Die jüdische Frau
- Journal
- Die jüdische Frau
- Volume
- 1 (1925)
- Issue
- 12 (22.10.1925)
- Date
- 1925-10-22
- Page
- [Seite] (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 76% known words query
- IRI
…/4899998-4932193-4932296--258-4900243- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
■ ii 'vi. i:) Verwalter .ilxr.it und ’iluvt .11: seinen »hi rki.iecht 1 ud d.ir.iul w.iid Me um. >"ldaleudn m. und . *. rK.tin in V>t imd MLIi.uiui -_liu—k uuJ—.iliu—Uiuhu—4^' .ii—w-Hr—nrde—(.-tri— <in>M - .i. 1 *. 1 ■ 1.1: i mcfe^ veli. d.u. der >"hi! dl V l.lll. du '... ..i IK1 < > r ."I! I Ipeehl Clill-s l.lsi- >'i r Mlimiedi •.. ihn nt!' und d.is Madeheii '.di. ' -ilul ihm selli .;i.!. das Madd.ni v. .ir Sei,-..-. w ie -hl Mut!, r 111• .1 dl I Mil»! h.itti dl I! < 11 SwIltll.Mk mim' \..!i?v i .i 11 .,1,1-r dl IN VLiits-hi!, nein i:eii .n.i.Il U i ii.'! N.ullt', ul. dir >vl Wed III'I .li.i'iim . r. ii,i! i um i, k i^hle: ui' II.i.i' und 'il.titi d.is artui. sdn-ne k;:d u.it tiewait zu ‘iriu di \h \\.i"il' In itti k.iui ii; .1 dn l nt.it erfuhr. I»ti ir .mliis Mi'idi ri' „nt; iiir .um I l.iliiirii r. Ii . Il't tll d < tl! tult I r'! .Uli Ii td 'lell Wirbelt k.U'l u wiedi i. i.jelidim i r /wulimci \ i-rriwlitit /.int'I ' .itti u dun mim n > lern .nn ..'tu,u! h sirui:.._ imi di in ll.iimiiii die M:rn /u 'wlmiettert und d.iin .if i f in d.is Mlil-d /ii Uven.ir-.i cec.iiuiu. die' dun .iltu, M.Husten '.11'.'! /u melden. Nietn.md hat du - Worti 11 rni'innii n. welche die heidui Vi.mni r /u einander .'esprochcn. i *er >chmied uim; i:u d.iuin. du mini Man»! \.inde in aller Mille lieudnt -Wuiisi M'ii'.ite il.ir.nii bicrub auch W.i"ili 'un kr d. da' l.iin'.im hmceweikt war. und h.mt-urti nun un .nn tnrt m der ■iknT'MMimiede. I in i eilte liulten in laut 'eiin < icsJiiekiichkeit. -.ln , nti m i M.iiinln n \ukehr ln '.krankte siJi leder -.ein au! das Notwendigste > ud >>I'H >>!d er hu der leien \inu: euiu einen 1 leitet uii>miiinn hatte, fand u d-nli 'iltui etinn <11 .'eilen "der l.ehrliue. \<nli '1111r111 hielt'' einer l.nm aus; du Meister ..ar /u iiiilnimlnli Ifand 'teil itidhch ein Hnrsche. du snii Jus als < in..di ii.bat. I *.is war Mosche V ulelmnluti. und i nn Wo,, hi nuji seiner I.’iiekkelir aus /.r.i ./u.k..hat ii ah I C lullt:.. hu W a"il; ein. I »u't 'skm^nliatti un < lunnt'/U'taiid des kna hen wuii.; \ i r.iinlermu In : \ .'^ehr.ishl Nur dali er. (alt an: I tim stu ’ zu 'tilnm liintu .seines V ater'!I.iiisi -MiU,-\hi i-m-Kdr-Hunu r‘hrutite ir darüber. uh es hittiiU su,' ms W.issii zu gellen. >>di r ui Ilärme.. der )h.ln: der I ent. zu ertragen. I s ist trauriu V - MU.inr." um ein Mann iilur derlei 1*ravrcii crubelt. ..her 111/111 un kl iahe all! suiehe t nd.tnkui kommt, su uta^W.lies einem Menschen der um Natur nicht -rftzn—ii.e:—im. iuefn .ms llcrz. ceheu imd das Mit* cetuhl wecken. I ud der . Maf'challtk" war kein harter Meil'cli. höchstens was enteil, alten Mol dam-/ .11 m i'e trai. ' i>arnn> hlieh er. als er zTti.iliic lu'iti r .'des .'•chuikliiiu'ers Hause uiruherkam. mit- 1 idic/u.Indern knaheii stellen, und ah dieser svir. Hasst s. ai'cehartntes Antlitz zu ihm erhob. cah 1' ihm sehnr einen Mich durch s Iler/. Aber er war ■a nicht hlo|: cutlier/icsimderii auch, wie ihm dieses k nahen Vater einst wachnerulunt. ein ..leitier *k« und wahrend er unseren Alusclic durch allerlei W it/e~ "und .Schmeicheleien zu erheitern suchte, arbeiteten das Herz um! der teilte tu,,» gemeinsam in der Stille. ..Was s.ill imm". dachte er. ..mit diesem merkwurdicen luneel .uif.mceu> ih >-t nicht athzuklü^ sein, warum er anders ist. als wr Juden, aber er ist mm einmal anders, lim Schneider "der Schuster will er nicht werden, weil das zai wenic Mulle macht, zum ..I *"rl'ceher" ist er zu ehrlich, denn die Hauern weruui ihn heschw indein. statt daL! u^'ie hetriiet: zum h’ahhi oder hehrer i't er zu dumm. Also was wird aus ihm. wenn man ilm so muUk in der ..