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Die jüdische Frau · 1925-09-08 · 9 (8.9.1925) · p. [Seite]

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Journal
Die jüdische Frau
Volume
1 (1925)
Issue
9 (8.9.1925)
Date
1925-09-08
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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DAS ..11 KITI LOSE" .1 l’D'ISCHK KIND \ on I >!ir.i S i I Im. r in .i n n. I ».is ihvIiw'h I .imiia-iik bui wird Mets .ds ein iMind'pieik r 'des ii.di Mtmis. ,ik cm /kIcln.il seiner mren h,i:i In ze leb»«. I. '<ui U'echt su ..i nun hier— —4h M i'/'.in .die i) in.ll>eheii Willis, de II!v sie II I Hierum.! .!-i .dien > iS..!,,irtvHinten sinne. elullen. Ni i..inn emein e i st.mi.iieli erscheinen. dal! in.ii, in eitin kielen du V>l \e e »dicke;l einer mdiselieii!• i'iekn und lucenvhnrMit ce mein erkennt und dal»- -lelleliue. de 1 in de I Hidiwliell 1 UCelldl i. .'sorce.l rheit 'teilt. Imune 4e1usl wild is| eie im bet eins so etwas ' i.li.-. ^ihl es mdiseI;e k inek'i inU 1 Nur .inklle W aiseiivinde r ,knki 111.111 nml sie In Ille I e ine vv irt>cb.iftliclie \(,t. die in.m bekämpft I ie <ill\e .nse . el.is Kind: d.is \ aUi und Mutter -x ilore ii ist chteklichei wejse nicht h.mlic. tte'Ni'4- :e ns in i ie utse lil.md mein mul nur \m; deutschen >.e i li.iilnisse n s,,|| hier eile l\ e eie* sein. I er KrieC ii.n .In /.dll elw.is \ e r^ luderl. M.nk veruielirt tnit sieh (Ile /.dll eie I \ .ite I lusVII I l.dliw .Ilse II.. I i. ei Wenn ancb v|,enu ute-n Multei ihre \\ ulmmui ireii.dte >1. die km- ~ Ni .iImi e in Heim liu-ne». so is| doch durch die* 1 Hei.' i s, 111 u n de I Mutter, die sieh liauiie den ganzen I;u4 "in I l.uise e Idle int. ek ii Kindern das I ie int nicht u e hl d.,s. u.is es ihnen sein s,illie. V lelk-ieht imeli M'.:ni,s,,ee i sie hi es um die mutte rlosen I l.dliw ais.cn. V ,, d.e I >.111 im I l.iu>*. te ldt. ist inst sk's eins innere ' ,lx r d i I .midie . e Imellte I undwahrend 111.111 in nnhe len Iahten nur e! e n Kindern ehe I arsuree />>- .nnelie. ehe de ii I rn.ihrei verloren. »' weil! liinn . tzt was in.ui eleu Kiiieiern schuldet deiieti die I lehnte im" leiilt \Ile den Waisen, denen schwere ve hieies.dssjil.ue Vater oeier Mutter "dt r beide gei.itiln. lut man seit leche r aiieli in indisch ui Kreisen. e nie >"i cv .;ew lehnet. .Was ..man" alle; liielit weil! "de I Ille lll Wisset! w dl. eins ist eile ereile /.dll der 1111iieliJnn uielisjie ii Kinder, w "hl wird «cesi.mden. dal. e s tute In lieheindische V nie, vibt. aber indische dutteT —efie e in Kliiel liei.jUlillieii. c; iht es su elw as? I »ein 1 * * nie i s|,i ie In mcl.t. da., ui manche II Kreisen n nach ui dü se in I'.1.1 Ile e ine tlieme tische l.r- "iteiuiie. des l’iuhlenis et es nnelie liehe n Kindes an lei I ace suiehnm.: ui; hu I he 1 w irel las' Siels nur au Ile We nuten hillelet cevl.ieln ek le ii ,Mutter m ete- '."lui.ei! e in 11ss|e Ii111:c seii'st ehe tlllellÜche Mlltter- hall he w lll'd ce w "üt. I iiu.u Z.ilih u .iif ce ii spie Jieii c_ 1 Je Berliner •'.iiinneiv"rmtTrelseP'.,i' betreut z /> ,!.SJ uneheliche .' |i ule' I . I »ahei .st /u beachten, dal! eine cml e An/alil mibe In lu i iieiische r Ka.de I von den st.ul1 ne lull Amts-’ \ "i minul'Jütten "dvt von I iu/clv"t.. .uulertt bev •» num-di t w et den luter sehr mte ie ss.mle n Naiist1 k .im l|s indische:. Muttern unehehcher Kinder m u ii »'Lende / ahkat entnommen. I.s waren: •lu e i’nlllt 57 r.eamtm .. I 1 In h.ilisj. I te l Ille-!, tat IC > I 'ie lislm.uk Ile n, t'Ili'./e 11 etc. I .um ik n nein i im w n ^vhiu uie i ini-e