" Zeit-: ecitosseii. Auch aus solchen Schicksalen setzt sich das Mosaikbild zusammen, das wir (ieschichte heil’en. Neben solclteti_J-iJi»euv44cM4rfedbttmfett—oder Memoiren kommen inbetracht vor allem Stammt a f e I n (der unklare Ausdruck ..Stammbäume" sei besser vermieden!) Mail unterscheidet: \ orfahrenoeler Aszeiielenz-1 afeln. die von einer bestimmten i’erson aufwärts steifend, deren Litern. (irolieltu n.! reroHelteru und so fort enthalten, zweitens Naclitalireit- oder I 'eszendenz-1 afeln. die a b vv ä r t s 'teieeiiel die ere* i ii * * vamte Nachkommenschaft eines bestimmten Stammelternpaares eebeii. also auch die lochter und deren Kinder. Schließlich drittens die!von mir Inns konstruierten) Sippscl'lattstaieln. die besonders eeeiemet sind, einem Menschen übersichtlich und klar seine enn/.e ,.\erwandtschaft” zu zeicu. nämlich diejenieen Illutsv erw andten. die. wenn auch nur kurze Zeit gemeinsam mit ihm selber auf! rden weilen. Line solche latel ninfalil alle vier l rcroLIelternpaare und deren sii in t I i e Ii e Nachkommen. Außer diesen vvichticeu drei llauplarten der Stammtafeln eibt es noch diverse für spezielle l'älle ..eeienete I v pen. von denen hier nur erwähnt seien die . M.mncsstammtaiel". die nur männliche Nachkommen. -also dann alle eieichen Namens eibt und vier soe. ..I tes/ent“. der nur die verwandtschaftliche Itezieliune zweier bestimmter Personen zeigen will und nur die hierzu I-Itieeu Zw ischenelieder autluhrt. I Hese I )arstelluiierslormeii mußten ein weine' ausi.iiirlich behandelt werden, weil man ec wohnlich so- .ohl bei christlichen l.aien-( lenealoeen wie bei indischen Liebhabern solcher I orsclumccn keine reinen I.nein zu selten bekommt, sondern unwissenschaftliche* (iemische aus allen diesen Arten mit denen