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Die jüdische Frau · 1925-09-08 · 9 (8.9.1925) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die jüdische Frau
Volume
1 (1925)
Issue
9 (8.9.1925)
Date
1925-09-08
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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-alles klinul \\ liL.cn;ciics. Nur Jas Lnvcrstclu.il der neuen Juviend ist schmerzlich tültlhar. Warum im bercchtivMch Selhstiretuhl des (ieschatnliabens ist _sulch liartes VcrschlicUen eenen nicht minder liochv. ertisies Kämpfen und Leiden der .lunecnV Haben die, Alten doch wahrlich nicht allen Wec ebnen KiMinen. Wie deutlich spurt man beim ersten Hell eten des Landes, dali immer neu juuvje Arbeit und imures Opfer gefordert wird, huch wir w issen den Alten Dank für den Hccinn fiij uns und suchen die Hriickc vom Seienden und Werdenden, die Hrucke der Arbeit am Land and Volk. W eiter echt der W eg durch die Lbene Sarnn. Zu beiden Seiten der Hahn, die an jedem kleinen indischen Lleckclien Halt macht, erscheinen in schneller Aufeinanderfolce die Kolonien Judäas: H e e r - .1 a a k o \ mit seinen Mandclpflanzuuceii. das im Jahre lüns \on Herejuden des Kaukasus cceründet ward Klar M a I a I. das den Zionsfrciuiden in Odessa (Chuweve Zion) seit l'Md seine l:\i- . stenz verdankt und K i a r S a b a . das. an der türkischen l'i ontlinie gelegen. am meisten am Kriecc cehtten hat. Seine zerstörten Mandel- und < lelbaimiplantaccn sind lauest wieder aiifcerichtct. hie meisten Menschenopfer durch das schreckliche Sumpffieber hat Gliedern "ek<>äe>> da1 |s>i> m^r russischen Landkaufceiiosseiischaften cecriindet ward, hie .lew isli-Colonisation-Assoziation (IC. A.) hat durch IMIan/unc eines I ukalvptuswaldes nlanmallic die Sanierung' dufcheefuhrt. und die Ncnbcsudler haben Chcdcr.« zu einer blulnudeii Kolonie ccinaclu. in der heute Oelicidc lllül-MilLTiw iriscn.ut cedeiht. dem \ crnichtimcsw erk türkischer Militär vcrvvaltune zum I roiz dem die Hallte der I iikwIvp tiispflanzimceii zum Opfer fiel. I s iolct die kleinen. Siedlunv; Heiuaijnnah und damr ^f^rbT o u I a .1 k o w . eine der fortgeschrittensten .iltesten k men die |v>J unter Haroii Rothschilds Ihlfe \ mi rimiwntsehen luden erbaut ward. Iiizw ischeii hat die Hnlmhuic s,0, iitiuierkhcfi zum Meere gesenkt, das sich in durchstrahltet, tut kisreiner Hlaue. Imcclie abcesetzt vom coldcvlbcn hnneiis.md dein furbtrunkenen Alice ui seiner tiefsten Schönheit eibt. in nach unccbandicter Wildheit erkämpfter ewicer K'nlie. ein Hild cesclilosscnei liacender (iiolte. ecsaumt von den teils steimcvn. .teils crimen Hercen Sainarias. hie letzte indische Siedlunc ist die l'*o7 auf den Irinnen des .dien leinplersii/es von der I C. A cecrundete Asketba.ukolonie A t h I i t. Hier schon erhebt dei Kännel sein crunes Haupt. Seine edelceioiinten llohcnzu <■ ei strecken sich weit landeinwärts. Weilte, am l’.eic cebaute I lauscrcr'iinpni tauchen auf nl'i i di I um i~ rundlTcri blau aiifieuchteiuleii Huclit von llaita. «li, sich w citliin der alten Ai aberfe■stunc Acco eiitcecer breitet. mm BERUFSWAHL UNSERER TÖCHTER \ oii Carola Lau d. Hei der unc'ünsti'cvii wirtschaftlichen l.aee von Handel und Industrie, die j+ccrcn wurde im Zeichen vier zerstörenden Aus- und Naclivv