n. I’iu/ln.klu rinnen c!e > I K.uililiam ise he ' \use ste llte I I «ik Ith.dtv i m ii » \ e l k.iuIe i I l.ii eile-rillt e n ......... i te U Tu I Ille . . •'I X. . >1 >'» 15 II I Alis dieser l ehersicht celit klar Itervnr. wie sJitil/heehit itic das mn In hi'h, K mit di i Itillln i l -''ui in wenigen fallen kann von einer iMateriellen ^icherstelltmg der Kinder gesprochen werden. Seihst Clin es velinc 1. dem I rzci|/. r /um i nr.,r)i .lf .I. sr-indes /.ti zwincen. und wenn die e uteihältsheiträvte" imuktheh. eincehen. (der luterhaltssae/. heträut in 1 »erlin /. /t. A! ,Mk. iiuiiiathclt). sei ist oe.ni Kind ein i leim" mein gesichert. I >as I lieiistmaddieii mul! weiter in Stellung ceiteu. die Arheiterin kamt von ihren schmalen t.imiahmen kein eigenes /immer, nur eine Schlaistelle. hestrviteti und sellrsi J:e «röllere Anzahl der kaiiiiuaniiisch Angestellten kamt mit ihrem <iehalt kein eigenes Heim sich schallen. Hei ekn freien Hernien handelt es sich zumeist um nicht ''cühaitc. um Schauspielerinnen. Sättgerhmett. die 'Juni durch die Anstihtmg ihres Herttics verhindert sind, dir Kind hei sich zu hehalten. In materieller Bez.ehnng gleichgestellt der \aterhisen Waise ist nur khas mieheifche Kind, dessen Mutter eine eigene W "limine hat. 1 .in I innigen der Mutter mit dem unelie- :ichen Kind in den Haushalt der Hltcrn <ier Mutter, iiuelet sich hei uns .luden sehr selten. 'T!s soll von der ..Schande" niemand erfahren. Hier ward erst die!"rtschrei!ende /.eit Wandel schaffen, i'tir die grolle Mehrheit kommt alter die I.osnng schon deshalb mehl in I rage, weil die uneheliche Mutter sich fast stets früher aus dem klternhause eiiticrnt hat und ■ iiclu wieder zuriickkehreii will. Hier ist schon der Beweis, dal! das jüdische I'amilieiilebcn nicht mehr so unversehrt ist. wie es meist angen,.mitte» wird. Noch viel tiefer wird der Hinblick, wenn man an die innen Kinder denkt, deren Litern in zerrütteter Lite leben, hie Kinder sind mir zu oft der (legenstand von Streitigkeiten, hie Lhelcute denken einander am schwersten zu trollen, wenn sie dem andern Teil die Kinder nehmen, hie Kinder eines in Scheidung leitenden l.lupaares werden von einer Verschickung' /»ruckerwartet Wahrend die Mutter auf dem Anl-miftshalmhoi zum Lmpiatig der Kinder bereilstand. fuhr vier \ ater dem Zuge entgegen und holte die Kinder hei einem Aufenthalt aus dem. Zuge. I>iese l alle sind nicht selten, die Kinder wissen nicht wohin sie gehören, sie werden nur zu oft zum Lügen, zum Verschweigen inillhraticht. sie sind, obwohl sie Litern haben, heitulos. denn oft kann man sie mir dadurch schützen, dalt ein < ierichtsheschluK ihren Aufenthalt fern von den Litern bestimmt, has Problem des Kindes .ms geschiedener Lite ist so schwierig. (>aü es ,,» k’alnnen dieses Artikels mir angedettlel werden kann. Ls betrifft Kinder aller Bevolkerunnsschichteti und eine grolle Zahl jüdischer Kinder. Nur klein ist dagegen die Kategorie der Kinder, von der / »letzt die k’lde sein soll. die v erlassen e ii I ie Litern leben, sie kümmern sich nicht, oft ist der Aufenthalt unbekannt. Ls sind fast stets hurchreixnde. die ihr Kind, manchmal mehrere, allein z.urncklassvn. Wer nicht seihst diese Kinder kennt, wurde bei .Inden eine sulche Handlung nicht für tttogl.clt h.ilun. I.s kommt zwar vor. dal! nach mehreren I.ihren sich die I Item wieder melden, viele bleiben ’evhieh verschoben. ITue Not erkennen. IteiUt überall und besonders bei uns .luden sie hekampleii. Lin ledes Kind sollte tut k’edit auf eine sornlose Kindheit haben. Wenn 4

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