Die jüdische Frau
- Journal
- Die jüdische Frau
- Volume
- 1 (1925)
- Issue
- 12 (22.10.1925)
- Date
- 1925-10-22
- Page
- [Seite] (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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APPKMJ Wenn ich mit diesen Zeilen einer \itfiiiv!M Ausdruck cebc. die. herv ureeriiicii dmcli das cerimte SittenmalJ unserer Juceud. vidier lausende iiikI Abertausende v >»i t r.iDen und .M.inner ckisli nn, ei - le.ideii. su.hülfe ich sofort \ erstunden zu werden. Wir »die wissen und sind uns kl.ir. d.iH »|er kricc und die Kriegerische Nachkriegszeit rev olution.ire I ni- Mindunceii in der Jnceiicl auslos«.-» muhten. I >.m dies», sielt teils n> politischer ISet.itiviiuiv; und teils ,,> sonstigem ..Sich-Aiislehen“. wie es heut cei.annt wird. »stoben i-rli-lii-n -wir I. ul» r t:rrti»'ll. leli s:i. .-listl. r weil ich die hütend s», ceru-voii d e r l’olilik eiiKerul w »Lite.-die auf sie verhetzend und irrciulii’etiu win»t lud wie 'cern mochte ich die .Madeln mnl »In Ihilnn uni andere Weise. Wie es meistens geschieht. ..sich .lusleben" sehen. \\ uriim. so fr.ntc ich mich, beweist unserimues \ olk so wellig charakteriesfiekeit und moralischen Ucliall?! Warum, hat ein s,> aufwühlendes l eben, wie die letzten elf Jahre es mit sich brachte, bei ihnen fast nur ein Iliuuh-Jeiten ». rz.eircl. und nicht der Jammer der /.eit das I »Ile in ihnen zutace gefordert r! Hart ich diese >oic.e mrace vielleicht gleich präzise cestaiteii und mich an die Mütter wenden.'! Was haben wir vtelan. um dieses I hiiahcleiteii zu verhinderny Haben wir überhaupt etwas cctaii? Hand aufs Iler/, sind wir womöglich durch unser' obcrilaehliches. put/.- und \ ercimcmjcssiiclitice s \ orhild allein Schuld au der heutigen Art des ,.>icli- Atislcbens" der JtictendV! Sehen wir nicht, oder noch schlimmer, wollen wir nicht sehen, dal! die I rauen von ..Heute“, alte und junee. nur danach trachten, sich in möglichst auffallender und aufreizender k.lei dum; zu liberbieteu! l ulilen wir nicht, dal! es fast so -w eit erkranm» m .si »ixu—> in, vi.i.—il.u i—W m »UhewuP-tv t rau sivl: svh.imt. Wii1' zu 'Ui ' 1 -ui. dai es ,m diese i sieHe um se'.i,t »a1 J »he! rauen lial'ei es dii'ul: ihte utzice I e I'e .s.o t dalm .ein .Is hl. elal! s,e s >^.,I .,Is »I,e V e ttülire! nn en »le! Malmet gelten. I;i»l an wähl w»;nuh du kaum . 'Ulli knie IckIu lel» Iv'oijkehc ' iirsireT I i.uieit mul i i.mleiu sehe, s,> Ii.ice leh mul Her viele mit ma .1 tililen \hest I rauen Ille hl »l.m SU nuse .an/e s _ ( lesclih »In |■ i »is 11«111. , —lj--- W ii mehscheii Ir.Illen ,»oW: ahei w»i>issle'iis auch das misete tun um wuelei zu eie i schöner i at sacile zu celance ii. aie 11 alle i in se? I am>Ii. pi. I,. i, ....- .; iilnc ne stalle H. . il »I »1 I ,ils,iv In . ehe ela Ine .> I las adlsche Madehell cd'! sich nielll /ii allein Ile I. das halt aut sich!“ t 11et wenn ailcli ein» o»k i ehe aiielete entgleiste, ehe gesamte ■udische I Innenwelt dei \oi \ri.e Csze'it w lllhe was sie sich, «.i» sie ihtelll Jueleli tum schulehc war l ml In ut wo »las \e reellen des .einzelnen Juden, »lebt als ,». »!» i c.mzeu < il.iuhens- -a. meinscllaft Zlll I ,-st ceiecl wird, wo Ist letzt da» \ e l alltv-orthcllke Its und »las l»\ mllellke llsNe tllhl ' ' I he se I Appell eilt »lei Mmal leeles ve cibhsheii We seiis. aber v o, allem eie r nie ine i < ilnuheiisse.il w e sie i u Wollen wir imhl. >» »le nn m»Ii: iiii»I duduisli m ce 'slilossetieT I rout. e aellis h ofteii he IV Ol trete II mit den i ■>; elermu.. ../.»! nie k zui sehauiv olle n NN uhuchkeit. zurück ZUI i-’e itiile lll.e It II l lei el'elllell Zlirtlei. /III \er ..nt w ortlk lil.eit. ehe teeleu einzelne de! > lein» ms».lia.'I schulehc ist Mit aiulere" wo, t» n Jeder Jude und iede Jüdin hat die holte IMIieht unser Judentum rein zu halte» und unsere (ilauhciisi;cinchisclial( zu respektieren. h’ecmn I s a a » s , > , l>li: DISIiLSSlOA „Die Diskussion“ wild nunmehr die I heilten unserer Ynrirüue der Oeiieiitlichkeil vermitteln, tun auch den I eserimicn. die nicht in Heidin leben. tie- Iciiciiheit zu vteben. sich im (ieiste au imseren Nhcuden zui beteiliueu. „Die I rihiiue" stellt allen Interessentiuueu zu hc/üigl. I rauen und zum (icd.tnken- .iiistausch zur \ criiii'miK. VOHIHAliSAHKVD I ur unser» Vortr.iusahciul am 27. d. Mt . haben vv ir I raiileiu Dora Silber m a u n . Dezeriientin des W ohlfahrtsamtes der Jüdische» tiemeinde. kcwoiiucii. I»er Nurtrau findet in der Eislebener Strafte 17. II. bei Nadel statt. Der /»tritt ist trei mul sind Herren und Damen willkommen. Nit diesem Nbeml stellt die NN a»». haust.>It „krpntuiitz" (siebe liiser.ilI. die jetzt in der Spitzen-Messe im /oo vertreten ist. (i.iidi»eit. Spitzen »sw.Tuts. Die liiserateiiamialuue licet von jetzt au in den Händen der Nimoncenexpedilion mul Nuzciucnveiwjltuiu'. Herlin SNN II, koniuurat/cr Stralle "7. l elephoit Nollendori JtlttS KMK NN ir bitten alle Interessenten sich an nhiee Adresse hei etwaiuet InseratenaiiiKahe zu wenden. Die Ncd.iklum Amtliche Aiierkemume eines jüdischen I ehrentes. Hie < i.trilleret .Immen lim" in l'i.'-o » (Mark). Inhaberin I ran llennv l.in-l’ i s» u t h a I . ist von der zuständigen I.midw ii-ts».|i.t11skannnci du amtliche Aia rkenumic als!»Ih ii; - schalt Im gärtnerische .Nusltildauc erteil: - .-hKi- .. Misr.ich“ Hu».her- und /eitunus. Nvteniur. Herlin N 2 t. Artillericsiralle I. nimmt Abonnements trir „Die indische I rau“ »in. rj.. Wir bUIrn unarrr f Int ltrlf t/aftr»- stbannrntrn, den tirtrau fUr da* Mmrllrt Quartal (frfl. vlnxumnnövn. lirr l'rrlag.