(lasse" l.erumlaufui lallt r! I.mweder ein Narr, der einmal, statt hi den I ii'iesih7r'i'i unseren Sered celit. "der ein i 'ich. ein schlechter Mensch. 1 nd warum dies Alles? Weil er st.,rk i't. weil I r cern arheiteti nuclit'! Ihm war’ eine Sunde au dem armen Jjmcel. W.inmi '"!! er nicht zum liei'juel ."clmiied werden? Hl denn das dtirJi die I Im.a \ erhitten "der durch den d almud? keine Silbe 'teilt darnl'eT in den heiliiten Huchern! I reilich. kein Jude wird Schmied! Aber warum nicht? Weil er zu schwach dazu ist und dann, weil er sieh mr seinem eigenen Han mer furchten tat’! Alter der ist nicht zu schwach, und furchtet sich nicht einmal w.r einem-Kurimral. in nicht einmal \ "r einem Ilauptmami! Als,, warum sollt' der kein SJnnied werden? Wenn ihn nur Wassili als l.ehrlinc aimmmnt1 \her der wird keinen luden lieluneii v: 1 illeJi! W.ie herinct man die e 1 verrückten Menschen daz/i. . . ." (iäirtsii/.uii'sr i"let.l J ER BRIEF \ "11 1. \ . Hres-hm. \nuca I laur 1..1 W irl"li ifl'i e 1 haltnisse Vi"dc,uimw alzunc Aus dein k.-icli ds kunsj Interessantes 1 ,»> heute »nd-cesiern. NV.vi 1 n.tse 1 nie Hnsl.uieiin t:.,diAlu liideuumc ms Wufti' \ 1 11 c .1 . Ml w rr.d Incluln. 'leb fl e.'en ~ und'Sni! \ ulk ndi li 1 I n hinsw urdickeit zu erzählen hicmneii. indi"'. du Heils hl wird" eine h"llekti"ii di 1 Vii'dr iK k'imclisliki iti n siin. du dir dein'ehe >|» aelisi hat/ i|hi 1 den Ikenll il* s (inten 'einen I u Inn'ein r min n tu die ll.uul ciht. I ie \mu,i isi 'e li"i' 1 "i hi 1. .1 In 1 mau hat su,m>e Ii nie In ercessi n. .il’i thaiil't.. in 1 Mi bi stiehl li.it. wird ii"eh lance an Mi ilei ks n. an Mi ilii VlUeiiii ine Nahruucs- und temii.imnel-\ii"ti Imu Aimca duiMimrli uhiiall; uu i kiiiii 11 z>>siii n> k’ii sensehareu l.mai.s, llirrenheeti iiuuc w ar nn li<<e listi n 11, ade uni r w imsjit l nd dl ailiii I) aut di m Mi"t\i lande kam Mell dir Herr 1 .ils.isliliel'. eicmartu I "I immtti-ii der I »amen, der l\ und kliii.iu, iiui.iehen und elecanieii. die ansiiahmsju' iur du V I iansi.dll r die M.ieht hilm ten. mn de t mar. tieliui, mul'.; . t wurde aiieh euitach iher'iInn. s i e‘alnr bekam Knstiimheii. l.rinneruiisiii. wurde 'tet' in untertänigster I orm aufiretordert. 1."eh bitte nalierzutreteii und den echten Ceilontee. den besten kauar. die cnti Sarutti "der Lind oder f emlitra. den Millen Mani|>e "der kahlhaum zu kosten and zu begutachten. I nd dies alles im k'ahmen einer .'"sth.neii. mit /rulitem k’aiiinement aiis-cestatteten! »ekorntioiHkunst. die einfach berückend wirken muHte. ein Meer um Licht. I Iccauz und aiiscekluceltster k’aumkimst. aus dein die Namen um W'eltürmen wie Inseln auftauchten. Man muhte unhedim;! zur I rkumtnis kommen, dah das < ieschait mit I.ehiiiMmiieln in unserer Jammer/eit noch hei weitem >!..s beste ist; eerude hier1111 (»steil niaclreii sieh die_ schlechter W irtschaitsi erh.iltiiisse aufs furchtbarste Celteiiil. /der I’ersoiialahhau nimmt immer cetalir- ’.chere I >iineii'i"tieii air und die Spalten der /eitun- -e-n wo.ieii mclit mehr lamjen. um allmoris'tuidlich U