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Die jüdische Frau · 1925-08-07 · 7 (7.8.1925) · p. [Seite]

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Journal
Die jüdische Frau
Volume
1 (1925)
Issue
7 (7.8.1925)
Date
1925-08-07
Page
[Seite] (sequence 14)
Language
German
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/ihn rui«iv.hi- Miitelschuliii Mig.i* unter hnlischcr Kontrolle'. l<\. .1 (I I \ i Aul tpuml ili' v "f /Mii l.ilirm .irr.'v- ii. , v ';i. i -i i/iv h '».liulj.-n mit einer Me.li r ti vi t I llf h Ul I >1 > h.ililfi'i.- Uej-i i.li*. „ Hililiniü- . i i * .i :T...., k ■. r 1111 e ti nip'-ili Mini ruilrttlitir In Mit tel's. huien i i? T;\ 'Oit > i■ ie > r J.t* .|.t.i.lie unter ludisj'e Kontrolle . i > u '• i n I rnllnting dir dritten I jlimid lurah de*« deutschen Keren tlatorah. Iliinl'. ■. I| I \ l \ -r kut/illl Mimli m I iel»etihirJi«n— in >!> t - ...i dir \ l.i- Ii-.ii I du I .iltnuil I>>iu!i des Kinn M i’■.r-it. .In ilti'ti inunJjrii' du-it Art irr imsgster /eit iinrii.lt if..|t'it \n-in rt. lim hielten der \ imit/tllde Jehi ■•ui |t,ii..iih in <u.• nkir.lim. Herr I *r M.n M<nr. der V ■ ■ > i i' ii 1 .indi -diri k.t• irimti'- des kenn ii.itnr.ili in In ■ lr.ii d li’iMmier I >r I i.Iiln-ll.nnl'tin.. Herr Rabbiner I >r U i il. t ii!• t '.kir.ln ■; und I.ihrer I H. K .niiiri.iiiii. 1 rollnung der llikelau-otelluntt in Merlin. It< rin II I \ i I >11 Ausstellung dir MritiSkhen und Aus- -_l,i-. Md el;. i II -li.itt ui den Raume» der Mu«.h- und h ... ’l. m, li’i n. . 1 hdl.i. I» zu Merlin Id im V.ittvemh, den Inn ' l In ii Ilmt Minden »iliiilprulurigin an jüdischen I elcrtiigen. Iluk.ife-t I I I \ tindti Histur/ung in iridisjieli Kreisen rrrrr-\-i-n.».in<.i .1.. I m. it.. liteinimsrers Anjick-scu her- . n .. ■ .In HetbiUuu!uu»eit ^ou i’/.-und September. den 1 I dl hv h It.i-.lnui'i- I .min und .in .indireti I Ilten, die mit •uili teil li.iit.ikit' /u-,iiiiriiint.dleii. st.itt/uimde» li.d'en. Kinder de» Hakenkreuze*. In ' m M I \i I >n Zeitung ..ltititer|inininer" berichtet r. I'.../m v..in * Inh . In ’tneeu-ni Kurort Heilt eine jüdische I .hu ..t Rung'. /ur I rlmluiik;. Ihr elli.ilirieer Junge spiel' i. u-. I.i^i INI kurii.irk. I me H.irde l'.il/mer Schuljungen ki.iiimt ,n.l di, zu lind ti.jdert 'uutet~'Vor/eutunv de* ll.ikenktiu.c i ii.i *>» Id.i. i n i Inr /vlmj.thrigc >• ihn des Zrg. irrenl.m.liim It.idri.r: /"k Iinm Vcl.iderien Revoivir und setzte i n mit du llrust di nulisilieu kii.ihen um ihn /u „erledigen". -i. ■ ri.dt ii.r ti \ ei hinderti n d.is V orhabe» dieser Makeuhn ../j.iini'iel. \nti*eit.ili*chc Schadcnlreiidc'. k mii II I 'i 1 > I uV. he •ne! dlnuhtindiseli.- I’re-'e ■ ..Hui n h .: it dein i; i.i'.'u’i lud de* Jiunten luden - r i irr. 11 , der in. *■. Ii tu Ii ihl I,|. Mulen ertrank. oliAoli! er . h .!, I ii. ,i..!, ti m ht leicht i .