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Die jüdische Frau · 1925-09-08 · 9 (8.9.1925) · p. [Seite]

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Journal
Die jüdische Frau
Volume
1 (1925)
Issue
9 (8.9.1925)
Date
1925-09-08
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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Schicksalsscliliige oder Schuld der filtern diese sorelose Kindheit zu \erniditeii drohen, dann hat die All- _iteineinlieil die f bliebt. dein .Kinde /n helfe 11. So l.ui'gc~ es v;elit. soll man das Kind nicht von seinen nächsten _iwidtwntiii nennen. besonders hei Ilalbwaisen und hei den unter ähnlichen jledinginigen antuadiseiideti l nehelichen (eigene AAolumug der Muttert soll man durch Viiterbriugen der Kinder in I agesstatten. in -Kindergarten und' Ihn len. durch trr/ieliuirgslu-ihilfeiT" eine 1 remmng \ermeiden. Wenn aber eine l nt< bringimg der Kinder nicht /.n umgehen ist. dann ist man bedacht eine ..I rsat/iamilie" /» linden, die das Kind aiiininnnt. \ ielen Kindern Kann inan eine gesicherte /.tiknnit schalten, wenn man ein kinderloses 1 liepaar imdet. dal! das Kind adoptiert. Wer eine Adoptionsstelle vermittelt, nimmt eine grolle Aerautwortung auf sich. I>as Kind mul! körperlich—und geistig normal sein, aber auch die Adoptiveltern müssen in jeder He/ielumg die <icwahr bieten, dal* das Kind hei ihnen gut aufgehoben ist. < ienane gesetzliche Hcstimmungen regeln die Adoption. ks sei hier nur hervorgehoben, dal! des Kindes Mutter und Aorimnid ihre kinu illigung geben müssen, dal! nach (ienehmignng des Adoptionsvertrages durch das \ oriinindschattsgericht die Adoptiveltern die elterliche üevvalt über das Kind haben. I *ie Adoption kommt fast uusschliel.ilich für Vollwaisen und für uneheliche Kinder in krage. Sie bedeutet für die uneheliche Mutter, dal! sie ihr Kind nie wieder sieht, haraus erhellt, dal! man nur dann an die Adoption des Kindes denken darf, wenn es der eigene Wunsch der Mutter ist. ks ist bei uns .luden meist nur dann der lall, wenn sich der Mutter eine Heirat bietet, und sie von dem Kinde nichts sagen will Wer gesehen hat. wieviel Ulaek und Sonnenschein in so manches Heim eines kinderlosen khepaares ein so armes kleines Wesen gebracht lut. und wie es sich selbst unter der ilun entgegengebrachlen l iebe entwickelt. der weil!, dal! hier ganze llilie geleistet ist. I»ie grolle Menge der Kinder kommt nie eine Adoption nicht in krage, mul man mini I .umhin suchen die gegen ein Ibtegegelel >-di r aiii.li nne ntge lthv h ein_; Kind z.iii I r/ujmiig Oer skli aiitn.chuii '■ I »u gute _ i'iilie. li.- I . »>^!l. nt i-si -rtTr-uTr tii .iii. il.; ||i .1 die wir nicht haben. mJii m di > goü.e n M.ult iiJu in den kleinen Städten l tu! eh-.J, iiim'ti m . .. n den sein. du. gut ..indische I aimlie du eu vr- .0 u hi imlosi ii Kind. eine. Helmut gibt In Jnistu i. K leisen gh't es derartige Tamilum. Ie-de1 nulisfo I ran mtillte es uiu Ilirurs.iJie sun. Meli an! dm Miclie zu heteiligeii. I s im.il! iiaturl'eli i me su-.di I .miiiie sein mul das l'tlegeknul mul! wirke.. >> I a,m heniintglieil weniiii ls gibt in llerlm z Iem . wellige I fli gestelleli. in denen die I bis . csrndi i se ,! vielen