irkiincen der Inflationszeit stehen, ist der Kampf um das lachche Inot für die zahlreichen l amilienvater unseres Mittelstandes besonders hart und schwer und die I uhrnnc eines ccordnelen und c'cree'clten Haushalts bereitet auch bei den bescheidensten Lebensanspriichen uuseieii v ielceplacten Hausfrauen durch die' dauernden IVeissteiceriniccn auf allen Oebieten des tacliclien Hedarfs ständic neue Aiifrecuucen und Surcen. Zu diesen luiiislichen Noten und Scliw ierickeiten kommen noch hatific neue Sorc'cu hinzu, sobald nach Abschlull der Schulaiisbildunc die Kinder einen praktischen Lebensberuf ergreifen sollen, l ur Knaben cibt es im allcemciiieii immer noch eine ceiiu- ■cende Anzahl von uecieneten Heschafticunc'sebieten: schwieriger wird die I race. wenn es sich um die Herufsaushildunc von Mädchen handelt. Auch i oclilcr aus sonst c»I cestellten I amilieu. die früher nach einem aneciliesscncn Aufenthalt in einem vornehmen Heiisionat fröhlich und sorglos in eine zukunftsfrohe und meistens finanziell gesicherte I he 11inein11a11er11 konnten, müssen heute unter den veränderten \ erhaltnis-seii und bei dem Maucel an ecei'cneteu männlichen I hehundidaten ircend einen Lebe nshernl ei ereilen, um sich ihre wirtschaftliche >elbst.mdiv;keit aus eigener Krall zu errincen und <11 sichern l.s entsteht hierdurch ein erhebliches l eberancehot von weiblichen Arbeitski allen, die im cecenvv articen Zeichen des allgemeinen Vcrsonalalibaiis. der Verbilhgung. I iiischraiikunc und Milllegung von zahlreichen Hel neben nur schwer untcrzubriiicen sind. Ich mochte deshalb au diesu ‘»teile .mi einen Herrn antnici ksam machen mul cinpfc I.U ul liinvv eisen, der nach meinen l.mculii rccii I n.iliimi cen anscheinend m unseren Kmseti noch eicht ge i.uccnd bekannt ist. I s handelt sich um die I uefhuhn Im weibliche Leinfsb.amte als l’osi- und 11Icciaphcn:«hiltm k: vier 1‘eiilschen kcich.spost hei.Hevkrti an < u lultiniw n ist zur Zeit zwar nicht besondeis croll. wul vlmvli I mfuhriuie desSelbstausehhillbeliiebes bu deiil cm sprechamtern eine groben Zahl von w löblichen He amten entbehrlich wnd. cleichwohl wildert zm I Itirciiltilit iniic des I rkoluncsiiilaubs. zum 1 isalz bei Lrkruukuii'cen. I'eiismi lernncen. I ntl.issmiecn mw immer neue Heamienki alle v iiecesiitli weiden iHissen. In I tuce kommt im weibliche Me.iiutc .■"iie I ’ieschalti'ciuec bei den I ci nspi csliatute m. I lv ciapheuamternstovler I clccruphcn'bv11 ie bsu lein spreclistelleil bi i Postämtern I null Pei di n IV >st ^checkamtern. soweit ich habe fis,stein u koniuu ist bishet um eine v ei scliw milv in! Meine /ah! 'v on <icliilfun.cn indischen < ilaiibeiis m du M n --iv llnn. v^!>e scbaltigl. Ihle Zahl mnble nadi dem ahcv uivn v n Verhältnis zur christhdii n ■licvolkvjun.. cibebh.h ci ober sein. Is w ml dcslalb mr uiisin I v ■. i . o allceiiieuiem Interesse sein. über dusi lk.unten ml bahn, ihn Aulsiiec mul Hetorvleluncsniocliyhki l« o e tvv as Nahe n s zu erlabten /Vis l'ostmul I elecrapl.v n.;c lultmi'eii >odv cnlei zöge ne weibliche Pcfsonen und kinderlos«, W n weil 1111 Alter von |s bis <u l.diren .uiccuomTncn I ie Hcweibcrinuen müssen mindestens eine zut. \ olksschulbildinn; . haben, insbesondere riel'i'c ein-*

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