(tte gerettet Herde« können. l n i t,ii. I. e. ■ e .iit’i-u initisi In Mi iue. die erb uber den r; ' in l-.de rm .'iilen Imlei. belustigte und Sch.id.ntr giide . .'ti ,.n de ,i"t m initiSkh.en Hlutter tadeln dieses Me- ■’ d-M. e d u.ml hin dal! inall .null den I eilld. Heim i' n |. d. •■ I ihr .IiaiIi’ ritten tri-tssv". (Wir mmhteri bei ui' ki-e .' .->'!» ii" \u«kalik an du Rettung de. Her III I tit i.. k . i dal. h. i inet, r.idisi he n Al/t erinnei». Hie ", * ■ t r 11'. I dar. I Antisemitischer (icsinnunss-Ausverkauf. Htesi.ui. : I »ie .. Itidiskhe Zeitunu für (lstdeutsi.hl.iiid" Skhreiht' „Wie nir \un /.u\erlassieer J*eite lturem_Handte -*tth—dm—deutMlinaliinutc—IIIalt 7.tTie~ 5cTiTesT.cTte Tai.estmst" mündlich und schriftlich an eine l/eihe jüdischer Kirnten m llreslau und t Ihersihlesien mit der Mitteilung, dal! es nach einem W exlisel in der 1/ed iktmn keine .intiseiniiisclivn Artikel mehr \erutleiilliiiien Herde und mit Rücksicht daraut um Inserate indischer linnen l’Üte. I'isselhe Vaiinur hat die c.eiehe Zeitung, wie wir uns CTimiern. sclum vor einigen Jahren ■ i i ruishti—■■ vriniiliie-Ki—ttfs—THrt—Kassenhe'taml" hesuudei > sehleklit Haren, und hat m der lat für kur/e Zeit antisemitisehe Artikel unterdrückt, allerdings nur. um da* Nersiiuinte in \erstarktem Made 'Pater najizuhnten. „Ilettisch seilt. Ifcidt e.ne .''.iklie um ihrer selbst Hillen tu»", l’nd nas heidi nach dieser Probe deutsehtiation.il sein? Wir erwarten, dal! jeder ai'ireshte juüiselie l ie'ihattsrmiali dieses Angebol dorthin tut. wohin es gehört, namlieh in den Papierkorb. Litte' einheitliche Ablehnung tnud den Absendern die Auflassung des reellen mdi'khc» Kuiiiin.imies über diesen deutschnationalen liesiiiiiungsskliacher klarm.tclieli. I in (iesprach /nischen Mismarck und »einem flankier llleichroder. ..Hol' der Henker uns (iermanen, wenn nir das Judentum nicht verdauen konnten.“ Merlin ( I. I A.) Her bekannte rheinische Dichter Herbert 1 uletiberg schildert in seinem Much iestalteit und Megebenliuten" 11 erlag t,arl Reidtierl eine l'nterhalltmg zwischen Misti.afkk und dem Mankier Mleichroder. Miesem Kapitel ist die lolgende interessante Antwort Misinarcks /.u entnehmen: ..lau braiideiiburgisjier Deutscher ist bekanntlich ein ganz anderes her als ein buierisjier Deutscher: und ein deutscher luile. sollte der nicht seine Nase für sich allein h.ihetl dürfen? I reihcli: deutsch muh er \or allem anderen sein, solange er bei uns sjt/t, und die Inden, die hei .Mars la Imir gefallen sind, sollen ebenso wie die Makkabäer fühlen, dal! sie fürs Heiland ihr Mlut liehen. Sellen Sie sich doch Ihre Künstler an. Mleichroder; ich keime dieses Terrain ia schlecht. Mat es Heinrich Heine oder leli\ Mendelssohn-Hart holde in ihrer Kunst geschadet, dal! sie