I.ihren sind. Ibie ge knulei'. ilie u t/t sjini; ,|o. I bie ge e ite rn mitei stulzi ii. Hier i*t \rbeit tut die i t ' indische! ran. Ar tu .1. an einigen Wenigen, al'u i V beit, die lohnt I »er Mangel au iiiiIimIn u I ’• le gi sie »K . tiiliit dazu, dal! enu grolle /.alil de, kunki m W.u ••eiihause r n oder wie w u lieber sagen, wolle: Km eh rheiuie u mitei gebracht eeeideii müsse u. < ie Mild gerade nnse re iiuhschei: \ust.iIte-n iiu ismmsti i grillig geleite-!, aber du beste Anstalt kamt gr i I a iiilie nicht et setze n. Wie die hinge tu ule hegeimil! man im unseie Kniete i imli se in, vl.it! wn : ,gms histalten in gelingenuler Zahl voihaiule i sun] in--' ela!! in ihnen st.uukg dar.in ge.0lunie I wird -m m p.ielagi »gise lier. 111 hvguuiisjiei Ile zu Innig imnie. I esse, zu gestalten, hie sJiweu Kiiegs mtel N.uh kriegszeit ist noji zu nun se n mul ehe iin.in/u lle läge der Anstalten muli immer levht .svliv. n rig \l>ei den tieist in ihm 11 iiat sid, .oiel: in du sei’ sshlinuusieii /.ent lu w .du 1. I 111 unserer heimlossi: iiidisjui; In. 1 o! ,he' U n. gehört ( le id, vielt ie Id. .du 1 e will u liT.i I. im ■ indische > Heiz, iinlisjiet- < ,1 is> um! ii disjn < »1 >f i Willigkeit. _ ■ W erm netzt die I k du 1 I eiet tage :.o k .u ui se l e in \ e 1 alll V. n| lllsilki l|s..i ll.lil liittili .. 1A1 all ehe heimloseii nulisv Ile n Kniele I X 011 h’ 11111 Ausfahrt aus Neapel. _ In Sonne getaucht. ahciidTicli rot uher felsige llergkroiieii leuchtend, liegt Italiens satte Sehonhcil m vonnihhngsahnendcn hämmern. Inter heller 1 limmelliache strahlenden 1 nichts ist das Haus des l.lcnels verborgen, wie unter der iiuclitbar reivheii kiele des Nesuvs die brodelnde I licke der e ie nie ntareit Kraft der \ erniehtimg. kin /.iiiigelneier I lammenschein aus grauscliw ar/.em Kbiucligew olk malmt an die Nichtigkeit des Menschen im kampi gegen saturgew alten hoch was.ist Wissen der \eigauglichkeitsw licht gegen lehensdiirchgliitete Irehsvhkert: lichtdiirstende Augen sehen nicht nahes I odesrii'ge-n. sondern nur k.irhtiefe. gereinigt im Meer I ormg 1 > Ile hochragender luselberge mul spitzzackjger tupfe! aber schwarzen kelseuritien. I eher leichtes W ellenspie k gleite t das i.ilii e inle Hans vv eitsucheiider Menschen hinaus aus dem blauen Haien, vorbei am grünen Abhang Nmeits und an Capris erustfriedlich klar umi isseuer K'i'te. entgegen dem .rlulirote n l biterg.iug de 1 ’ilahemsv lieir Sonne, bis schweigende Nacht sieh Inillt um ehe l n endliclikeit des Meeres, himkle. iiiielur Jielringlu he jMacht des Wassers bereitet'in der liefe K.unpi I Ii .1 n a. Sturm. -- Alletiewalleii eie s I oeles siml sv 11 die si 1 N.,. '- aiilgegrabeii. l'e 1 Spiegel de gk il.e eie llar : s t dun.binoclieii. einporgi Inan 11 m .miie u\ mle 1 11 r.■ eiiing; /u /isJie mleni >v h.01111 and tu? ■)n VA i'!. ge peitscht, in gtugcliulei lu le unluiu lulies vA .0 i> alll < ) |»f e I . I»as llliula Ille 1: Im>s sji\v,i miw i.ele Ali sg hemgeh.iinle. v oli vi e litt >>he 1 i% '•luisuv hf si ,1. eien lugen gerissen. AVeloln-es ^-,-u '/i u; tr.!>' - - ..ch/eiiel illltejl die- 11 e l'de I litt. ,■ 11.j.: •11j 1 Iltlg. 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