Deutsche waren? Mähen sie nicht ebenso sju.n gezwitschert, wie weiland Ihre seligen Könige David und Salomo »salutiert haben? Herrscher und Dichter um lclioi.iv < m.ideii. die ich übrigens Itir bessere Poetelt als unsere Ma\ernkonige halten muh. t »der hat es meinem Deutskhtum etwa geschadet, dah ich die llihel. unser aller Mutter, die stets .»it meinem Nachttisch liegt, halb auswendig kann? Sehe uh so aus. als ob iih darum restlos im Mosaischen ainVcgaiigen M.ire? Muh ich deshalb etwa zu mauscheln .infangen, oder müsse» Sie vice versa, weil Sie deiitseh reden und iiililen könne», gleich in ein Korps eititreteil lind den (iraien Zitzen it/ duzen und ihm m Hmmegarteii einen Hundertmarkschein pumpen? sie Herden sich bedanken! So wenig wie ich mich dazu dränge, in der Svn.igoge sor/ubeten. weil ich die grollen und die kleinen Propheten vorlind rückwärts lici's.igen kann. H..T der Henker meinethalben uns (iermanen. wenn wir das liideutum nullt verdauen konnten!" DKti BIJIM)*: Nr,v vleite v um I'. C i ii v: i;i. -f t v .it ii't .i* 111 it.Ts ^tol'.e W iJTufeT iTlii einer I I'dl im.: v...: ik i tit.if i s.icien k.tl Ml. sie i'l drell/elllns. sie ist .dun Sein.Ulken tnnl v>»> einer I reilleit. weldlieT weii ul'ct il.ts inlissbi' Nituiudeti .illvr Sinne hin.nis kV,l,r . i r w.ulet uni Iii'elisiet Inhriinsi .ml J.ts grolle \\ lll>e!e I iles I .tee's. .tut die gmlle . lellc'llle'IHle' Kund-' . i i'iii;.:- ili t Suni e . se tiie t lielu'ii. Seinliivn Suiine. I nd .ds et at: di I I 11 re des K t attketisaale s stellt und uni di t enun II.md rasilns ul» r elie Auge'ii •'I ilc Lt. v\ .du iTd 11 die j'ide re v m gestrecikl lull, da Jp‘M it ittte Stimme am sikl, /nkiiimi'Pii: Hm Hier wird klimmen. Ile rt Kiluur. Sic ii ml Ik tili k iitmii n tiiul Sie nadi I lalise mjlnelmieii " I i.i v endet er das ll.mpt der Stimme zu und s.ut ...mz laut Ich hm d>>cli immer allem n teil Hause ded.nis-e p. \\ al um si>Ii das mdil mehr m III ■* Ihn ich de nn im dummer, kktiei luii'dc t" ■ 1 in ju.tr feine Ilande erfassen seinen vnrvrcs> re eklen Arm_____—- ..Alter nein. Herr Kilmar, wie Sie das nur denken Ultimen. Ihre Alicen sind aber noch njc|it ccsutiel. IN konnte Ihnen allein etwas l nlicbes passieren.“ ..Ach \ia. diese Alicen. Aber sie werden bald besser sein." Sem Sprechen cleicht einer zitternden, aus dem Innersten cmpnrhchciielcn h’race und die Stimme der Schwester ist canz leis und sanft, da sie zu ihm sact ..Wir hnticii. da» es bald besser sein wird." Ha nun seine Mutter bei ihm ist. hurt, er lalice kein Wort von ihr. I r fühlt nur. wie ihre Hand liltir sein Haar streichelt und wie ein warmer Atem eanz nahe an seiner Wanne himinterziehl. ..Ich elaubc da» ich I Meli sehe, meine Mutter", sac» er plötzlich. 12

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